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22-40-03

Stimmt´s?!

Ganzheitliches Stimmtraining für die Sprech- und Singstimme
Freitag, 07.10.2022, 09.00 bis Freitag, 07.10.2022, 17.00
 

„Sie sprechen immer so leise!”, „Ein Lied vor der Klasse anstimmen? Das traue ich mir nicht zu.”
Solche Stimmen kennen viele von uns – es ist gar nicht so einfach, die eigene Stimme erklingen zu lassen. Die Stimme ist wesentlicher Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, zugleich eines der wichtigsten Kommunikationsmedien im pädagogischen Handeln.

In diesem Seminar werden Sie u.a.
■ durch Körper-, Atem- und Klangübungen (wieder) Zugang zu der Kraft Ihrer Stimme bekommen
■ mit Artikulationsübungen und Modulationsübungen auf kreative Weise Ihre Stimmpräsenz optimieren
■ den ganzen Körper mit seinen wichtigen Resonanzräumen beim Sprechen und Singen mit einbeziehen.

Dies ermöglicht Ihnen, die persönliche Stimme beim Reden vor Gruppen sicherer und schonender einzusetzen und dadurch mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen.
Konkrete Anregungen erleichtern die Umsetzung im Schulalltag.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Freitag, 07.10.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Kathleen Fritz
Diplom-Sozialpädagogin, Coach (FH), Natural Voice Trainerin und Musikerin

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 16

22-41-04

Führungskraft im Mittleren Management

Zertifizierung in 4 Modulen - Ein Blended Learning-Format
Montag, 10.10.2022, 09.00 bis Freitag, 28.04.2023, 17.00
 

Die Leitungen der Fachbereich-, Jahrgangteams und der Bildungsgangteams als Vertreter des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt.
Als Mitglieder des „mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kollegen*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich, unterstützen und beraten Lehrpersonen, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte.

Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet Ihnen einen praxisnahen und individuellen Rahmen für Ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Die Qualifizierung ist als Prozess angelegt, in dem Sie Ihre spezifischen Fragen aus der Schule einbringen und Möglichkeiten des Transfers in Ihre Arbeit entwickeln. Es findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen, Input, Diskussion, Transfer in das eigene Arbeitsfeld und Reflexion über die Ergebnisse und Erfahrungen statt.

Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und intensiveren Austausch finden zwischen den Präsenzveranstaltungen in Absprache mit den Teilnehmenden Online-Arbeitstreffen statt.

 

Modul 1: Von der Lehrperson zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen die an die Leitungsperson herangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.

  • Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
  • Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
  • Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person 
  • Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

 

Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“. Die Teilnehmer* innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungsperson und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher
Kommunikation werden folgende Aspekte besonders herausgearbeitet:

  • Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
  • Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
  • Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
  • Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

 

Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln 

Together Everyone Achieves More“ oder „Toll Ein Anderer Macht´s!“
Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen, sondern auch das Miteinander. All dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen.

  • Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
  • Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
  • Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
  • „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
  • Management in der Teamleitung – Management für mich selbst

 

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen, die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände
konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

  • Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
  • Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
  • Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
  • Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

 

Fortbildungstage: 18 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 14/max. 20 Personen 

Termine:
Modul 1: Montag, 10.10.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 11.10.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 05.12.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 06.12.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 07.02.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 08.02.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 27.04.2023, 09.00 Uhr – Freitag, 28.04.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management aller Schulformen, an Führungsaufgaben Interessierte
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:650,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
650,00 € 18

22-41-05

Worauf es ankommt!

Wie lernwirksame Schul- und Unterrichtsentwicklung gelingen kann
Mittwoch, 12.10.2022, 09.00 bis Donnerstag, 13.10.2022, 17.00
 

Auf Grundlage ausgewählter empirischer Befunde aus der Bildungsforschung werden die Voraussetzungen und das relevante Handlungsspektrum der Schulgestaltung in den Blick genommen. Dabei werden Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des pädagogischen Potentials des Kollegiums, beispielsweise durch gezielte Fortbildungen, sowie des Lernens der Schüler*innen am Beispiel lernwirksamer Unterrichtsstrategien eingehend behandelt.

Der Fokus liegt dabei auf den besonders wirksamen Faktoren der Schulqualität („what works?“), wie sie die neuesten Forschungsbefunde zu Tage fördern.
Inputphasen zu den unterschiedlichen Aspekten münden in Einzel-, Gruppen- und Plenararbeitsphasen ein, in denen die Teilnehmenden auf der Basis ihrer individuellen Schulerfahrungen in einen vertiefenden Austausch mit den anderen Teilnehmenden und den Referenten eintreten.
Am Ende der Veranstaltung sollten Perspektiven für eine Weiterarbeit an den Einzelschulen stehen.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest.12/ max. 25 Personen

Termine:
Mittwoch, 12.10.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 13.10.2022, 17.00
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Führungskräfte, Mitglieder der erweiterten Schulleitung und von Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Ulrich Steffens
Erziehungswissenschaftler, Direktor a.D. am ehemaligen Institut für Qualitätsentwicklung (IQ), Wiesbaden, u.a. Koordinator des Netzwerks Empiriegestützte Schulentwicklung (EMSE)

Joachim Gerking
Stellvertretender Schulleiter A.-von-Humboldt-Schule, Lauterbach, Referent im Rahmen der Qualifizierung von Schulleitung in Hessen (QSH) „Unterrichtswirksam Führen“

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 €

22-41-06

Antisemi-was?

Eine Fortbildung zum Umgang mit Antisemitismus an der Schule
Mittwoch, 12.10.2022, 10.00 bis Mittwoch, 12.10.2022, 16.00
 

Wie zeigen sich antisemitische Einstellungen bei Jugendlichen heute – und warum? Welche pädagogischen Handlungsstrategien gibt es? Was sind sinnvolle präventive Ansätze? Was ist in konkreten Konfliktsituationen zu tun? Welche Möglichkeiten der Intervention und Nachsorge haben wir in der Bildungsarbeit?
Die Fortbildung unterstützt Sie und Ihr Kollegium bei der Entwicklung von Handlungsstrategien gegen Antisemitismus an der Schule.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und dem Hessischen Kultusministerium.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teinehmerzahl: mindest. 12/ max. 20 Personen

Termine:
Mittwoch,12.10.2022, 10.00 -16.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Großer Saal,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Tami Rickert
Bildungsstätte Anne Frank

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-41-07

Die Vernachlässigten – Lesung mit Podiumsgespräch

Generation Corona: Wie uns Schule und Politik im Stich lassen
Freitag, 14.10.2022, 18.00 bis Freitag, 14.10.2022, 19.30
 

Die Bildungs- und Schulpolitik stand während der Corona-Pandemie oftmals in der öffentlichen Kritik. Hingegen fanden Schüler*innen, als direkt Betroffene, selten Gehör. Dario Schramm ist eine kritische, junge Stimme, Abiturient in Lockdown-Zeiten und war bis 2021 Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz. Er zeigt in seiner Streitschrift auf, was in der Schule reformbedürftig ist und wie Schule zukunftstauglich werden kann – von Digitalisierung über Inhalte bis Inklusion. Vertreter*innen aus Schule und Politik werden zu den Thesen in Schramms Buch Stellung nehmen und mit Autor und Publikum ins Gespräch kommen.

Anmeldung wird erbeten an: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

  

Termine:
Freitag, 14.10.2022, 18:00 – 19:30 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Großer Saal,
Zielgruppe: Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Dario Schramm
Autor, Student

Ilka Rupp
Hessisches Kultusministerium

Franziska Hüttner
Gymnasiallehrerin, Frankfurt

Thomas Leistner
Berufsschullehrer, Frankfurt

Thorsten Klug
Pädagogisches Zentrum, Moderation

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-42-01

Schulprojekt Barock-Musik

Geburtstagsfeier auf Schloss Schulau
Montag, 17.10.2022, 10.00 bis Montag, 17.10.2022, 17.00
 

Wer kann schon behaupten, eine Geburtstagsfeier im Jahr 1735 miterlebt zu haben?

Ein Projekt des Ensembles TIKATO ermöglicht es. Mit Tanz, Musik, Instrumentenkunde und Geschichten über Töne lernen die Kinder spielerisch die Welt der Barockmusik, insbesondere die von Johann Sebastian Bach, kennen. Zusammen mit Gräfin Maria, die leidenschaftlich gerne Oboe spielt, spielt er
Geburtstagslieder und eigene Kompositionen, bei denen die Kinder mitsingen und mittanzen können. Denn ein weiterer Stargast ist die berühmte Ballerina Karina, die die Kinder mit klassischen Tänzen verzaubert und mit ihnen einen kleinen Tanz einübt.

In der Fortbildung werden die Inhalte sowie die Methodik und Didaktik des Projekts vorgestellt und ausprobiert. So können diese sowohl als Bereicherung in den Unterricht integriert werden, als auch zur Vorbereitung für eine mögliche Durchführung des Projekts an der eigenen Schule dienen. Musik wird Erlebnis auf einer unvergesslichen Geburtstagsfeier.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 20/ max. 40 Personen

Termine:
Montag, 17.10.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrerkräfte in der Grundschule und im 5./6. Jahrgang
Referenten:

Thomas Gabriel
Kirchenmusiker und Leiter des Musikzentrums St. Gabriel in Hainburg

Tina Craß
Musikpädagogin (Grundschule und Sek I), Konzerttätigkeiten im Rhein Main Gebiet mit Oboe und Barockoboe, Musiktherapeutin für Kinder und Jugendliche

Karina Jäger
Ballerina, Leiterin des Ballettforums Seligenstadt

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 40

22-42-04

Wertschätzende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – GFK (Gewaltfreie Kommunikation) in der Schule

Basisausbildung – Zertifizierung in 5 Modulen
Donnerstag, 20.10.2022, 09.00 bis Donnerstag, 04.05.2023, 17.00
 

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Modul 2: Vertiefung der GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
Dieses Modul dient der Vertiefung und Fortsetzung durch Übungen des sich Mitteilens und Zuhörens. Wie kann ich meine Bedürfnisse verwirklichen und die der anderen besser verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen? Hier entwickeln Sie eine tiefere Bewusstheit über sich selbst und die eigenen Werte, um einen neuen Umgang zu pflegen. Sie werden erfahren, wie Sie sich kraftvoll für eigene Anliegen einsetzen können, ohne auf Strategien der Dominanz oder Manipulation zurückgreifen zu müssen. Hiermit eröffnen Sie neue Räume, so dass auch andere bereit sind Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Unterrichtsgestaltung, die sich an Bedürfnissen in der Kommunikation orientiert, trägt zum Lernen und Wohlbefinden bei. Der Schwerpunkt liegt auf dem Üben und Ausprobieren der einzelnen Schritte anhand konkreter Situationen aus dem Schulalltag.

Modul 3: Schwierige Gespräche
Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler/innen, deren Eltern oder mit Kolleg/innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

Modul 4: Konfliktmanagement im Schulalltag
Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler/innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler/innen befähigen, Konflikte untereinander selbstständig zu lösen und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 5: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler/innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

 

Fortbildungstage: 20 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 20.10.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 21.10.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 07.12.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 08.12.2022, 17.00 Uhr Modul 3 Mittwoch, 22.02.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 23.02.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 27.03.2023, 09.00 Uhr – Dienstag, 28.03.2023, 17.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 03.05.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 04.05.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation, Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse / Dynamic Facilitation

 

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:700,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
700,00 € 13

22-43-01

Weil jede*r was zu sagen hat!

Grundkurs Biblioglog
Montag, 24.10.2022, 14.30 bis Mittwoch, 23.11.2022, 13.00
 

Wie lässt sich das Buch der Bücher entdecken, verstehen, auslegen?Und wie wird daraus ein Gemeinschaftserlebnis? Das sind Fragen, die im Religionsunterricht, im Gemeindeleben, in der Gottesdienstvorbereitung oder während der Firmvorbereitung häufig zu hören sind. Viele Lehrer*innen und pastorale Mitarbeiter*innen würden dem Bedürfnis, die Bibel selbst zu entdecken, gerne entgegenkommen. Dafür braucht es immer wieder neue Formen von Verkündigung, wie zum Beispiel den Bibliolog.
Der jüdische Nordamerikaner Peter Pitzele hat dazu aus der Auslegungstradition des „Midrasch“ eine Arbeitsweise entwickelt, mit deren Hilfe die biblischen Texte lebendig werden und die „Räume“ (= weißes Feuer) zwischen den Buchstaben (= schwarzes Feuer) gefüllt werden können – den Bibliolog.
Diese Methode ermuntert zum Dialog zwischen biblischem Text und eigener Lebenserfahrung. Die Anwesenden identifizieren sich nacheinander mit mehreren biblischen Gestalten und können sich aus diesen Rollen heraus äußern, und zwar gerade zu den Text-Zwischenräumen, in denen das „weiße Feuer“ lodert. Diese Form hat Ähnlichkeiten mit Bibliodrama, ist aber strukturierter und leitungszentrierter. Sie ist daher unkompliziert in Schule sowie im pastoralen Alltag von Jugend- und Gemeindearbeit einsetzbar.

Arbeitsformen und Methoden:
Einen Bibliolog anzuleiten erfordert bestimmte methodische und praktische Fähigkeiten, die in dieser Fortbildung erlernt und geübt werden. Wir arbeiten mit Kurzvorträgen, praktischen Übungen und ersten eigenen Erfahrungen im Anleiten von Bibliologen.

Die Fortbildung vermittelt Grundkenntnisse im Bibliolog und wird mit einem vom Netzwerk Bibliolog ausgestellten Zertifikat bestätigt (mehr Information unter www.bibliolog.de).

Literatur: Uta Pohl-Patalong, Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule. Bd. 1: Grundformen, Stuttgart 3 2013.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem TPI Mainz.

 

Fortbildugstage: 8 halbe Tage

 

Termine:
Modul 1: Montag, 24.10.2022,14.30 Uhr – Mittwoch, 26.10.2022, 13.00 Uhr Modul 2: Montag, 21.11.2022,14.30 Uhr – Mittwoch, 23.11.2022, 13.00 Uhr
Tagungsort: Tagungszentrum Schmerlenbach
Schmerlenbacher Str. 8, 63768 Hösbach
Zielgruppe: Religionslehrkräfte und Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Dr. Katrin Brockmöller
Alttestamentlerin und Direktorin des Katholischen Bibelwerks e.V. Sie ist als Trainerin im Internationalen Netzwerk Bibliolog tätig

Jens Uhlendorf
Stellvertretender Leiter des Gottesdienstinstituts der Ev.-Luther. Kirche in Bayern, Bibliodramatiker mit theaterpädagogischer Ausbildung, Trainer für Bibliolog sowie Trainer für liturgische Präsenz

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:570,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
570,00 € 3

22-44-01

Die religiöse Diversität des Nahen Orient und Nordostafrikas in ihren Narrativen

Ein Workshop interreligiös sensibler Religionsdidaktik
Mittwoch, 02.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 02.11.2022, 17.00
 

Eine rassismuskritische Methodik und Didaktik zum Umgang mit religiöser Diversität ist für unsere Schulen unabdingbar. Dies gilt für den Bezug unserer kulturell und religiös vielfältigen Schülerschaft untereinander, aber auch für ihren Bezug zu konfessionsfreien Menschen und zur säkularen Migrationsgesellschaft.
Wissensbestände zu einer solchen Methodik und Didaktik, die aus den Kulturen der Herkunftsländer migrierter Menschen weil sie aus Krisenlandschaften stammen, denen wir aufgrund der aktuellen, religiös markierten Konflikte keine „interreligiöse“ Lösungskompetenz zutrauen.
Auch im Orient sehnen sich Christen, Muslime, Juden, Jesiden und Drusen nach einem friedvollen Zusammenleben und thematisieren dies seit jeher in kulturspezifische Narrativen. Fünf dieser Narrative werden im Workshop vorgestellt, rassismuskritisch analysiert und über Materialien für unterschiedliche
didaktische Settings zur Verfügung gestellt.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 20 Personen 

Termine:
Mittwoch, 02.11.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte mit Fachbezug zum Thema aller Schulformen
Referenten:

Dr. Frank van der Velden
Bischöflich Beauftragter für Islamfragen

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:45,00 €
inkl. Verpflegung
45,00 € 20

22-44-02

Feedbackkultur in der Schule aufbauen

Donnerstag, 03.11.2022, 09.00 bis Freitag, 04.11.2022, 17.00
 

Als Kernmerkmal des Qualitätsmanagements hat Feedback eine lange Tradition. Die nachhaltigen Wirkungen von Feedback in Schule und Unterricht wurden nicht zuletzt durch die Hattie-Studie bestätigt. Denn als Qualitätsmerkmal von Schule hat Feedback eine der höchsten positiven Wirkeffekte auf die Unterrichtsleistungen von Schüler*innen.
In diesem Seminar sollen die unterschiedlichen Möglichkeiten des Aufbaus einer Feedbackkultur in der Schule erarbeitet werden mit Blick auf verschiedene Ebenen des Feedbacks: u.a.Schüler*innen-Lehrer*innen-Feedback, Kollegiales Feedback, Schulleitungsfeedback.
Dabei wechseln sich Informationsphasen und konkrete Arbeit an Praxisbeispielen ab. Methoden des Feedbacks werden ebenso thematisiert wie Instrumente des Feedbacks, wobei auch digitale Apps eine Rolle spielen sollen. 

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Donnerstag, 03.11.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 04.11.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, Mitglieder von Steuergruppen, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 20