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196-11-01

Ausbildungskurs Schulpastoral 2019-2020

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot in 6 Kursblöcken des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz
Donnerstag, 14.03.2019, 09.30 bis Samstag, 07.11.2020, 17.00
 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.


Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen: Donnerstag, 13. September 2018, 16.00 bis 18.00 Uhr, in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26
Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Ausschreibung und Anmeldemöglichkeit zum Informationstreffen finden Sie auf unserer Homepage unter Fortbildung/Religionsunterricht und Schulpastoral/186-37-01

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
• schriftliche Abschlussarbeit.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeitsfelder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer/innen von Schüler/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Gesprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 14.3.2019, 09.30 Uhr – Samstag, 16.3.2019, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 24.10.2019, 09.30 Uhr bis Samstag, 26.10.2019, 16.00 Uhr,
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.
Zeit: Donnerstag, 06.02.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 08.02.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 07.05.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 09.05.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 27.08.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 29.08.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Am ersten Tag werden die Projekte, die im Kurs entstanden sind, der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. An den Tagen darauf folgen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Mittwoch, 04.11.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 07.11.2020, 17.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten bezuschusst.
Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.
Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung
Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.
Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.
Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 1.9.2018.
Nach dem Vortreffen (13.09.2018) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Bewerbungsfrist
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 28.09.18 per Post an das Pädagogische Zentrum der Bistümer im Lande Hessen, Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod.
Bis Anfang November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und
Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg.
Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an das Pädagogische Zentrum wenden:
info@pz-hessen.de Tel.: 06127/77-285 (Astrid Marx)


Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): kupczik@ilf.bildung-rp.de
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): sebastian.lindner@pz-hessen.de
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
• Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg: B.Lecht@bistumlimburg.de
• Dezernat Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: thomas.stephan@bistum-speyer.de
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: jakob.kalsch@bgv-trier.de

 

Termine:
14.03.2019 bis 07.11.2020
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrer/innen aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten:

Kursleitung: Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Teilnahmebeitrag:600,00 €
600,00 €

191-12-06

Authentisch handeln in der Schule

Spiritualität im Schulalltag
Mittwoch, 20.03.2019, 09.00 bis Donnerstag, 21.03.2019, 17.00
 

Ganz gleich, ob Sie eine Schulklasse leiten, ein Team oder eine ganze Schule: Management, Führung und Spiritualität gehören zusammen
Die Teilnehmenden lernen in diesem Seminar die eigenen geistig-spirituellen Werte bewusst wahrzunehmen und diese in den Schulalltag zu integrieren.
Sie erleben, wie intuitives Wissens dazu beitragen kann, Ihre Management- und Leitungssaufgaben erfolgreich und sicher zu erfüllen.
Sie erfahren und entwickeln Vertrauen in die eigene innere spirituelle Führung. Intuitives Wissen trägt zudem dazu bei, die Zukunft mutiger und selbstbestimmter zu gestalten. Lassen Sie sich überraschen, wie Sie Ihre eigene Intuition weiter unterstützen können, um authentisch und visionär zu führen.
Reflektieren sie praktische Situationen im Schulalltag und erproben Sie pragmatische Werkzeuge aus dem Gestalt- und Kommunikations-Werkzeugkasten.

Folgende Themen bilden Schwerpunkte:
• Innere Führung und Intuition
• Spiritualität und Management
• Wahrnehmung eigener Werte und Erkennen eigener Visionen
• Keine Angst vor Veränderungen, Zukunft lebendig gestalten
• Praktische Werkzeuge zur Selbst- und Mitarbeiterführung

Inhaltliches Arbeiten, Zeiten der Stille, Übungen der Achtsamkeit, Elemente der systemischen Beratung, Gestalt- und Kommunikationsarbeit (Einzel-, Triaden-, Gruppenarbeit) gehen ineinander über. Eine Hinführung zur Kontemplation/Meditation ist in den Kurs integriert.

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 20.03.2019, 09.00 Uhr - Donnerstag, 21.03.2019, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer, Führungskräfte alller Schularten
Referenten:

Björn Rech
Integrativer Gestalt-Körpertherapeut, Kommunikationstrainer, Heilpraktiker für Psychotherapie, systemische Aufstellungsarbeit

Teilnahmebeitrag:130,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
130,00 € 25

191-13-08

Mit Gelassenheit und Energie in den Schulalltag

Ein Seminar zur Förderung der persönlichen Stresskompetenz
Freitag, 29.03.2019, 09.00 bis Samstag, 30.03.2019, 13.00
 

Als Lehrkraft in der Schule sind Sie in einem sehr hohen Maße Stressbelastungen ausgesetzt. Die Rahmenbedingungen lassen sich nur teilweise beeinflussen und erfordern oft langfristige Veränderungsprozesse. Sie können jedoch individuelle Strategien entwickeln, um selbstbestimmter und gesünder mit Ihren Stressbelastungen umzugehen.

Inhalte
Das Seminar bietet Ihnen Anregungen, Ihren persönlichen Umgang mit Stress zu reflektieren. Darauf aufbauend erhalten Sie fachlich fundierte Handlungsmöglichkeiten zur Förderung Ihrer individuellen Stresskompetenz.

Ziele
• persönliche Stressauslöser und -verstärker erkennen, auf Distanz gehen oder verändern
• mentale Strategien zur Stressbewältigung entwickeln
• eigene Ressourcen entdecken, die Sie stärken, unterstützen und einen Ausgleich zu belastenden Situationen schaffen
• alltagstaugliche Entspannungsübungen zur Regeneration kennenlernen

Methoden
• Einzelarbeit mit Hilfe von Reflexionsbögen
• Partner- und Gruppenarbeit zur Entwicklung praxistauglicher Stresskompetenzen
• Anleitung von Entspannungsübungen zur kurzfristigen Regeneration im Alltag

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Termine:
Freitag, 29.03.2019, 09:00 Uhr -Samstag, 30.03.2019, 13:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten:

Hilde Müller
Gesundheitspädagogin, Bad Nauheim

Teilnahmebeitrag:130,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
130,00 € 15

191-13-09

"Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!"

Oasentage für Lehrerinnen und Lehrer
Freitag, 29.03.2019, 14.30 bis Samstag, 30.03.2019, 17.00
 

Auf die Frage nach dem wichtigsten Gebot antwortet Jesus: "Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, und deinen Nächsten, so wie dich selbst." Alle drei Aspekte der Liebe gehören zusammen und lassen sich nicht voneinander trennen. Doch gerade die Selbstliebe ist für viele Menschen eine große Herausforderung.

So wirft das Liebesgebot die Frage auf: Wie stehe ich zu mir selbst? Wie ernst nehme ich mich? Wie liebevoll und einfühlsam gehe ich mit mir selbst um?

Jedem Menschen ist die Fähigkeit zur Selbstannahme und Selbstliebe geschenkt. Die Oasentage wollen einen Raum schaffen, dem nachzuspüren sein wird. Sie bieten Ihnen eine Gelegenheit zum Anhalten und Innehalten, zum Hinschauen und Hinhören auf die eigenen Themen und die eigenen Erfahrungen.

Elemente sind:

  • angeleitete Übungen zur Achtsamkeit
  • biblische Impulse
  • persönliche Zeit und Austausch innerhalb der Gruppe
  • gemeinsame Meditation, Gebet und Gottesdienst
  • Arbeit mit Beiträgen aus der Kunst (Texte, Bilder, Film, Musik…)

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Freitag, 29.03.2019, 14:30 Uhr bis Samstag, 30.03.2019, 17:00 Uhr
Tagungsort: Exerzitienhaus Franziskanisches Zentrum für Stille und Begegnung
Kreuzweg 23, 65719 Hofheim am Taunus
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten, Interessierte
Referenten:

Sabine Christe-Philippi
Gemeindereferentin, Geistliche Begleiterin
Sebastian Lindner
Studienleiter am Pädagogischen Zentrum

Teilnahmebeitrag:100,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: Der Teilnahmebeitrag versteht sich inkl. Übernachtung und Verpflegung. In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten
100,00 €

191-14-01

Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung

Fortbildung in 2 Modulen mit Erweiterungsmöglichkeit
Montag, 01.04.2019, 09.00 bis Dienstag, 02.04.2019, 17.00

 

Das Konzept der Pädagogischen Präsenz wurde von Prof. Haim Omer, Familientherapeut, in Israel zum Umgang mit gewalttätigen Herausforderungen entwickelt und für Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen ausdifferenziert. In Zusammenarbeit mit Prof. Arist von Schlippe ist dieses Konzept auch in Deutschland seit vielen Jahren praxiserprobt.
Der heutige schulische Bildungs- und Erziehungsauftrag setzt Beziehungskompetenz voraus, was mit einer großen Herausforderung verbunden ist und gleichzeitig eine Chance darstellt. Lehrer/innen sind in der Auseinandersetzung mit massiven Regelverletzungen, respektlosem und gewaltförmigem Verhalten, Schuldistanz sowie weiteren Formen der Aufkündigung produktiver Zusammenarbeit, auch zwischen Eltern und Lehrer/innen, konfrontiert.

Ziel der Fortbildung ist es, durch die Stärkung und Erweiterung der Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung mehr Handlungssicherheit und -spielraum im Umgang mit herausfordernden schulischen/pädagogischen Situationen zu erlangen.

Modul 1:
In diesem Modul geschieht dies zum einen durch die Einführung in das Konzept der Pädagogischen Präsenz, Ebenen und Grundpfeiler der Präsenz. Zum anderen durch Input über den Verlust der Präsenz und das Wissen über die Wiederherstellung der Präsenz im Schulalltag. Die Teilnehmenden lernen Eskalationsprozesse zu erkennen und aus diesen auszusteigen, deeskalierend und beziehungsfördernd vorzugehen und anhand der Methoden der Pädagogischen Präsenz und eines transparenten öffentlichen Vorgehens und der Nutzung eines Unterstützungsnetzwerkes neue Möglichkeiten in der Entwicklung tragfähiger Beziehungen zu entwickeln.

Modul 2:
In diesem Modul findet eine Vertiefung und Verinnerlichung der Haltung der Pädagogischen Präsenz statt. Sie lernen Interventionen zur Stärkung der Präsenz, Deeskalationsstrategien, Prinzipien des gewaltlosen Widerstands (Ankündigung, Sit-in), Gesten der Versöhnung und Wiedergutmachung, das Verantwortungsbewusstsein bei Schüler/innen zu fördern, sowie die eigene Bewältigung von emotional überregulierenden Zuständen etc. zu erkennen. Anhand von Fallbeispielen und durch Übungen wird dies erfahrbar.

Ein drittes vertiefendes Erweiterungsmodul ist in Planung

Fortbildungstage: 8 halbe Tage (für 2 Module)

Termine:
Modul 1: Montag, 01.04.2019, 09:00 Uhr - Dienstag, 02.04.2019, 17:00 Uhr Modul 2: Montag, 24.06.2019, 09:00 Uhr - Dienstag, 25.06.2018, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten:

Brigitte Schiffner
Leiterin des systemischen Instituts Kassel, Dipl. Sozialpädagogin, Dipl. Soziologin, Dipl. Supervisorin, systemische Therapeutin

Teilnahmebeitrag:260,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
260,00 € 15

191-14-02

Physical computing

Experimente für einen zeitgemäßen Physikunterricht
Montag, 01.04.2019, 09.00 bis Montag, 01.04.2019, 17.00
 

Häufig erleben Schülerinnen und Schüler Physikunterricht als zu theoretisch, „verstaubt“ und ohne motivierenden Alltagsbezug. Im wahrgenommenen Dickicht von Formeln, Einheiten und Theorien bleibt schülerseitiges Engagement und Leidenschaft leider allzu oft auf der Strecke.


Die vorliegende Veranstaltung „Physical Computing“ - Vom Fotowiderstand zum G-M-Zähler low-cost-Experimente mit dem Arduino und verschiedenen Sensoren -
macht ein Angebot mit Fokus auf lernweltadäquate, bedeutungshaltige Settings, die sich durch einen hohen Planungs-, Arbeits- und Präsentationsanteil der Schülerinnen und Schüler auszeichnen und gleichzeitig eine angemessene Nutzung moderner Sensor- und Computertechnik erfordern und ermöglichen. Mögliche thematische Schwerpunkte sind u.a.:
Abhängigkeit der Helligkeit vom Abstand einer Lichtquelle, Magnetfeld eines stromdurchflossenen Leiters, Halbwertszeit von Kellerstaub, Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Medien, Luftdruck in Abhängigkeit von der Höhe


Sie haben im Verlaufe der Tagesveranstaltung Gelegenheit, in Kleingruppen mehrere erprobte Experimente ausführlich durchzuführen und deren unterrichtliche Relevanz zu diskutieren. Die bereitgestellten ausführlichen Anleitungen gestatten einen reibungsarmen Einstieg in die jeweilige Aufgabe. Tiefere Computerkenntnisse sind nicht notwendig.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Montag, 01.04.2019, 09.00 Uhr - 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer für Physik in Mittel- und Oberstufen
Referenten:

Dietmar Rappen
Physik-/Mathematiklehrer, Mitglied der Schulleitung
Hanns-Georg Tischbein
Physik-/Mathematiklehrer, stellvertr. Schulleiter

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 20

191-15-01

Veränderungsprozesse in der Schule erfolgreich gestalten

Mit Widerständen und Konflikten professionell umgehen
Montag, 08.04.2019, 09.00 bis Dienstag, 09.04.2019, 13.00
 

Die Schulen in unserem Lande sind mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert. Die Gründung neuer Schulen oder Fusion bestehender Systeme, die Umsetzung der Inklusion erfordern neue Orientierungen des Kollegiums und vor allem professionelles Handeln der Führungsverantwortlichen. Sie haben die Aufgabe, die Umgestaltungsprozesse oder Reformprojekte zu initiieren und zu gestalten.
Im Seminar werden empirische Ansätze zum besseren Verständnis der Veränderungsprozesse, z.B. das „Transitionsmodell“ nach William Bridges, Erkenntnisse der Motivationspsychologie und Strategien für erfolgreiches Change-Management vorgestellt und in Kleingruppen praktisch umgesetzt. Des Weiteren geht es um den konstruktiven Umgang mit Widerstand und Konflikten, die verdeckten Chancen zu erkennen und zu nutzen.


Schwerpunkte:
• Wie gehen wir mit professionell mit Veränderungen um?
• Veränderungsprozesse besser verstehen: Das „Transitionsmodell“ (nach W. Bridges)
• Erfolgsfaktoren in Veränderungsprozessen
• Für Veränderungen mit Kopf, Bauch und Hand motivieren: Das „3K-Modell“ (nach: A.M.Kehr)
• Gemeinsame Ziele entwickeln, Potentiale entdecken, unterstützende Strukturen erkennen und nutzen

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Termine:
Montag, 08.04.2019, 09.00 Uhr - Dienstag, 09.04.2019, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder und mit Führungsaufgaben beauftragte und an Führungsaufgaben interessierte Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten:

Annegret Schulte
Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Teilnahmebeitrag:110,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
110,00 € 15

195-15-01

Wider den Populismus

Ein Workshop
Montag, 08.04.2019, 09.30 bis Mittwoch, 10.04.2019, 16.30
 

Es gibt sie – rassistische und demokratiefeindliche Sätze, die Ressentiments schüren, diskriminieren, ausgrenzen und bürgerschaftliches oder kirchliches Engagement verunglimpfen. Oft zeugen sie von einem tiefen Misstrauen in die Institutionen und Mechanismen einer demokratischen Gesellschaft. Meistens reichen wenige Worte aus, auf die Andersdenkende dann mit Sprachlosigkeit oder langen Entgegnungen reagieren.
Doch Rassismus kann sich auch unbewusst und ohne Absicht ausdrücken, in der eigenen Sprache, in Bildern, die „wir“ „uns“ von „den Anderen“ machen, in den Selbstverständlichkeiten der eigenen Einrichtung, des Kollegiums, der Klasse oder Schule.
In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, demokratiefeindliche und rassistische Argumentationsmuster zu analysieren. Sie erproben Strategien und Techniken, um diese zu hinterfragen und zu unterbrechen.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem TPI Mainz.
 
Fortbildungstage: 6 halbe Tage

Termine:
Montag, 08.04.2019, 09.30 Uhr - Mittwoch, 10.04.2019, 16.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte in den Fächern Religion, Ethik und PoWi sowie alle Interessierten
Referenten:

Sebastian Seng
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit Nordrhein-Westfalen

Teilnahmebeitrag:180,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21.00 Uhr angeboten
180,00 €

191-18-10

Unterrichtsentwicklung

Donnerstag, 02.05.2019, 09.00 bis Donnerstag, 02.05.2019, 17.00

Eine zentrale Herausforderung für Schulleitungen

 

Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität von Unterricht als Aufgabe im systemischen Kontext „Schule“ steht für Schulleitungen im Spannungsfeld von Selbständigkeit der Lehrkräfte einerseits und der Führungsaufgabe andererseits.

Unabhängig davon, ob Sie bereits Führungskraft sind oder nicht - in diesem Seminar, dessen  praxisorientierte Inputphasen in realitätsnahe Simulations- und Erprobungsphasen münden -, haben Sie die Möglichkeit den indirekten Einfluss von Schulleitung auf Unterrichtsentwicklung sowohl durch Beratung einzelner Lehrkräfte als auch durch Arbeit an systemischen Methoden zu analysieren und zu reflektieren.

Das Design dieser Veranstaltung erlaubt Ihnen zudem eine individuelle Reflexion Ihrer persönlichen Führungshaltung und eine Rückmeldung Ihrer Wirkung als Führungskraft auf andere.

Termine:
Donnerstag, 02.05.2019, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleiterinnen und Schulleiter, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schularten
Referenten:

Hanns-Georg Tischbein
stellv. Schulleiter, Ausbildung von Führungskräften an Schulen

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 19

191-19-03

Das lösungsorientierte Personalgespräch. Wer fragt, der führt?

Dienstag, 07.05.2019, 09.00 bis Mittwoch, 08.05.2019, 13.00
 

In diesem Seminar können Sie konkret erleben, wie die Theorie der Lösungs- und Ressourcenfokussierung in der Praxis umgesetzt wird.

In fiktiven aber typischen Gesprächssituationen zwischen Schulleitung und Lehrkräften, werden Sie am Modell lernen, wie Sie in Zukunft Gespräche führen können, die sowohl die Wertschätzung der Gesprächspartner/innen gewährleistet, als auch Entwicklung in die, dem schulischen gemeinsamen Ziel dienende Richtung, wahrscheinlicher machen. Sie lernen, sich auf die gewünschte Zukunft zu besinnen, statt Ihre Zeit für die Fehler-, Ursachen- oder/ und Schuldfrage zu verwenden und welche Strategien es benötigt, um das Ziel zu erreichen.
Außerdem erlernen Sie, mit welchen Gesprächsführungstechniken Sie die Bereitschaft und das Kompetenzerleben, zur Veränderung von Verhalten und Haltung beim Gegenüber wecken.

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Termine:
Dienstag, 07.05.2019, 09.00 Uhr bis Mittwoch, 08.05.2019, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleiter/innen, Mitglieder der engeren und weiteren Schulleitung und Interessierte an Schulleitung aller Schularten
Referenten:

Stephanie Bartsch
Sozialpädagogin, Mediatorin und Schulentwicklungsberaterin

Teilnahmebeitrag:110,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
110,00 € 20
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