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21-47-02

Führungskraft im Mittleren Management

Qualifizierung in 4 Modulen, Blended Learning-Format
Montag, 22.11.2021, 09.00 bis Dienstag, 17.05.2022, 17.00
 

Die Leitungen der Fachbereich-, Jahrgangteams und der Bildungsgangteams als Vertreter des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt.
Als Mitglieder des „mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kollegen*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich, unterstützen und beraten Lehrpersonen, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte.

Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet Ihnen einen praxisnahen und individuellen Rahmen für Ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung. Die Qualifizierung ist als Prozess angelegt, in dem Sie Ihre spezifischen Fragen aus der Schule einbringen und Möglichkeiten des Transfers in Ihre Arbeit entwickeln. Es findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen, Input, Diskussion, Transfer in das eigene Arbeitsfeld und Reflexion über die Ergebnisse und Erfahrungen statt.

Für eine vertiefende Auseinandersetzung mit relevanten Themen und intensiveren Austausch finden zwischen den Präsenzveranstaltungen in Absprache mit den Teilnehmenden Online-Arbeitstreffen statt.

 

Modul 1: Von der Lehrperson zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen die an die Leitungsperson herangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.

  • Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
  • Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
  • Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person 
  • Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

 

Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“. Die Teilnehmer* innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungsperson und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher
Kommunikation werden folgende Aspekte besonders herausgearbeitet:

  • Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
  • Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
  • Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
  • Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

 

Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln 

Together Everyone Achieves More“ oder „Toll Ein Anderer Macht´s!“
Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen, sondern auch das Miteinander. All dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen.

  • Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
  • Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
  • Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
  • „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
  • Management in der Teamleitung – Management für mich selbst

 

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen, die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände
konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

  • Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
  • Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
  • Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
  • Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

 

Fortbildungstage: 18 halbe Tage (gesamt)

Teilnehmerzahl: mind. 14/max. 20 Personen 

Termine:
Modul 1: Montag, 22.11.2021, 09.00 Uhr - Dienstag, 23.11.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 Uhr - Donnerstag, 10.02.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 28.03.2022, 17.00 Uhr - Dienstag, 29.03.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 16.05.2022, 17.00 Uhr - Dienstag, 17.05.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management aller Schulformen, an Führungsaufgaben Interessierte
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:650,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung (ausgenommen Online-Einheiten)
Weitere Informationen: Wilhelm-Kempf-Haus: Modul 1, 2 und 4 Priesterseminar Limburg: Modul 3 > Terminverschiebung: Start NEU im November 2021 <
650,00 € 9

21-47-06

Lernen im Dialog im RPI Frankfurt

Fortbildung in 6 Modulen für Lehrkräfte der Fächergruppe Religion und Ethik
Mittwoch, 24.11.2021, 14.00 bis Montag, 09.05.2022, 18.00
 

Seit einigen Jahren wird das Fach Islam in Hessen in der Schule unterrichtet. Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch.
Neben den Herausforderungen für jede einzelne Schule wird deutlich, welcher Gewinn damit verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was einen tröstet und einem Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welt erschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Lernen im Gespräch oder im Dialog ist immer ein Gewinn!
Wir wollen mit unserer Fortbildungsreihe »Lernen im Dialog« daran anknüpfen und Sie als Team der Fächergruppe Religion/Ethik (gegebenenfalls auch einzeln) einladen.

Modul 1: Jesus und Muhammad
Dieses Modul ist als Auftaktveranstaltung verbindlich

Modul 2: Bibel und Koran

Modul 3: Feste und Feiern im Jahreslauf (Pessach)

Modul 4: Kirche und Moschee

Modul 5: Feste und Feiern im Lebenslauf

Modul 6: Best-Practice-Beispiele und Abschluss
Dieses Modul ist als Abschlussveranstaltung verbindlich

Voraussetzung für das abschließende Zertifikat ist die Teilnahme an mindestens 5 Modulen.

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium, dem Pädagogischen Zentrum Naurod und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Anmeldung über: frankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de 

Anmeldeschluss: 16.11.2021

 

Fortbildungstage: 6 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 24.11.2021, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Montag, 06.12.2021, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 12.01.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Montag, 07.02.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Montag, 14.03.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 6: Montag, 09.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte Grundschulen, Sek I und Interreligiöses Lernen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Die Fortbildungsreihe ist als analoge Präsenzveranstaltung im religionspädagogischen Institut in Frankfurt geplant, kann aber ggfs. auch digital durchgeführt werden.

21-48-05

Neu in der Schule – Unterstützung für Berufseinsteiger*innen

Gut gestartet – anders als erwartet?!
Donnerstag, 02.12.2021, 09.00 bis Freitag, 03.12.2021, 17.00
 

Wer in der Schule tätig ist, sieht sich einer Vielzahl von Anforderungen und Erwartungen gegenüber. Alles scheint immer gleich wichtig zu sein. Gerade in den Anfangsjahren sind davon betroffen und kommen durch die vielfältigen Anforderungen an ihre Grenzen. Irgendwann hört man den Satz: "Das habe ich mir aber anders vorgestellt." Eigene Vorstellungen und Erwartungen kollidieren mit der Realität. Im Seminar soll es weniger um Theorien gehen, sondern um erlebte Praxis.
Der Seminarleiter zeigt unterschiedliche Handlungsfelder und Problemsituationen auf und gibt Möglichkeiten zum gemeinsamen Austausch über strukturiertes Arbeiten, transparenten Unterricht, Umgang mit Belastungen, gerechte Notengebung und respektvolles Miteinander. Anregungen, wie man seinen Berufsalltag effektiv, auch mit digitalen Helfern, gestalten kann, runden das Ganze ab. 

Methoden:

  • Impulsvortrag/Kurzreferat
  • Selbstreflexion und Austausch
  • Lösungsansätze aus der Praxis
  •  

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 02.12.2021, 09.00 Uhr - Freitag, 03.12.2021, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Priesterseminar Limburg
    65549 Limburg an der Lahn,
    Zielgruppe: Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren Sek I und II
    Referenten:

    Werner Enders
    Studiendirektor i. R., Dipl.-Theologe Der Referent war Mentor und als Mitglied der Schulleitung auch verantwortlich für die Einarbeitung neuer Lehr- und Aushilfskräfte

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:140,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    140,00 € 16

    21-49-04

    Ganztag als Entwicklungschance

    Mittwoch, 08.12.2021, 09.00 bis Donnerstag, 09.12.2021, 17.00
     

    Die Vorteile von Ganztagsschulen liegen auf der Hand: erweitertes Bildungsangebot, größere Forder- und Fördermöglichkeiten, Hausaufgabenbetreuung, Mittagsverpflegung, sinnvolle Freizeitgestaltung, soziales Lernen, Entlastung von Eltern bei der Kinderbetreuung am Nachmittag.
    Mit einem Anteil von knapp 75 Prozent stellen Ganztagsschulen längst die Mehrheit in der Bildungslandschaft Hessens dar. Sie vor allem qualitativ weiterzuentwickeln ist der politische Wille der aktuellen Landesregierung.
    In diesem Seminar wird der Frage nachgegangen, welche Chancen die Befassung mit dem Thema Ganztagsschule für einen erweiterten Blick auf die gesamte Qualität einer Schule bietet. Den Teilnehmenden werden individuelle Wege aufgezeigt, wie auf methodische Weise ein organisches und bedarfsgerechtes Ganztagsangebot in den teilnehmenden Schulen (weiter-)entwickelt werden kann, welche Schritte des Projektmanagements benötigt werden und welche Personalstruktur dazu unverzichtbar ist.

     

    Forbildungstage: 4 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

    Termine:
    Mittwoch, 08.12.2021, 9.00 Uhr bis Donnerstag, 09.12.2021, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Führungskräfte, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen - Tandems werden bevorzugt
    Referenten:

    Uwe Ries
    Leitender Gesamtschuldirektor und Prozessbegleiter a.D.

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:140,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    140,00 € 14

    21-49-05

    Feedbackkultur in der Schule entwickeln

    Schulleitungsfeedback einholen und nutzen - Angebot im Blended Learning-Format
    Donnerstag, 09.12.2021, 09.00 bis Mittwoch, 26.01.2022, 18.00
     

    Konstruktives und systematisches Feedback gehört zu den elementaren Bestandteilen des schulischen Qualitätsmanagements. An vielen Schulen werden Feedbackverfahren wie Schülerfeedback und kollegiale Hospitation praktiziert. Führungsfeedback ist eine Möglichkeit, die positiven Wirkungen des Feedbacks am eigenen Beispiel vorzuleben und den Aufbau einer Feedbackkultur an der Schule nachhaltig zu unterstützen. Empirische Untersuchungen bestätigen, dass das Einholen von Feedback ein wesentlicher Faktor zur Steigerung der Führungseffektivität ist. Der Feedbacknehmer erhält eine strukturierte Rückmeldung zur eigenen Leistung, der Vergleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung deckt blinde Flecken auf, durch die offene Kommunikation werden das Vertrauen gestärkt und das Klima an der Schule deutlich verbessert. Eine wichtige Bedingung ist der Abschluss mit der Vereinbarung von Maßnahmen.

    Schwerpunkte:

  • Zielsetzung und Funktion von Feedback sowie Merkmale und Nutzen einer guten Feedbackkultur
  • Klärung der Ziele und Chancen, Verfahren und Methoden des Führungsfeedbacks
  • Erarbeitung von Instrumenten zum Führungsfeedback und über deren Einsatz an der eigenen Schule entscheiden
  • Planung des Ablaufs des Führungsfeedbacks und Planung der Rückmeldung an die Feedbackgebenden
  • Aus den Rückmeldungen Ansätze für Veränderungen auswählen
  •  

    Fortbildungstage: 3 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

    Termine:
    Präsenztermin: Donnerstag, 09.12.2021, 09.00 - 17.00 Uhr Onlinetermin: Mittwoch, 26.01.2022, 15.00 - 18.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Referenten:

    Annegret Schulte
    Schuldirektorin a.D., Schulamtsdirektorin, Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen, Schwerpunkt Schulleiterfortbildung

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:100,00 €
    inkl. Verpflegung (ausgenommen Online-Einheit)
    100,00 € 19

    22-04-00

    Religionssensibles Coaching in der Schule

    Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt
    Montag, 24.01.2022, 14.00 bis Mittwoch, 25.05.2022, 18.00
     

    Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wahrnehmen und dafür sorgen, dass niemand benachteiligt wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz, der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein.

    Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.

    Wir bieten Ihnen:
    • Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
    • Übung in religionssensibler Kommunikation
    • Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
    • Raum zum Entwickeln von Projekten für die eigene Schule
    • Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

    Modul 1: »Diversity« - Was wir erleben und wie wir damit umgehen

    Modul 2: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

    Modul 3: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

    Modul 4: Wo finde ich Unterstützung? - Lokale und regionale Netzwerkbildung

    Modul 5: Entwickeln von Projekten für die eigene Schule

     

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium, dem Pädagogischen Zentrum Naurod und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

    Anmeldung: frankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de

    LA-Veranstaltungsnummer: 0200100502

     

    Fortbildungstage: 5 halbe Tage

    Termine:
    Modul 1: Montag, 24.01.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 16.02.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 23.03.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 04.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 25.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr
    Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
    Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
    Zielgruppe: Alle Interessierten, Interreligiöses Lernen
    Referenten:

    Dr. Anke Kaloudis
    RPI Frankfurt

    Issam Hamrouni
    IGS West, Frankfurt

    Tahir Belabidia
    IGS West, Frankfurt

    Asiye Balikçi-Schmidt
    Referentin

     

    Teilnahmebeitrag:Frei
    Weitere Informationen: Diese Veranstaltung ist als analoge Präsenzveranstaltung im Religionspädagogischen Institut in Frankfurt geplant, kann aber ggfs. digital durchgeführt werden.

    22-05-01

    Medienkompetenz in der Schule

    Qualifizierung im Online-Format, 3 Module mit 10 Bausteinen
    Montag, 31.01.2022, 16.00 bis Dienstag, 24.05.2022, 18.00
     

    Der Digitalisierungsschub im Zuge der Covid-19-Pandemie hat nicht nur deutlich gemacht, wie sehr in Schule und anderen Bildungsinstitutionen noch Nachholbedarf bestand und besteht. Auch die Frage, welche Rolle digitale Kompetenzen oder Medienkompetenz sowohl auf Seiten der Schüler*innen wie der Lehrer*innen spielen, bekam nochmals neue Dringlichkeit.
    Damit ist klar, dass Digitalisierung von Schule weder bedeutet, nur eine möglichst schnelle Ausstattung mit angemessenen Netzzugängen sowie Hard- und Software sicherzustellen, noch möglichst umfangreich digitale Tools einzusetzen. Vielmehr ist eine Reflexion der Digitalisierung auch Voraussetzung, um Schule und Unterricht neu zu denken.

    Eine maximale Teilnehmerzahl von 15 Personen ermöglicht einen hohen Grad an Differenzierung und Zielgerichtetheit sowie einen bereichernden Austausch.

    Anforderungen auf Teilnehmer*innen-Seite
    • stabiler Internetzugang (für Video-Konferenzen)
    • Notebook oder PC mit offenem Internetzugang und ggf. Berechtigung zur Installation von Apps/Programmen (ggf. ein Problem bei dienstlichen Geräten)
    • Beteiligung an einer Vorab-Umfrage zu privaten und beruflichen Erfahrungen mit Digitalisierung

     

    Modul 1: WLAN, Algorithmen und die Haltungsfrage. Digitalisierung als Herausforderung für Schule
    Digitalisierung – was bedeutet das eigentlich und wieso ist Schule dadurch herausgefordert? Es geht um mehr als bloße Technik und didaktische Veränderung: Schule und Unterricht müssen neu gedacht werden. Wie ist mit dem Veränderungsdruck umzugehen und welche Chancen liegen darin?

    Baustein 1 – interaktiv: Von der Digitalisierung zur Kultur der Digitalität – Austausch via Oncoo
    Montag, 31.01.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 2 – interaktiv: Herausforderung wertbezogener Bildung in der Digitalität. Diskussion von Thesen zu Medienkompetenz und Schule
    Mittwoch, 09.02.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

     

    Modul 2: Tools, Apps und Plattformen
    Zur Vertiefung und praktischen Fortsetzung von Modul 1 geht es um allgemeine wie fachbezogene Didaktik – beide profitieren von digitalen Tools und Plattformen, indem sie erweiterte Möglichkeiten des Lernens und Lehrens realisieren.

    Baustein 3: Bildung.Geht.Online
    - Didaktische Settings in Präsenz- und Online-Unterricht
    - Eine interaktive Tools-Landkarte
    - Erste praktische Erkundungen: Learning Apps, Etherpad
    Mittwoch, 16.02.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 4: Audio/Video-Feedback: Bildschirmaufzeichnung mit Screencast-o-matic
    Montag, 07.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 5: Interaktives Kennenlernen von Tools für Kooperation/Zusammenarbeit: Taskcards, Socrative, Edkimo
    Dienstag, 15.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 6: Thinglink als alternative Präsentationsmöglichkeit
    Montag, 28.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 7: Standbild / Audio als Analysemöglichkeit (liter.) Texte
    Tools für Zusammenarbeit von SuS: Flinga, Tricider, Miro lite
    Mittwoch, 04.04.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 8: Schule anders denken – Einführung zur Projektaufgabe
    OER
    (weitere Tools und Themen nach Maßgabe der TN)
    Dienstag, 26.04.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

     

    Modul 3: Schule neu denken
    „Schule neu denken“ ist die logische Konsequenz des digitalen Wandels im Bildungssektor. Aber was heißt das konkret? Und wie kann das gelingen?
    Aus Best-Practice-Beispielen und eigenen Erfahrungen lassen sich Tipps und Empfehlungen für die jeweils eigene Schule gewinnen.

    Baustein 9: Lehrer*in sein – wie nie zuvor
    - Vorstellung Praxisprojekte (1/2)
    - Ausblick: wie kann es an meiner Schule weitergehen?
    (Multiplikator:innen-Funktion der TN)
    Dienstag, 10.05.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

    Baustein 10: Abschluss
    - Vorstellung Praxisprojekte (2/2)
    - Erfahrungsaustausch
    - Reflexion, Auswertung
    Dienstag, 24.05.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

     

    Fortbildungstage: 10 halbe Tage 

    Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

    Termine:
    Modul 1: Baustein 1: Montag, 31.01.22, 16 - 18 Uhr Baustein 2: Mittwoch, 09.02.22, 16 - 18 Uhr Modul 2: Baustein 3: Mittwoch, 16.02.22, 16 - 18 Uhr Baustein 4: Montag, 07.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 5: Dienstag, 15.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 6: Montag, 28.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 7: Montag, 04.04.22, 16 - 18 Uhr Baustein 8: Dienstag, 26.04.22, 16 - 18 Uhr Modul 3: Baustein 9: Dienstag, 10.05.22, 16 - 18 Uhr Baustein 10: Dienstag, 24.05.22, 16 - 18 Uhr
    Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II
    Referenten:

    Prof. Andreas Büsch
    Prof. für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Kath. Hochschule Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz 

    Jürgen Drewes
    Lehrer am Bischöflichen Clara-Fey-Gymnasium (Deutsch, Katholische Religion, Sport) in Schleiden, außerdem Beauftragter für Religionspädagogik am Katechetischen Institut in Aachen. Leitet seit 2015 Tabletklassen und unterrichtet Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:350,00 €
    ohne Verpflegung
    350,00 € 15

    22-06-02

    Trinität – eine unlösbare Gleichung?

    Ökumenischer Studientag 2022
    Mittwoch, 09.02.2022, 08.30 bis Mittwoch, 09.02.2022, 16.00
     

    Wie können wir uns die Trinität vorstellen? In der Bibel wird dieser Begriff gar nicht erwähnt. Vater, Sohn und Heiliger Geist in einem zu denken erweist sich daher nicht nur für Schüler*innen oft als schwer lösbare Aufgabe. Auch im Dialog mit anderen Religionen stellt die Trinitätslehre ein schwieriges Denkmodell dar.

    Der Ökumenische Studientag will Möglichkeiten geben ausgehend von einem Vortrag eigene Impulse zum Thema zu bekommen und diese in praktischen Workshops für den Unterricht zu vertiefen.

    Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit den Ämtern für katholische Religionspädagogik in Wiesbaden und Oberursel sowie dem RPI Frankfurt.

    Anmeldung über: Amt für katholische Religionspädagogik Oberursel, relpaed.oberursel@bistumlimburg.de, Tel.: 06171-694220

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Termine:
    Mittwoch, 09.02.2022, 08.30 – 16.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Sabine Pemsel-Meyer
    Professur für Katholische Theologie/ Religionspädagogik (Schwerpunkt Dogmatik und Didaktik)

    Sowie verschiedene AK-Leiter*innen

    Teilnahmebeitrag:15,00 €
    inkl. Verpflegung
    Weitere Informationen: Die Zahlung des Teilnahmebeitrages erfolgt vor Ort!
    15,00 €

    22-09-09

    Scriptural Reasoning – eine Methode zum dialogischen Lernen

    Religionsunterricht in Bewegung - Die ökumenische Tagung zum BRU
    Freitag, 04.03.2022, 15.30 bis Samstag, 05.03.2022, 13.00
     

    BRU wird meist im Klassenverband und damit in religiös und weltanschaulich heterogenen Lerngruppen erteilt.
    Scriptural Reasoning ist ein Ansatz aus dem interreigiösen Dialog, der auf die Auseinandersetzung mit den zentralen religiösen Schriften fokussiert. Dabei geht es weniger um das Feststellen von Gemeinsamkeiten den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden als den Austausch über den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden.
    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW sowie mit dem VKR-Landesverband Hessen.

    Im Anschluss an die Veranstaltung findet die jährliche VKR-Mitgliederversammlung statt.

    Fortbildungstage: 3 halbe Tage

    Termine:
    Freitag, 04.03.22, 15.30 Uhr - Samstag, 05.03.2022, 13.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Berufsbildenden Schulen
    Referenten:

    Dr. Matthias Müller

    Ausbilder am Studienseminar für berufliche Schulen Kassel / Fulda für kath. Religion

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:50,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    50,00 € 10

    22-34-09

    Nauroder Musische Werkwoche 2022

    Samstag, 27.08.2022, 14.30 bis Mittwoch, 31.08.2022, 15.00
     

    Die Musische Werkwoche ist ein kreativ-künstlerisches Fortbildungsangebot, das bereits zum 24. Mal in den hessischen Sommerferien stattfinden wird. In der Woche gibt es ein breites Angebot mit Workshops aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kunst und Bibel und Spiritualität. Informationen zu den verschiedenen Kursen finden Sie in Kürze unter www.musische-werkwoche.de

    Weitere Programmpunkte sind die morgendlichen Einstimmungen in den Tag und ein vielfältiges gemeinsames Abendprogramm.
    Begegnung, Gemeinschaft und Kreativität stehen im Zentrum der Tage in Naurod.

    Diese Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem Deutschen Katechetenverein (dkv) der Diözesen Limburg, Mainz und Speyer sowie dem Amt für kath. Religionspädagogik Wiesbaden.

     

    Anmeldeformular und weitere Informationen unter: www.musische-werkwoche.de

    Anmeldungen bitte ausschließlich an: anmeldung@musische-werkwoche.de

     

    Termine:
    Samstag, 27.08.2022, 14.30 Uhr - Mittwoch, 31.08.2022, 15.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrer*innen, Erzieher*innen und Interessierte
    Referenten:

    Informationen folgen

    Teilnahmebeitrag:455,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung/EZ
    Weitere Informationen: Nähere Informationen und Anmeldungen: anmeldung@musische-werkwoche.de
    455,00 €