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22-04-00

Religionssensibles Coaching in der Schule

Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt
Montag, 24.01.2022, 14.00 bis Mittwoch, 25.05.2022, 18.00
 

Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wahrnehmen und dafür sorgen, dass niemand benachteiligt wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz, der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein.

Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.

Wir bieten Ihnen:
• Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
• Übung in religionssensibler Kommunikation
• Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
• Raum zum Entwickeln von Projekten für die eigene Schule
• Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

Modul 1: »Diversity« - Was wir erleben und wie wir damit umgehen

Modul 2: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

Modul 3: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

Modul 4: Wo finde ich Unterstützung? - Lokale und regionale Netzwerkbildung

Modul 5: Entwickeln von Projekten für die eigene Schule

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium, dem Pädagogischen Zentrum Naurod und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Anmeldung: frankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de

LA-Veranstaltungsnummer: 0200100502

 

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 24.01.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 16.02.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 23.03.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 04.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 25.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Alle Interessierten, Interreligiöses Lernen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Asiye Balikçi-Schmidt
Referentin

N.N.
PZ

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Diese Veranstaltung ist als analoge Präsenzveranstaltung im Religionspädagogischen Institut in Frankfurt geplant, kann aber ggfs. digital durchgeführt werden.

22-05-01

Medienkompetenz in der Schule

Qualifizierung im Online-Format, 3 Module mit 10 Bausteinen
Montag, 31.01.2022, 16.00 bis Dienstag, 24.05.2022, 18.00
 

Der Digitalisierungsschub im Zuge der Covid-19-Pandemie hat nicht nur deutlich gemacht, wie sehr in Schule und anderen Bildungsinstitutionen noch Nachholbedarf bestand und besteht. Auch die Frage, welche Rolle digitale Kompetenzen oder Medienkompetenz sowohl auf Seiten der Schüler*innen wie der Lehrer*innen spielen, bekam nochmals neue Dringlichkeit.
Damit ist klar, dass Digitalisierung von Schule weder bedeutet, nur eine möglichst schnelle Ausstattung mit angemessenen Netzzugängen sowie Hard- und Software sicherzustellen, noch möglichst umfangreich digitale Tools einzusetzen. Vielmehr ist eine Reflexion der Digitalisierung auch Voraussetzung, um Schule und Unterricht neu zu denken.

Eine maximale Teilnehmerzahl von 15 Personen ermöglicht einen hohen Grad an Differenzierung und Zielgerichtetheit sowie einen bereichernden Austausch.

Anforderungen auf Teilnehmer*innen-Seite
• stabiler Internetzugang (für Video-Konferenzen)
• Notebook oder PC mit offenem Internetzugang und ggf. Berechtigung zur Installation von Apps/Programmen (ggf. ein Problem bei dienstlichen Geräten)
• Beteiligung an einer Vorab-Umfrage zu privaten und beruflichen Erfahrungen mit Digitalisierung

 

Modul 1: WLAN, Algorithmen und die Haltungsfrage. Digitalisierung als Herausforderung für Schule
Digitalisierung – was bedeutet das eigentlich und wieso ist Schule dadurch herausgefordert? Es geht um mehr als bloße Technik und didaktische Veränderung: Schule und Unterricht müssen neu gedacht werden. Wie ist mit dem Veränderungsdruck umzugehen und welche Chancen liegen darin?

Baustein 1 – interaktiv: Von der Digitalisierung zur Kultur der Digitalität – Austausch via Oncoo
Montag, 31.01.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 2 – interaktiv: Herausforderung wertbezogener Bildung in der Digitalität. Diskussion von Thesen zu Medienkompetenz und Schule
Mittwoch, 09.02.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Modul 2: Tools, Apps und Plattformen
Zur Vertiefung und praktischen Fortsetzung von Modul 1 geht es um allgemeine wie fachbezogene Didaktik – beide profitieren von digitalen Tools und Plattformen, indem sie erweiterte Möglichkeiten des Lernens und Lehrens realisieren.

Baustein 3: Bildung.Geht.Online
- Didaktische Settings in Präsenz- und Online-Unterricht
- Eine interaktive Tools-Landkarte
- Erste praktische Erkundungen: Learning Apps, Etherpad
Mittwoch, 16.02.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 4: Audio/Video-Feedback: Bildschirmaufzeichnung mit Screencast-o-matic
Montag, 07.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 5: Interaktives Kennenlernen von Tools für Kooperation/Zusammenarbeit: Taskcards, Socrative, Edkimo
Dienstag, 15.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 6: Thinglink als alternative Präsentationsmöglichkeit
Montag, 28.03.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 7: Standbild / Audio als Analysemöglichkeit (liter.) Texte
Tools für Zusammenarbeit von SuS: Flinga, Tricider, Miro lite
Mittwoch, 04.04.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 8: Schule anders denken – Einführung zur Projektaufgabe
OER
(weitere Tools und Themen nach Maßgabe der TN)
Dienstag, 26.04.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Modul 3: Schule neu denken
„Schule neu denken“ ist die logische Konsequenz des digitalen Wandels im Bildungssektor. Aber was heißt das konkret? Und wie kann das gelingen?
Aus Best-Practice-Beispielen und eigenen Erfahrungen lassen sich Tipps und Empfehlungen für die jeweils eigene Schule gewinnen.

Baustein 9: Lehrer*in sein – wie nie zuvor
- Vorstellung Praxisprojekte (1/2)
- Ausblick: wie kann es an meiner Schule weitergehen?
(Multiplikator:innen-Funktion der TN)
Dienstag, 10.05.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

Baustein 10: Abschluss
- Vorstellung Praxisprojekte (2/2)
- Erfahrungsaustausch
- Reflexion, Auswertung
Dienstag, 24.05.2022, 16:00 – 18:00 Uhr

 

Fortbildungstage: 10 halbe Tage 

Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

Termine:
Modul 1: Baustein 1: Montag, 31.01.22, 16 - 18 Uhr Baustein 2: Mittwoch, 09.02.22, 16 - 18 Uhr Modul 2: Baustein 3: Mittwoch, 16.02.22, 16 - 18 Uhr Baustein 4: Montag, 07.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 5: Dienstag, 15.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 6: Montag, 28.03.22, 16 - 18 Uhr Baustein 7: Montag, 04.04.22, 16 - 18 Uhr Baustein 8: Dienstag, 26.04.22, 16 - 18 Uhr Modul 3: Baustein 9: Dienstag, 10.05.22, 16 - 18 Uhr Baustein 10: Dienstag, 24.05.22, 16 - 18 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II
Referenten:

Prof. Andreas Büsch
Prof. für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Kath. Hochschule Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz 

Jürgen Drewes
Lehrer am Bischöflichen Clara-Fey-Gymnasium (Deutsch, Katholische Religion, Sport) in Schleiden, außerdem Beauftragter für Religionspädagogik am Katechetischen Institut in Aachen. Leitet seit 2015 Tabletklassen und unterrichtet Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:350,00 €
ohne Verpflegung
350,00 € 13

22-05-02

Fortbildungen kompetent planen, erfolgreich durchführen

Dienstag, 01.02.2022, 09.00 bis Dienstag, 01.02.2022, 17.00
 

Der schulischen Fortbildung kommt im Rahmen systematischer Schulentwicklung eine besondere Bedeutung zu. Die Planung, Gestaltung und Durchführung ist eine komplexe Aufgabe, zu der auch die Erstellung des Fortbildungskonzepts gehört, ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal guter Schulen.

Welches Rollenverständnis hat der Fortbildungsbeauftragte im System Schule? Welche Fortbildungsbedarfe sind vorrangig? Wird Fortbildung systemisch verankert und erwächst sie aus der Schulentwicklungsarbeit? Wie kann Nachhaltigkeit von Fortbildungen erreicht werden? Wie kann man Fortbildungsergebnisse für den Unterricht sichern?

Bei der konkreten Planung entstehen weitere Fragen. Wie soll der Tag strukturiert werden? Wie können sich die Lehrkräfte auf die Fortbildung vorbereiten? Wie kann es gelingen, alle Kollegen und Kolleginnen aktiv zu beteiligen? Welche Methoden können helfen, den Tag abwechslungsreich zu gestalten?

Auf der Basis einer theoretischen Grundlage werden im Seminar verschiedene Möglichkeiten der Bedarfsanalyse, Planung, Durchführung, des Transfers und der Evaluation aus der Praxis vorgestellt und reflektiert. Neben den Fragen der Fortbildungsplanung werden auch Grundlagen für eine effektive Gestaltung von schulinternen pädagogischen Tagen thematisiert.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/ max. 20 Personen

 

Termine:
Dienstag, 01.02.2022, 9.00 - 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Mit der Planung und Koordination von Fortbildungen beauftragte Lehrkräfte, Schulleitungsmitglieder
Referenten:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Uwe Ries
vormals Schulleiter einer Gesamtschule, Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika. Schwerpunkt: Beratung und Fortbildung von Leitungspersonen

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 14

22-05-03

Neu in der Schule – Unterstützung für Berufseinsteiger*innen

Gut gestartet – anders als erwartet?!
Mittwoch, 02.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 03.02.2022, 17.00
 

Wer in der Schule tätig ist, sieht sich einer Vielzahl von Anforderungen und Erwartungen gegenüber. Alles scheint immer gleich wichtig zu sein. Gerade in den Anfangsjahren sind davon betroffen und kommen durch die vielfältigen Anforderungen an ihre Grenzen. Irgendwann hört man den Satz: "Das habe ich mir aber anders vorgestellt." Eigene Vorstellungen und Erwartungen kollidieren mit der Realität. Im Seminar soll es weniger um Theorien gehen, sondern um erlebte Praxis.
Der Seminarleiter zeigt unterschiedliche Handlungsfelder und Problemsituationen auf und gibt Möglichkeiten zum gemeinsamen Austausch über strukturiertes Arbeiten, transparenten Unterricht, Umgang mit Belastungen, gerechte Notengebung und respektvolles Miteinander. Anregungen, wie man seinen Berufsalltag effektiv, auch mit digitalen Helfern, gestalten kann, runden das Ganze ab. 

Methoden:

  • Impulsvortrag/Kurzreferat
  • Selbstreflexion und Austausch
  • Lösungsansätze aus der Praxis
  •  

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

    Termine:
    Mittwoch, 02.02.2022, 09.00 Uhr - Donnerstag, 03.02.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Priesterseminar Limburg
    65549 Limburg an der Lahn,
    Zielgruppe: Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren Sek I und II
    Referenten:

    Werner Enders
    Studiendirektor i. R., Dipl.-Theologe Der Referent war Mentor und als Mitglied der Schulleitung auch verantwortlich für die Einarbeitung neuer Lehr- und Aushilfskräfte

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:140,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    140,00 € 16

    22-05-05

    Kess erziehen – Basis

    Donnerstag, 03.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 03.02.2022, 17.00
     

    Im Rahmen des Basis-Kurses "KESS erziehen" erhalten Lehrkräfte praxisnahe Tipps und Ideen für herausfordernde Situationen im Schulalltag, orientiert am individualpsychologischen Ansatz des Pädagogen und Psychologen Rudolf Dreikurs. KESS steht für:
    K – kooperativ
    E – ermutigend
    S – sozial
    S – situationsorientiert

    Inhaltliche Schwerpunkte:
    ■ Wenn Schüler*innen stören – Was steckt dahinter? Die Ziele von Störverhalten verstehen und angemessen reagieren
    ■ Schüler*innen zur Kooperation gewinnen – Wie geht das konkret und praktisch?
    ■ Jeder braucht Ermutigung – Psychohygiene für Lehrkräfte
    ■ Ganz schön konsequent – Schüler*innen die Folgen ihres Handelns zumuten 

    Arbeitsformen:
    ■ Impulsvorträge
    ■ Übungen
    ■ Kleingruppenarbeit
    ■ Praxistransfer in den Schulalltag
    ■ Eigene Beispiele sind ausdrücklich erwünscht!

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 10/ max. 15 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 03.02.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Ulrike Strubel
    Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern- Erzieher-Lehrerfortbildung

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 11

    22-06-02

    Trinität – eine unlösbare Gleichung?

    Ökumenischer Studientag 2022
    Mittwoch, 09.02.2022, 08.30 bis Mittwoch, 09.02.2022, 16.00
     

    Wie können wir uns die Trinität vorstellen? In der Bibel wird dieser Begriff gar nicht erwähnt. Vater, Sohn und Heiliger Geist in einem zu denken erweist sich daher nicht nur für Schüler*innen oft als schwer lösbare Aufgabe. Auch im Dialog mit anderen Religionen stellt die Trinitätslehre ein schwieriges Denkmodell dar.

    Der Ökumenische Studientag will Möglichkeiten geben ausgehend von einem Vortrag eigene Impulse zum Thema zu bekommen und diese in praktischen Workshops für den Unterricht zu vertiefen.

    Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit den Ämtern für katholische Religionspädagogik in Wiesbaden und Oberursel sowie dem RPI Frankfurt.

    Anmeldung über: Amt für katholische Religionspädagogik Oberursel, relpaed.oberursel@bistumlimburg.de, Tel.: 06171-694220

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Termine:
    Mittwoch, 09.02.2022, 08.30 – 16.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Sabine Pemsel-Meyer
    Professur für Katholische Theologie/ Religionspädagogik (Schwerpunkt Dogmatik und Didaktik)

    Sowie verschiedene AK-Leiter*innen

    Teilnahmebeitrag:15,00 €
    inkl. Verpflegung
    Weitere Informationen: Die Zahlung des Teilnahmebeitrages erfolgt vor Ort!
    15,00 €

    Ermutigungspädagogik

    Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen / Modul 2 des Qualifizierungskurses
    Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 bis Donnerstag, 10.02.2022, 17.00
     

    Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen. Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
    Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

     

    Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (unangemessenem)Verhalten
    Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z.B.

    • solange nerven, bis sie beachtet werden,
    • machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
    • anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
    • oder sich aufgeben.

    Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

    Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
    Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i.d.R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,

    • wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
    • wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
    • und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.

    Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

    Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
    In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.
    Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet: Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken. 

    Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
    Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kolleg*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
    Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

     

    Fortbildungstage: 16 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: 12 Personen

    Termine:
    Modul 1: Mittwoch, 29.09.2021, 09.00 Uhr – Donnerstag, 30.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 09.02.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 10.02.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 28.03.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 29.03.2022, 17.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 18.05.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 19.05.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Bärbel Hörner
    Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:530,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung / laufender Qualifizierungskurs - keine Anmeldung mehr möglich
    530,00 € 12

    22-06-07

    Evaluationsprozesse steuern

    Donnerstag, 10.02.2022, 09.00 bis Freitag, 11.02.2022, 17.00
     

    Evaluationsprozesse stellen für Schulen immer noch eine Herausforderung dar. Dabei könnte Evaluation so viel Positives in der Schule und im Unterricht bewirken. Allein, es fehlt oft am nötigen Know-how oder an klaren Vorstellungen, wo Evaluation sinnvoll ansetzen könnte. Hinzu kommt die Angst vor Überforderung und übergroßem zeitlichen Aufwand. Dabei sind Evaluationsprozesse, wenn sie richtig geplant und umgesetzt werden, weder zu zeitaufwändig noch zu komplex. Beides,die Planung und die Steuerung von Evaluation, ist Gegenstand dieses Seminars. Dabei werden an konkreten Beispielen die einzelnen Evaluationsschritte vorgestellt und in Übungen exemplarisch durchlaufen – gerne auch an eingebrachten Themen bzw. Projekten der Teilnehmenden. Probleme und Hindernisse im Prozessverlauf können geklärt, geeignete Evaluationsverfahren vorgestellt und auch die Grenzen der Evaluation thematisiert werden.
    Literatur: Buhren u.a. (Hg.): Handbuch Evaluation in Schule und Unterricht. Beltz Weinheim

     

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12 / max. 20 Personen

    Termine:
    Donnerstag 10.02.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 11.02.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder, Schulleitungsteams, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Dr. Claus Buhren
    Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:140,00 €
    inkl. Übernachtung und Verpflegung
    140,00 € 16

    22-07-03

    Starke Stimme - Starker Unterricht

    Mittwoch, 16.02.2022, 09.00 bis Mittwoch, 16.02.2022, 16.30
     

    Eine starke Stimme hat Kraft, kann laut und leise sein, fühlt sich gesund an und funktioniert zuverlässig. Eine starke Stimme kann aber noch mehr: Sie kann für eine gute Atmosphäre in der Klasse sorgen, Aufmerksamkeit erzeugen und nachhaltiges Lernen unterstützen.

    Der praktische Einsatz im Schulalltag steht im Mittelpunkt dieses Workshops. In praktischen Übungen lernen Sie kennen:
    • wie Sie ohne schädlichen Druck Ihre Stimme einsetzen
    • wie deutliches Sprechen lautes Sprechen kompensieren und der Körper Ihrer Stimme dazu die nötige Unterstützung gibt
    • wie Mimik und Gestik Ihre Kommunikation fokussieren und für intensiveren Schüler-Lehrer-Kontakt sorgen
    • wie Sie mit einem alltagstauglichen Reset-Programm auch „schwierige“ Lerngruppen mit weniger Anstrengungen unterrichten können.

    Lassen Sie sich anregen, (noch) mehr aus Ihrer Stimme zu machen. Sie werden Ihre Art zu kommunizieren, noch besser kennenlernen und staunen, was Sie mit flexibler Stimme und angemessener Körpersprache erreichen können.

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Dezernat Bildung des Bistums Mainz und dem Pädagogischem Zentrum.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12 / max. 12 Personen

    Termine:
    Mittwoch, 16.02.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte der Sek I und II
    Referenten:

    Reinhard Pede
    Sprech- und Kommunikationstrainer, Nachrichtensprecher im Deutschlandfunk

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 12

    22-09-05

    Fachkonferenzen - Werkstätten der Unterrichtsentwicklung

    Donnerstag, 03.03.2022, 09.00 bis Donnerstag, 03.03.2022, 17.00
     

    Die zentrale Aufgabe der Fach- und Fachbereichskonferenzen ist die Unterrichtsentwicklung ihres Faches. „Fach- und Fachbereichskonferenzen beraten über alle ein Fach, eine Fachrichtung oder einen Lernbereich betreffenden Angelegenheiten.“ HSchG § § 134

    Eine Vielzahl von Aspekten und (neuen) Aufgaben sind mit diesem Auftrag verbunden:
    Es geht um die Umsetzung des Methodencurriculums im Fach, die Entwicklung schulinterner Lehr- und Arbeitspläne, Leistungsbewertung, Leistungsevaluation und Evaluation von Lernstandserhebungen, den Einsatz digitaler Medien, Einführung neuer Lehrkräfte, Teamentwicklung etc.
    Den Fachkonferenz-Vorsitzenden kommt in diesem Prozess eine zentrale Rolle zu. Durch eine gute Konferenzgestaltung tragen sie zu effektiven Arbeitsprozessen und Teamentwicklung in ihrem Fach bei. Von ihnen wird erwartet, dass sie die Gestaltungsmöglichkeiten der Fachkonferenzarbeit kennen, mit Konflikten und Widerstand angemessen umgehen können und mit den rechtlichen Grundlagen vertraut sind. Außerdem ist ihre „Sandwichposition“ zwischen Schulleitung und Fachkollegium nicht immer unproblematisch. Oft haben Fachkonferenzvorsitzende nicht die Möglichkeit, sich angemessen auf ihre Rolle und diese für die Schule so wichtige Aufgabe vorzubereiten. Die Schulleitung wiederrum in ihrer Gesamtverantwortung für die Unterrichtsentwicklung findet in den Fachkonferenzen hilfreiche strategische Partner.

    Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Reflexion über die Qualität der Fachkonferenzen und Überlegungen zur ihrer Optimierung. Im Wechsel von Input und Übungen können Leitungskompetenzen weiterentwickelt werden und Möglichkeiten einer zielgerichteten Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Fachkonferenzen diskutiert werden.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/ max. 20 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 03.03.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Schulleitungen, Schulleitungsmitglieder, Fachkonferenzvorsitzende und Kolleg*innen, die diese Funktion anstreben
    Referenten:

    Annegret Schulte
    Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

    Uwe Ries
    vormals Schulleiter einer Gesamtschule, Prozessberater der deutschen Auslandsschulen in Lateinamerika. Schwerpunkt: Beratung und Fortbildung von Leitungspersonen

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    65,00 € 16

    22-09-09

    Scriptural Reasoning – eine Methode zum dialogischen Lernen

    Religionsunterricht in Bewegung - Die ökumenische Tagung zum BRU
    Freitag, 04.03.2022, 15.30 bis Samstag, 05.03.2022, 13.00
     

    BRU wird meist im Klassenverband und damit in religiös und weltanschaulich heterogenen Lerngruppen erteilt.
    Scriptural Reasoning ist ein Ansatz aus dem interreigiösen Dialog, der auf die Auseinandersetzung mit den zentralen religiösen Schriften fokussiert. Dabei geht es weniger um das Feststellen von Gemeinsamkeiten den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden als den Austausch über den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden.
    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW sowie mit dem VKR-Landesverband Hessen.

    Im Anschluss an die Veranstaltung findet die jährliche VKR-Mitgliederversammlung statt.

    Fortbildungstage: 3 halbe Tage

    Termine:
    Freitag, 04.03.22, 15.30 Uhr - Samstag, 05.03.2022, 13.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Berufsbildenden Schulen
    Referenten:

    Dr. Matthias Müller

    Ausbilder am Studienseminar für berufliche Schulen Kassel / Fulda für kath. Religion

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:50,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    50,00 € 9

    22-10-07

    Ausbildungskurs Schulpastoral 2022-2023

    Donnerstag, 10.03.2022, 09.30 bis Samstag, 23.09.2023, 16.00
     

    Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot des Instituts für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie mit dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen.

    Was ist Schulpastoral?

    Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsfor­men wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...

    Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

    Adressatinnen und Adressaten

    Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humani­sierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mit­gestalten wollen. Um Rollenkonflikten vorzubeugen, werden Bewerber/innen, die eine Funktion in der Schulleitung ausüben, nicht berücksichtigt.

    Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

    Konzeption des Kurses

    Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spiritu­ellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.

    Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spirituali­tät, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.

    Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mit­telpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Men­schen.

    Der Kurs umfasst:

    • 18 Kurstage in sechs Seminaren
    • Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
    • schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
    • 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
    • 3 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzep­tion und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
    • schriftliche Abschlussarbeit.

     

    Beschreibung der Kurselemente:

    6 KURSBLÖCKE:

    I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität

    Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeits­felder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulge­schichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer/innen von Schüler/innen mit persönli­chen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Ge­sprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.

    Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.

    Zeit: Donnerstag, 10.3.2022, 09.30 Uhr bis Samstag, 12.3.2022, 16.00 Uhr

    Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

     

    II. „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse

    Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.

    Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregun­gen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

    Zeit: Donnerstag, 23.6.2022, 09.30 Uhr bis Samstag, 25.6.2022, 16.00 Uhr

    Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

     

    III. Menschen in Krisen begleiten

    In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulall­tag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.

    Zeit: Donnerstag, 6.10.2022, 09.30 Uhr bis Samstag, 8.10.2022, 16.00 Uhr

    Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

     

    IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing

    In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Kon­fliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Mo­dells "No blame approach" vermittelt.

    Zeit: Donnerstag, 2.2.2023., 09.30 Uhr - Samstag, 4.2.2023, 16.00 Uhr

    Ort: Wiesbaden-Naurod, Wilhelm-Kempf-Haus

     

    V. Spiritualität

    Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schul­seelsorgerin/Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiens­ten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottes­dienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.

    Zeit: Donnerstag, 4.5.2023, 09.30 Uhr bis Samstag, 6.5.2023, 16.00 Uhr

    Ort: Ockenheim, Jakobsberg Bildungsstätte

     

    VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses

    Am ersten Tag werden die Projekte, die im Kurs entstanden sind, der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. An den Tagen darauf folgen Workshops zu ergänzenden Themen und of­fenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.

    Zeit: Donnerstag, 21.9.2023, 09.30 Uhr bis Samstag, 23.9.2023, 16.00 Uhr

    Ort: Speyer, Bischöfliches Priesterseminar St. German

     

    Praxisgruppen

    In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Ziel­arbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erar­beitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

    Supervision

    Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.

    Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompe­tenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kurs­begleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

    Organisatorisches

    Kosten

    Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten bezuschusst. Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist. Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

    Anmeldung

    Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbin­dung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist. Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.

    Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 17.10.2021 an Bischöfliches Ordinariat Mainz, Dezernat Bildung, Abt. Schulpastoral, Dr. Brigitte Lob, Postfach 1560, 55005 Mainz oder per Mail an brigitte.lob@bistum-mainz.de.

    Bis Mitte November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können. Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden u.a. Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

    Zertifikat

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

    Kursleitung

    Die Kursleitung wird wahrgenommen von:

    Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg
    Tel.: 06171 694 222
    Mail: b.lecht@bistum-limburg.de

    Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz
    Tel: 0176-1253 9042 Mail: brigitte.lob@bistum-mainz.de.

    Wenn Sie Fragen zum Kurs haben, können Sie sich gerne an die Kursleiterinnen wenden.

    Trägerschaft des Kurses

    Termine:
    Informationstreffen: Mittwoch, 07.10.21, 16 - 18 Uhr 1. Block: Donnerstag, 10.03.22, 09.30 Uhr – Samstag, 12.03.22, 16.00 Uhr 2. Block: Donnerstag, 23.06.22, 09.30 Uhr – Samstag, 25.06.22, 16.00 Uhr 3. Block: Donnerstag, 06.10.22, 09.30 Uhr – Samstag, 08.10.22, 16.00 Uhr 4. Block: Donnerstag, 02.02.23, 09.30 Uhr – Samstag, 04.02.23, 16.00 Uhr 5. Block: Donnerstag, 04.05.23, 09.30 Uhr – Samstag, 06.05.22, 16.00 Uhr 6. Block: Donnerstag, 21.09.23, 09.30 Uhr – Samstag, 23.09.23, 16.00 Uhr
    Tagungsort: Haus am Maiberg
    Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte sowie Pastoral- und Gemeindereferent*innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst aller Schulformen
    Referenten:

    Christoph Hartmann
    Bistum Fulda

    Lisa Kupczik
    ILF Mainz

    Barbara Lecht
    Bistum Limburg

    Dr. Brigitte Lob
    Bistum Mainz

    N.N.
    PZ

    Thomas Stephan
    Bistum Speyer 

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:600,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    Weitere Informationen: Die Teilnahme am Info-Treffen ist kostenfrei
    600,00 €

    22-11-04

    Himmel - Hölle - oder das große Nichts? Was erwartet uns nach dem Tod?

    8. Frankfurter Religionslehrer*innentag
    Dienstag, 15.03.2022, 09.00 bis Dienstag, 15.03.2022, 16.00
     

    Himmel, Hölle, Jenseits – das „urreligiöse“ Vokabular scheint heute in alle möglichen Bereiche der Kunst, der Literatur oder der Alltagssprache ausgewandert zu sein. Auch die Werbeindustrie bedient sich dieser religiösen Motive und verwertet sie; zurück bleiben vage Bilder und Emotionen. Doch die offene Frage nach dem Wohin unseres Lebens, bedroht durch globale Krisen, Kriege und (Klima)Katastrophen verschwindet dadurch nicht. Wie kann man heute noch sinnvoll vom Jenseits sprechen? Sind Himmel, Hölle, Gericht und Vollendung im Religionsunterricht noch vermittelbar? Theologische Reflexionen zu diesen Themen und Versuche einer Umsetzung in unterrichtliche Praxis geben Impulse und Ideen für den eigenen Religionsunterricht.

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem RPI Frankfurt und des RPA Frankfurt und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

    Anmeldung: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Termine:
    Dienstag, 15.03.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Haus am Dom
    Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Großer Saal,
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte
    Referenten:

    PD Dr. Paul Platzbecker
    Leiter des IfL Nordrhein-Westfalen sowie verschiedene Referent*innen der Arbeitskreise

    Teilnahmebeitrag:15,00 €
    inkl. Verpflegung
    15,00 €

    22-11-05

    Führen und Resonanz

    Mittwoch, 16.03.2022, 09.00 bis Mittwoch, 16.03.2022, 17.00
     

    Die von Hartmut Rosa entwickelte Resonanztheorie hat inzwischen auch in der Schule einen pädagogischen Bezug gefunden. Resonanzbeziehungen im Klassenraum sind förderlich für gelingendes Lernen. Die Entwicklung eines Resonanzmodus im Kollegium kann für Schulleitungen eine ganz neue Herausforderung darstellen und Führung und Leitung in eine neue Dimension führen.
    Dieses Seminar erkundet, welches Führungsverständnis der Resonanzpädagogik zugrunde liegt, wie Haltung und Handlung im Sinne der Resonanztheorie zusammenwirken und welche Möglichkeiten Führung und Resonanz im besten Sinne bieten. Dabei geht es nicht nur um den theoretischen Hintergrund
    der Resonanztheorie, sondern auch um ganz praktische Handlungsdispositionen im täglichen Führungsalltag von Schulleitungen.

    Aktuelle Literatur: Rosa/Buhren/Endres: Resonanzpädagogik und Schulleitung. Neue Impulse für die Schulentwicklung.
    Beltz Verlag Weinheim 2018

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Mittwoch, 16.03.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Schulleitungen, Führungskräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Dr. Claus Buhren
    Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 14

    22-12-01

    Achtsamkeit in der Schule

    Qualifizierung AISCHU in 3 Modulen
    Montag, 21.03.2022, 09.00 bis Mittwoch, 29.06.2022, 17.00
     

    Ein theoretischer und praktischer Boden für eine Haltung der Achtsamkeit ermöglicht Lehrkräften, ihre Resilienz und ein Gespür für die eigenen Grenzen zu erhöhen. Die Fortbildungsreihe vermittelt eine Achtsamkeitspraxis und Inspiration für die Freudequellen im Schulalltag zur Förderung einer authentischen Beziehung zu den Schüler*innen.
    Darüber hinaus geht es zugleich um eine Vermittlung dieser Achtsamkeitspraxis im Unterricht über das Curriculum AISCHU als wichtiger Beitrag zur Persönlichkeitsentfaltung von Schüler*innen.
    Als Arbeitsgrundlagen für das Seminar dienen für Modul 1 „Persönlichkeit und Präsenz, Achtsamkeit im Lehrerberuf “, Weinheim: Beltz 2018 und für Modul 2 und 3 und zur konkreten Unterrichtsarbeit „Praxisbuch Achtsamkeit in der Schule“, Weinheim: Beltz 2017.

    Modul 1: Haltung der Achtsamkeit
    In Modul 1 lernen die Lehrer*innen die Haltung der Achtsamkeit kennen, d.h. sie werden über die jüngsten Ergebnisse der Achtsamkeitsforschung informiert und lernen unterschiedliche Achtsamkeitsübungen in ihrer Wirkung kennen (u.a. aus dem Bereich von „Mindfulness-Based-Stress-Reduction“). Zugleich findet Psychoedukation statt. (Erläuterung der Stressmechanismen, neurophysiologischer Grundlagen der Emotionen, Möglichkeiten der Emotionsregulation und Stressbewältigung). Es werden auch Methoden des kreativen Selbstausdrucks zur Potentialentfaltung und Präsenzschulung vermittelt.
    Von Modul 1 zu 2 bekommen die Teilnehmer*innen Beobachtungsaufgaben für ihren Schulalltag und etablieren für sich eine kontinuierliche Übungspraxis.

    Modul 2: Innere und äußere Stressoren
    In Modul 2 untersuchen und erforschen die Teilnehmer*innen auf der Erfahrungsbasis zwischen Modul 1 und 2, was ihre ganz persönlichen inneren und äußeren Stressoren sind und wie sie die erlernten Strategien der Stressbewältigung zukünftig umsetzen können. Sie lernen ihre Ressourcen kennen und besser einzusetzen. Sie werden zu „Forschern in eigener Sache“, indem sie in ihrem (Schul-)Alltag ihre Wahrnehmung schärfen für habitualisierte hinderliche Muster, aber gerade auch für positive Ressourcen, für die Freudequellen, für lebendige Beziehungen mit Schüler*innen und für eine kreative Gestaltung des Unterrichts. In dieser Phase lernen sie schon die Übungen kennen, die sie später dann auch zur Vermittlung der Haltung der Achtsamkeit in ihren Unterricht integrieren können.

    Modul 3: Vermittlung der Achtsamkeitspraxis
    In Modul 3 geht es um die Vermittlung der Achtsamkeitspraxis an Schüler*innen. Die Teilnehmer*innen lernen das Curriculum AISCHU in seinem Ablauf kennen: Sie durchlaufen die einzelnen Schritte des Curriculums selbst und erspüren die Wirkungen der Übungen am eigenen Leib. Diese Erfahrungen aus der „Ersten Person“ werden verknüpft mit Informationen und Erläuterungen zu dem wissenschaftlichen Hintergrund der einzelnen Elemente.
    Ganz konkret können die Teilnehmer*innen dann planen, in welcher ihrer Klassen sie mit der Achtsamkeitsarbeit beginnen möchten und wie dieses Vorhaben im Kollegium verankert und vernetzt werden kann. Es geht auch darum, wie eine Schulkultur der gegenseitigen Wertschätzung etabliert werden kann.

     

    Fortbildungstage: 12 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/ max. 17 Personen

    Termine:
    Modul 1: Montag, 21.03.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 22.03.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 19.05.2022, 09.00 Uhr – Freitag 20.05.2022, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 28.06.2022, 09.00 Uhr – Mittwoch, 29.06.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte, Sozialpädagogische Fachkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Vera Kaltwasser
    Gymnasiallehrerin, OStR, Ausbildungen in MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction), Theaterpädagogin, Psychodrama, Qigong, Lehrercoaching, Autorin

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:420,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    420,00 € 1

    22-13-04

    Christliche Identität zwischen Krise und neuen Perspektiven

    Theologische Spurensuche im zeitgenössischen Film
    Mittwoch, 30.03.2022, 10.30 bis Freitag, 01.04.2022, 17.00
     

    Kino kann als theologischer Erkenntnisort oder als Fremdprophetie verstanden werden. Einige europäische Filme der letzten Jahre sondieren Probleme und Herausforderungen, mit denen sich heute Glaube und Kirche konfrontiert sehen. Filme wie "Corpus Christi" (Jan Komasa, 2019), "Das neue Evangelium" (Milo Rau, 2020) oder "Papst Franziskus - ein Mann seines Wortes" (Wim Wenders, 2018) geben aber auch wichtige Impulse für Erneuerung und Zukunftsfähigkeit. Es sind Filme, die neue Perspektiven für eine Pastoral heute erwarten lassen und in Gemeinde oder Religionsunterricht einsetzbar sind.

    Arbeitsformen und Methoden:
    Im Filmkurs werden zeitgenössische Filme ganz oder in Einzelsequenzen angesehen und neben der inhaltlichen sowie ästhetischen Erschließung und Diskussion auch Einzelsequenzen und –szenen auf die angewandten filmischen Mittel hin analysiert. Im Kurs werden Impulse für die pastorale bzw. religionspädagogische Arbeit mit dem Medium „Film“ entwickelt.

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem TPI Mainz und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

     

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

     

    Termine:
    Mittwoch, 30.03.2022, 10.30 Uhr – Freitag, 01.04.2022,17.00 Uhr
    Tagungsort: Kloster Jakobsberg
    Am St. Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte
    Referenten:

    Prof. Dr. Reinhold Zwick
    Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik, Universität Münster

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:230,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    230,00 € 3

    22-14-00

    Mobbing – No Blame Approach

    Montag, 04.04.2022, 09.00 bis Montag, 04.04.2022, 17.00
     

    Der No Blame Approach (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den No Blame Approach direkt anwenden.

    Aus dem Inhalt:

  • Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
  • Die drei Schritte des No Blame Approach
  • Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenem, Unterstützer-Gruppe, Abschlussgespräch)
  • Der No Blame Approach ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert. Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden. Laut einer Studie aus 2008 lag die Quote der Auflösung von Mobbing
    bei 85 %.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 15 Personen

    Termine:
    Montag, 04.04.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Ulrike Strubel
    Individualpsychologische Beraterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher-Lehrerfortbildung

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 12

    22-17-04

    Feedbackkultur in der Schule aufbauen

    Mittwoch, 27.04.2022, 09.00 bis Donnerstag, 28.04.2022, 17.00
     

    Als Kernmerkmal des Qualitätsmanagements hat Feedback eine lange Tradition. Die nachhaltigen Wirkungen von Feedback in Schule und Unterricht wurden nicht zuletzt durch die Hattie-Studie bestätigt. Denn als Qualitätsmerkmal von Schule hat Feedback eine der höchsten positiven Wirkeffekte auf die Unterrichtsleistungen von Schüler*innen. In diesem Seminar sollen die unterschiedlichen Möglichkeiten des Aufbaus einer Feedbackkultur in der Schule erarbeitet und vor allem die Funktion und die Verantwortung der Schulleitung in diesem Prozess geklärt werden. Das Seminar wird auf die verschiedenen Ebenen von Feedback eingehen: Schüler*innen-Lehrer*innen-Feedback, Kollegiales Feedback und Schulleitungsfeedback. Dabei wechseln sich Informationsphasen und konkrete Arbeit an Praxisbeispielen ab.

    Aktuelle Literatur zum Thema: Buhren, Claus G. (Hg): Handbuch Feedback in der Schule. Beltz Verlag Weinheim 2015. Buhren, Claus G.: Feedback auf den Punkt gebracht.
    Debus Verlag Frankfurt 2019

     

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Mittwoch, 27.04.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 28.04.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Priesterseminar Limburg
    65549 Limburg an der Lahn,
    Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, Mitglieder von Steuergruppen, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Dr. Claus Buhren
    Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:140,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung
    140,00 € 20

    22-19-05

    Moderation von Konferenzen

    Konferenzen und Besprechungen: eine Chance für die Schulentwicklung
    Donnerstag, 12.05.2022, 09.00 bis Donnerstag, 12.05.2022, 17.00
     

    Je größer die Schule ist und je mehr Autonomie sie bekommt, desto vielfältiger, umfangreicher und gestaltungsbedürftiger sind die Prozesse und Institutionen, die man für eine erfolgreiche Schulführung braucht. Eine besondere Bedeutung haben die Konferenzen, bzw. das Konferenzsystem, das Zusammenwirken der unterschiedlichen Konferenzen, die jeweils unterschiedliche Steuerungs- und Leitungsprinzipien erfordern und sinnvoll aufeinander abgestimmt werden müssen.
    Eine zentrale Voraussetzung dafür, dass (Online-) Konferenzen in der Schule wirkungsvoll, lösungs- und entwicklungsorientiert und wertschätzend erfolgen können ist, dass sie „geführt“ werden. Gesprächs-und Konferenzführung bedeutet dann, Verantwortung zu übernehmen und so zu handeln, dass Aufgaben umgesetzt, Ziele erreicht und Entwicklungen angestoßen werden und Raum gegeben wird für die Entfaltung der Interessen und Möglichkeiten der Beteiligten.

    Im Mittelpunkt des Seminars stehen u.a. folgende Schwerpunkte:
    • Konferenzleitungsstile für Schulleitungen, Leitungsrolle und Grundhaltungen
    • Gestaltung des Konferenzsystems der Schule, Prinzipien und Kernfunktionen von Konferenztypen
    • Planung und Einberufung einer Konferenz
    • analoge und digitale Tools und Methoden zielführend einsetzen
    • Umsetzung von Beschlüssen und rechtliche Rahmenbedingungen
    • Umgang mit schwierigem Teilnehmerverhalten, mit möglichen Widerständen und Konflikten

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/ max. 20 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 12.05.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Schulleitungen aller Schulformen, Mitglieder von (erweiterten) Schulleitungsteams, Steuergruppen, Schulentwicklungsgruppen Leiter/innen von Bildungsgängen
    Referenten:

    Annegret Schulte
    Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 20

    22-22-03

    Kess erziehen – Aufbau

    Kesse Wege aus der Sackgasse + Kesse Kommunikation
    Dienstag, 31.05.2022, 09.00 bis Dienstag, 31.05.2022, 17.00
     

    Aufbauend auf den Inhalten von Kess erziehen Basis (PZ 22-05-05) geht es an diesem Tag um ganz konkrete „Fälle“ aus dem Schulalltag.

    Inhaltliche Schwerpunkte:
    ■ Aus unguten Kreisläufen aussteigen mit der I-R-I-S Strategie
    ■ 100 Ideen um sich selbst und Schüler*innen zu ermutigen
    ■ Vier-Augen Gespräche kompetent und lösungsorientiert führen
    ■ Die ZIPP-Strategie für Kommunikation auf Augenhöhe

    Arbeitsformen:
    ■ Impulsvorträge
    ■ Übungen
    ■ Kleingruppenarbeit
    ■ Einzelarbeit für Selbstreflexion und Praxistransfer

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/ max. 15 Personen

    Termine:
    Dienstag, 31.05.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Ulrike Strubel
    Individualpsychologische Beraterin, Kess-erziehen Kursleiterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern- Erzieher-Lehrerfortbildung

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 14

    22-22-04

    Arbeit mit Steuergruppen

    Donnerstag, 02.06.2022, 09.00 bis Donnerstag, 02.06.2022, 17.00
     

    Qualitätsmanagement, Zielklärung, Schulprogrammarbeit, Evaluation oder Projektplanung: All dies sind mögliche Aufgaben und Themenfelder, die Steuergruppen in der Schul- und Unterrichtsentwicklungsarbeit übernehmen. Das Know-how für die Arbeit in und mit Steuergruppen müssen sich die
    Mitglieder oft selbst aneignen. Dies stellt nicht nur manchmal eine Überforderung dar, es kann auch dazu führen, dass Steuergruppen – oder wie immer sie letztlich heißen – erst gar nicht eingerichtet werden. Dieses Seminar nimmt die Arbeit von Steuergruppen sowie deren Initiierung und Entwicklung
    genauer in den Blick. In Übungen wird erkundet, was eine gute Steuergruppe ausmacht, welche Aufgaben sie übernehmen sollte und welche nicht.

    Handwerkszeug für die Einrichtung, aber auch für die Evaluation von Steuergruppenarbeit wird vermittelt. Das Seminar richtet sich sowohl an Schulen, die eine Steuergruppe neu etablieren, als auch an Steuergruppen, die ihre Arbeit reflektieren und weiter professionalisieren wollen.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 02.06.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
    Referenten:

    Prof. Dr. Claus Buhren
    Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 16

    22-27-04

    "Universes in Universe"

    Exkursion zur Dokumenta 15 in Kassel
    Donnerstag, 07.07.2022, 10.30 bis Freitag, 08.07.2022, 16.00
     

    Die alle fünf Jahre stattfindende Documenta ist der Ort für die Begegnung mit internationaler Gegenwartskunst. 2022 gestaltet die indonesische Gruppe ruangrupa die documenta, ihr Konzept trägt den Titel „lumbung“ – das indonesische Wort für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune. Lumbung betont Werte wie Solidarität und Kollektivität; es ist ein Denkansatz, der angesichts von Ungleichheit und Ungerechtigkeit zeigt, dass die Dinge auch anders gelöst werden können.

    Kunst ist nicht sichtbar, sondern macht sichtbar. Kunstwerke reflektieren religiöse und gesellschaftliche Phänomene der jeweiligen Gegenwart und bergen explizite und implizite theologische Konzeptionen. Auch dort, wo sie zu überlieferter Religion Abstand hält, greift Kunst weiterhin Momente des Religiösen auf. All dies kann höchste Relevanz für Theologie, Pastoral, Predigt, Erfahrungsräume in Gegenwart und Zukunft haben. Dazu erhoffen wir Inspirationen von Documenta 15 und der gemeinsamen Reflexion in der Kursgruppe.

    Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem TPI Mainz und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

     

    Fortbildungstage: 4 halbe Tage

    Termine:
    Donnerstag, 07.07.2022, 10.30 Uhr – Freitag, 08.07.2022, 16.00 Uhr
    Tagungsort: CVJM Tagungshaus Kassel, 34131 Kassel
    ,
    Zielgruppe: Religionslehrkräfte
    Referenten:

    Prof. Dr. Viera Pirker
    Professorin für Religionspädagogik und Mediendidaktik Fachbereich Katholische Theologie Goethe-Universität Frankfurt

    Dr. Luisa Fischer
    TPI Mainz

    Dr. Regina Heyder
    TPI Mainz

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:170,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung zzgl. Ticketpreis
    Weitere Informationen: Teilnahmebeitrag zuzüglich des 2-Tagesticket von ca. 45,00 €. Information über den Zahlungsweg des Ticketpreises folgt!
    170,00 € 3

    22-34-09

    Nauroder Musische Werkwoche 2022

    Samstag, 27.08.2022, 14.30 bis Mittwoch, 31.08.2022, 15.00
     

    Die Musische Werkwoche ist ein kreativ-künstlerisches Fortbildungsangebot, das bereits zum 24. Mal in den hessischen Sommerferien stattfinden wird. In der Woche gibt es ein breites Angebot mit Workshops aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kunst und Bibel und Spiritualität. Informationen zu den verschiedenen Kursen finden Sie unter www.musische-werkwoche.de

    Weitere Programmpunkte sind die morgendlichen Einstimmungen in den Tag und ein vielfältiges gemeinsames Abendprogramm.
    Begegnung, Gemeinschaft und Kreativität stehen im Zentrum der Tage in Naurod.

    Diese Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem Deutschen Katechetenverein (dkv) der Diözesen Limburg, Mainz und Speyer sowie dem Amt für kath. Religionspädagogik Wiesbaden.

     

    Anmeldeformular und weitere Informationen unter: www.musische-werkwoche.de

    Anmeldungen bitte ausschließlich an: anmeldung@musische-werkwoche.de

     

    Termine:
    Samstag, 27.08.2022, 14.30 Uhr - Mittwoch, 31.08.2022, 15.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Religionslehrer*innen, Erzieher*innen und Interessierte
    Referenten:

    Informationen folgen

    Teilnahmebeitrag:455,00 €
    inkl. Verpflegung und Übernachtung/EZ
    Weitere Informationen: Nähere Informationen und Anmeldungen: anmeldung@musische-werkwoche.de
    455,00 €