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22-44-03

Herbsttagung der Religionslehrkräfte an Beruflichen Schulen

Donnerstag, 03.11.2022, 14.30 bis Freitag, 04.11.2022, 13.00
 

Der Religionsunterricht an Beruflichen Schulen ist ein Feld, das besondere (religions-)pädagogische, didaktische und fachwissenschaftliche
Anforderungen an die Lehrkräfte stellt. Die Pandemiesituation war und ist eine zusätzliche Herausforderung für Schüler*innen und Lehrkräfte.

Die Herbsttagung eröffnet die Möglichkeit zum kollegialen Austausch über die Erfahrungen und Erlebnisse während der Corona-Zeit. Dabei sollen die Problemfelder und Chancen in den Blick genommen werden, die sich aus der veränderten Situation ergeben. Gleichzeitig sollen die Auswirkungen auf die
Lehrkräfte und die Schüler*innen reflektiert werden. In einem nächsten Schritt werden Perspektiven des Religionsunterrichts an Beruflichen Schulen entwickelt, um so die eigene Rolle als Lehrkraft und auch das Unterrichtsfach im Kontext der Beruflichen Schule zu stärken und neue Impulse zu geben.

 

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Teilnehmerzahl: 12 mindest./ max. 15 Personen

Termine:
Donnerstag, 03.11.2022, 14.30 Uhr – Freitag, 04.11.2022, 13.00 Uhr
Tagungsort: Kloster Jakobsberg
Am St. Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an beruflichen Schulen
Referenten:

N.N.
angefragt

Claudia Pappert
Pädagogisches Zentrum

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:75,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
75,00 €

22-45-01

Changemanagement

Veränderungsprozesse in Schulen erfolgreich gestalten
Montag, 07.11.2022, 09.00 bis Dienstag, 08.11.2022, 17.00
 

Schulen sind mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert: Digitalisierung, Inklusion, Ganztag, Bewältigung der Pandemie…Neue Orientierungen des Kollegiums und professionelles Handeln der Führungsverantwortlichen stehen im Fokus, Umgestaltungsprozesse oder Reformprojekte sind zu initiieren und zu gestalten. Dabei können bei den beteiligten Menschen Widerstände und Konflikte entstehen. Im Seminar geht es um einen konstruktiven Umgang damit, um die darin verdeckten Chancen zu erkennen. Verschiedene Erklärungsmodelle zum besseren Verständnis der Abläufe werden vorgestellt und in Kleingruppen praktisch umgesetzt.


Schwerpunkte:

■ Wie gehen wir professionell mit Veränderungen um?
■ Modelle des Wandels
■ Veränderungsprozesse und ihre Erfolgsfaktoren
■ Umgang mit Widerständen
■ Gemeinsame Ziele entwickeln, Potentiale entdecken, unterstützende Strukturen erkennen und nutzen

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 20 Personen

Termine:
Montag, 07.11.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 08.11.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder und mit Führungskraftaufgaben beauftragte Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schuldirektorin a.D., Schulamtsdirektorin, Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen, Schwerpunkt Schulleiterfortbildung

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 €

22-45-08

Neu in der Schule – Unterstützung für Berufseinsteiger*innen

Basisseminar
Mittwoch, 09.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 09.11.2022, 17.00
 

Wer in der Schule tätig ist, sieht sich einer Vielzahl von Anforderungen und Erwartungen gegenüber. Alles scheint immer gleich wichtig zu sein. Gerade in den Anfangsjahren sind viele davon betroffen und kommen durch die vielfältigen Anforderungen an ihre Grenzen. Irgendwann hört man den Satz: „Das habe ich mir aber anders vorgestellt." Eigene Vorstellungen und Erwartungen kollidieren mit der Realität.
Im Seminar soll es weniger um Theorien gehen, sondern um erlebte Praxis.
Der Seminarleiter zeigt unterschiedliche Handlungsfelder und Problemsituationen auf und gibt Möglichkeiten zum gemeinsamen Austausch über strukturiertes Arbeiten, transparenten Unterricht, Umgang mit Belastungen, gerechte Notengebung (auch unter Coronabedingungen) und respektvolles Miteinander. Anregungen, wie man seinen Berufsalltag effektiv, auch mit digitalen Helfern, gestalten kann, runden das Ganze ab.

Methoden:
• Selbstreflexion und Austausch
• Impulsvortrag/Kurzreferat
• Lösungsansätze aus der Praxis

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Mittwoch, 09.11.2022, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren, Neu- und Quereinsteiger/innen, Studierende in den letzten Semestern, Lehrkräfte im Gestellungsvertrag der Sek I und II
Referenten:

Werner Enders
Studiendirektor i. R., Dipl.-Theologe. Der Referent war Mentor und als Mitglied der Schulleitung auch verantwortlich für die Einarbeitung neuer Lehr- und Aushilfskräfte

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 16

22-45-09

Lernen im Dialog im RPI Kassel

Fortbildung in 4 Modulen
Donnerstag, 10.11.2022, 10.00 bis Freitag, 22.04.2022, 18.00
 

Seit einigen Jahren gibt es bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht (Ahmadiyya Muslim Jamaat) und seit dem Schuljahr 2019/2020 Islamunterricht als Schulversuch in Hessen.
Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik und im Fach Islamunterricht als Schulversuch kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch. Neben den Herausforderungen für jede einzelne Schule wird deutlich, welcher Gewinn damit verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was tröstet und Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welt erschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Lernen im Gespräch oder im Dialog ist immer ein Gewinn!

Anhand von grundlegenden religiösen Themen, die auch für den Ethikunterricht und für den Islamunterricht als Schulversuch relevant sind, gehen wir inhaltlich-fachlichen und didaktisch-methodischen Fragen nach. Wir laden Sie als Team der Fächergruppe (ggfs. auch einzeln) zur Fortbildung ein! Die
Möglichkeit zur Teilnahme besteht darüber hinaus auch für weitere interessierte Lehrkräfte.

Modul 1: Jesus und Mohammed

Modul 2: Kirche und Moschee

Modul 3: Bibel und Koran

Modul 4: Feste und Feiern im Jahreslaufs

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

 

Anmeldung über: kassel@rpi-ekkw-ekhn.de  

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 10.11.2022, 10.00 - 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 12.12.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 22.02.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 22.03.2023, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI der EKKW und EKHN, Regionalstelle Kassel
Heinrich-Wimmer-Str. 4, 34131 Kassel,
Zielgruppe: Lehrkräfte für Religion (evangelisch/katholisch) und Ethik an Grundschulen, Sek I und Beruflichen Schulen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Anke Trömper
RPI Kassel

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Judith Noa
PZ

 

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-46-00

Religiöse Diversität und christlich-islamische Kooperation im Schulalltag

Ein interreligiöser Studientag
Mittwoch, 16.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 16.11.2022, 17.00
 

Eine zunehmend heterogene Schulgemeinschaft bringt automatisch auch mehr religiöse Diversität in den Schulalltag. Wir teilen in der Schule unseren Alltag mit Schüler*innen, Kolleg*innen und anderen Mitgliedern der Schulgemeinschaft, die unterschiedlichste religiöse Prägungen und Erfahrungen
mitbringen. Dies kann eine große Chance bieten, denn Schule kann so zu einem Ort werden, an dem das gesellschaftliche Miteinander gelingt. Es kann aber auch zu konflikthaften Situationen führen, bei denen es zu Missverständnissen kommt und Haltungen erst erklärt werden müssen.

An diesem Studientag wollen wir der Frage nachgehen, welchen Platz religiöse Diversität im Alltag der Schule hat. Dabei wollen wir über die Fachdidaktik des Religionsunterrichts hinausgehen und das gesamte pädagogische Handlungsfeld Schule in den Blick nehmen.

Zwei Workshops am Nachmittag beleuchten Projekte aus der Praxis religiöser Diversität. Der Studientag möchte den Horizont weiten und Ideen spinnen, wie der Schulalltag mit einer religiös diversen Schulgemeinschaft gelingen kann.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: max. 25 Personen

Termine:
Mittwoch, 16.11.2022, 10.00 – 15.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte, Mitglieder der Schulgemeinschaft, Mitarbeiter*innen aus Schulämtern und religionspädagogischen Instituten aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Katja Boehme
PH Heidelberg

Dr. Frank van der Velden
Bischöflich Beauftragter für Islamfragen

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Burkhard Roßkothen
Theodor-Heuss-Schule, Offenbach

Judith Noa
PZ

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:45,00 €
inkl. Verpflegung
45,00 € 25

22-46-01

Ganztag als Entwicklungschance

Donnerstag, 17.11.2022, 09.00 bis Freitag, 18.11.2022, 17.00
 

Die Vorteile von Ganztagsschulen liegen auf der Hand: erweitertes Bildungsangebot, größere Forder- und Fördermöglichkeiten, Hausaufgabenbetreuung, Mittagsverpflegung, sinnvolle Freizeitgestaltung, soziales Lernen, Entlastung von Eltern bei
der Kinderbetreuung am Nachmittag.
Mit einem Anteil von knapp 75 Prozent stellen Ganztagsschulen längst die Mehrheit in der Bildungslandschaft Hessens dar. Sie vor allem qualitativ weiterzuentwickeln ist der politische Wille der aktuellen Landesregierung.
In diesem Seminar wird der Frage nachgegangen, welche Chancen die Befassung mit dem Thema Ganztagsschule für einen erweiterten Blick auf die gesamte Qualität einer Schule bietet. Den Teilnehmenden werden individuelle Wege aufgezeigt, wie auf methodische Weise ein organisches und bedarfsgerechtes Ganztagsangebot in den teilnehmenden Schulen (weiter-) entwickelt werden kann, welche Schritte des Projektmanagements
benötigt werden und welche Personal- und Organisationsstruktur dazu unverzichtbar ist.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Donnerstag, 17.11.2022, 09.00 Uhr – Freitag, 18.11.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Führungskräfte, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen - Tandems werden bevorzugt
Referenten:

Uwe Ries
Leitender Gesamtschuldirektor und Prozessbegleiter a.D.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
140,00 € 20

22-47-02

Ermutigungspädagogik

Zertifizierung in 4 Modulen
Montag, 21.11.2022, 09.00 bis Mittwoch, 03.05.2023, 17.00
 

Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen.
Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologievon Alfred Adler bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber. Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühlen bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer SuS mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (unangemessenem) Verhalten
Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z. B.
■ solange nerven, bis sie beachtet werden,
■ machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
■ anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
■ oder sich aufgeben.

Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i. d. R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,
■ wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
■ wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
■ und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.

Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und  Überzeugungskraft zu gewinnen.
Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u. a. erarbeitet:Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken.

Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, mein*e Kollege*in aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und
welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

 

Fortbildungstage: 16 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 12 Personen

Termine:
Modul 1: Montag, 21.11.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 22.11.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 25.01.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 26.01.2023, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 06.03.2023, 09.00 Uhr – Dienstag, 07.03.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Dienstag, 02.05.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 03.05.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
Referenten:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:560,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
560,00 € 10

22-47-03

Digitale Unterrichtswerkzeuge

Lernkultur digital anreichern und sinnvoll ergänzen
Mittwoch, 23.11.2022, 09.00 bis Donnerstag, 24.11.2022, 17.00
 

Taskcards, Padlet, Kahoot, Socrates, Mentimeter und wie sie alle heißen: Inzwischen ist die Fülle an Tools oder besser „digitalen  Werkzeugen“ für den Unterricht schlicht unübersichtlich geworden. Für beinahe jede Unterrichtssituation, für jeden Anlass und für viele Lernphasen gibt es digitale Helfer, die den Unterricht interessanter, abwechslungsreicher, individueller, animierter und natürlich vor allem bunter gestalten sollen.
In diesem Seminar soll eine Auswahl dieser Werkzeuge vorgestellt und vor allem erprobt werden. Denn eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz im Unterricht ist die eigene Anwendung und Erfahrung in Funktion und Handhabung der jeweiligen Tools. Dabei werden wir auch die Anforderungen
der Datenschutzgrundverordnung berücksichtigen, die gerade für den schulischen Einsatz für manche Werkzeuge eine deutliche Hürde darstellt.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Teilnehmerzahl: 12 mindest./ max. 20 Personen

Termine:
Mittwoch, 23.11.2022, 09.00 Uhr – Donnerstag, 24.11.2022, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte, Fachteams, Mitglieder von Schulleitungen und Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 20

22-47-04

Lernen im Dialog im RPI Frankfurt

Fortbildung in 6 Modulen für Lehr*innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik
Mittwoch, 23.11.2022, 14.00 bis Mittwoch, 31.05.2023, 18.00
 

Seit einigen Jahren gibt es bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht (Ahmadiyya Muslim Jamaat) und seit dem Schuljahr 2019/2020 Islamunterricht als Schulversuch in Hessen.
Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik und im Fach Islamunterricht als Schulversuch kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch. Neben den Herausforderungen für jede einzelne Schule wird deutlich, welcher Gewinn damit verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was tröstet und Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welt erschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Lernen im Gespräch oder im Dialog ist immer ein Gewinn!

Modul 1: Jesus und Muhammad
Dieses Modul ist als Auftaktveranstaltung verbindlich

Modul 2: Bibel und Koran

Modul 3: Feste und Feiern im Jahreslauf (Pessach)

Modul 4: Kirche und Moschee

Modul 5: Feste und Feiern im Lebenslauf

Modul 6: Best-Practice-Beispiele und Abschluss
Dieses Modul ist als Abschlussveranstaltung verbindlich

Voraussetzung für das abschließende Zertifikat ist die Teilnahme an mindestens 5 Modulen.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Anmeldung über: frankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de 

 

 

Fortbildungstage: 6 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Mittwoch, 23.11.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 07.12.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 08.02.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 08.03.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 03.05.2023, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 6: Mittwoch, 31.05.2023, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrkräfte Grundschulen, Sek I und Interreligiöses Lernen an Grundschulen, Sek I und Beruflichen Schulen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen

Judith Noa
PZ

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:Frei

22-48-02

Lernziel Wohlbefinden und Lernfreude in der Schule

Schulfach Glück - Zertifizierung in 6 Modulen
Montag, 28.11.2022, 09.00 bis Donnerstag, 06.07.2023, 17.00
 

Seit 2007 steht das Fach Glück offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.
Aber was ist hier mit Glück gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs Glück. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung und die persönliche Weiterentwicklung. 

Die Zertifizierung möchte ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches das Fritz-Schubert-Institut für Persönlichkeitsentwicklung in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Stärken
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken, Empathie & Impathie
• Ressourcen und Potenziale entdecken
• Mit Schwächen umgehen 

Modul 2: Vision
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Intrinsisch motivierte Änderungswünsche wahrnehmen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen
• Einschränker und Antreiber, Pfadabhängigkeit

Modul 3: Entscheidungen
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte ermitteln
• Tetraedermodell
• Entwicklungsziele definieren
• Affektregulation erkennen
• Arbeit mit Repräsentanten

Modul 4: Planung
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren
• Herausforderungen begegnen

Modul 5: Umsetzung
• Stressprävention
• Kommunikation
• Konfliktdynamik
• Gesundheit erhalten
• Gruppendynamik verstehen und nutzen

 Modul 6: Bewertung
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen
• Reflexion und Bewertung nutzen, um Erfahrungen bewusst für die Zukunft als Ressourcen bereit zu stellen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Balance bewahren und Trauer gut bewältigen
• Lust auf die Zukunft generieren

 

Fortbildungstage: 24 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Modul 1: Montag, 28.11.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 29.11.2022, 17.00 Uhr Modul 2: Dienstag, 17.01.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 18.01.2023, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 27.02.2023, 09.00 Uhr – Dienstag, 28.02.2023, 17.00 Uhr Modul 4: Dienstag, 25.04.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 26.04.2023, 17.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 31.05.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag, 01.06.2023, 17.00 Uhr Modul 6: Mittwoch, 05.07.2023, 09.00 Uhr – Donnerstag,06.07.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitatio

 

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:840,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod: Modul 1,2,4,5,6 Priesterseminar Limburg, 65549 Limburg: Modul 3
840,00 € 9