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23-13-01

Psychische Störungsbilder bei Kindern im Grundschulalter

Erkennen, Einordnen, Handeln: Fortbildung in 2 Modulen
Dienstag, 28.03.2023, 09.00 bis Mittwoch, 21.06.2023, 17.00
 

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, oft kombiniert mit Lern-Leistungsschwierigkeiten, gab es schon immer. Nach den tiefgreifenden Veränderungen der vergangenen Jahre nehmen diese nun jedoch in Häufigkeit und Schwere deutlich zu, und Familien wie Lehrer*innen sind in der Folge ihrer begrenzten Ressourcen und eigenen Not zunehmend belastet bzw. erschöpft. Dabei können psychische Auffälligkeiten von Kindern Lehrkräfte vor schwierige Fragen stellen: Handelt es sich nur um eine vorübergehende Phase oder liegt eine tiefere Störung mit Krankheitswert vor? Wann muss ich die Eltern ansprechen und auf welche Unterstützungssysteme kann ich verweisen? Kann ich selbst irgendwie helfen, ohne übertrieben
zu reagieren oder gar zu bagatellisieren?

Gerade weil uns alle diese Fragen so intensiv bewegen, ist ein Grundwissen über die Vielfalt der Störungsbilder eine gute Voraussetzung für einen geschulteren Blick und Grundlage für mehr Handlungssicherheit im pädagogischen Kontext. In dieser Fortbildung wird daher zunächst ein Überblick über die psychischen Störungsbilder im Grundschulalter und die ärztlich-therapeutischen Versorgungsstrukturen gegeben. Hierauf aufbauend erfolgt dann die vertiefende Vorstellung einzelner Störungsbilder (z.B. Angststörungen, Schulangst, Depressionen, ADHS, Autismus, Störung im Sozialverhalten, psychische Folgen von Traumatisierungen). Dies soll dazu beitragen, die Signale der Kinder besser zu erkennen, und verschiedene
Möglichkeiten aufzeigen, wie man selbst Hilfestellung geben bzw. auf professionelle Hilfe verweisen kann. Dabei wird es immer darum gehen, den Stellenwert der pädagogischen Hilfen deutlich werden zu lassen, da möglichst frühzeitiges und angemessenes pädagogisches Handeln eine wesentliche Ergänzung der ärztlich-therapeutischen Maßnahmen darstellt.

Gerade auch im intensiven Austausch der Teilnehmer*innen soll dabei die Möglichkeit gegeben werden, von den Erfahrungen der Anderen zu profitieren, um so noch ein wenig motivierter im eigenen Bereich handeln zu können. Denn „nur informierte Helfer*innen sind gute Helfer*innen!“

 

Fortbildungstage: 8 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12 / max. 16 Pesonen

Termine:
Modul 1: Dienstag, 28.03.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 29.03.2023, 17.00 Uhr Modul 2: Dienstag, 20.06.2023, 09.00 Uhr – Mittwoch, 21.06.2023, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte, Pädagogische Fachkräfte an Grundschulen
Referenten:

Dr. med. Michael Einig
Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:280,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
280,00 € 16

23-17-03

Kollegiales Feedback – Hospitation

Ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung des Unterrichts
Mittwoch, 26.04.2023, 09.00 bis Mittwoch, 26.04.2023, 17.00
 

Wissenschaftliche Studien sowie Auswertungen von Schulentwicklungsprozessen zeigen, dass eine gute Kooperation im Kollegium eine wesentliche Bedingung für den Erfolg von Veränderungsprozessen ist. Kollegiale Unterrichtsbesuche mit anschließendem Feedback sind einfache und wirksame Methoden, um sich zu reflektieren und zur Professionalisierung des Lehrer*innenhandelns beizutragen.
Es geht um die gemeinsame Suche nach Lösungen, den aktiven Austausch von Erfahrungen, die gegenseitige Unterstützung und die Nutzung von Synergieeffekten. Dafür sind klare und verlässliche Strukturen, Organisationsformen sowie vereinbarte Regeln erforderlich.

In der Veranstaltung werden Methoden, Verfahren und Ansätze der kollegialen Hospitation innerhalb eines Kollegiums
vorgestellt und in praktischen Übungen umgesetzt.

Folgende Aspekte kollegialer Unterrichtsbesuche und des anschließenden Feedbacks werden am Beispiel einer Unterrichtsmitschau ausprobiert:
■ Aushandlung von Beobachtungsschwerpunkten (orientiert an pädagog. Werten)
■ Austausch zwischen Lehrern*innen zur Qualitätsverbesserung, Stärkung kollegialer Beziehung und Förderung des Teamgeists
■ Abgleich von Eigen- und Fremdperspektive, Reflexion und Bearbeitung von „blinden Flecken“
■ Erste Übungen zu gelingendem Feedback

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 20 Personen

Termine:
Mittwoch, 26.04.2023, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schulamtsdirektorin a.D., Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 €

23-18-03

Motivation in der Führung

Donnerstag, 04.05.2023, 09.00 bis Donnerstag, 04.05.2023, 17.00
 

Wie geht Motivation?
Um ein Kollegium zielgerichtet und dauerhaft zu führen, bedarf es der eigenen Motivation wie der aller Beteiligten. Lehr- wie Führungskräfte suchen sie, fordern sie ein und beklagen deren Abwesenheit.
Im pädagogischen Kontext führt der Verlust von Motivation zu schwerwiegenden Konsequenzen für die gesamte Schulstruktur und -kultur.
In diesem Seminar betrachten wir wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Thema, Möglichkeiten und Grenzen der Mitarbeitermotivation und die Frage: Wie motiviere ich mich selbst? Neben Impulsreferaten erwarten Sie systemische und szenische Arbeitsschritte, ein Ideenmarktplatz und ein individuell gefüllter Methodenkoffer rund um das faszinierende Thema Motivation.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Donnerstag, 04.05.2023, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Führungskräfte aller Schulformen
Referenten:

Volker Becker
Diplom-Sozialpädagoge, Supervisor und Coach (DGSv), Psychodramaleiter (DFP)

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 20

23-20-01

Das Herzensgebet

Eine Meditationsform aus der christlichen Tradition
Montag, 15.05.2023, 09.30 bis Mittwoch, 17.05.2023, 13.00
 

Was trägt mich? Aus welcher Kraft lebe ich? Was ist die Quelle meines Glaubens?
Das Herzensgebet ist eine Form christlicher Kontemplation, die Zugang zu dieser Quelle eröffnen kann. Das Seminar will in diese Meditationsform einführen. Dabei ist es hilfreich,
- zu schweigen
- mit allen Sinnen die Natur wahrzunehmen
- den eigenen Körper zu spüren
- den Atem wahrzunehmen
- in die Stille zu lauschen
- sich in der Gruppe auszutauschen.


Die Anleitung zur christlichen Kontemplation orientiert sich an den Übungsschritten von Franz Jalics. Kontemplatives Gebet fängt da an, wo die Worte aufhören. Um in ein inneres Schweigen hineinzufinden, wird empfohlen, gemeinsam ein äußeres Schweigen während der Veranstaltung zu halten und auf die Nutzung von Medien zu verzichten.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem evangelischen Schulreferat in Koblenz und dem RPI Mainz. 

 

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Montag, 15.05.2023, 9.30 Uhr – Mittwoch, 17.05.2023,13.00 Uhr
Tagungsort: Kloster Jakobsberg
Am St. Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte sowie andere interessierte aller Schulformen
Referenten:

Martina Fabry
Gesundheits- und Atempädagogin

Lisa Kupczik
Leiterin des Fachbereichs Religionspädagogik im ILF Mainz

Claudia Pappert
PZ

 

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:160,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
160,00 € 6

23-22-04

Stimmt´s?!

Ganzheitliches Stimmtraining für die Sprech- und Singstimme
Freitag, 02.06.2023, 09.00 bis Freitag, 02.06.2023, 17.00
 

„Sie sprechen immer so leise!”, „Ein Lied vor der Klasse anstimmen? Das traue ich mir nicht zu.”
Solche Stimmen kennen viele von uns – es ist gar nicht so einfach, die eigene Stimme erklingen zu lassen. Die Stimme ist wesentlicher Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, zugleich eines der wichtigsten Kommunikationsmedien im pädagogischen Handeln.

In diesem Seminar werden Sie u.a.
■ durch Körper-, Atem- und Klangübungen (wieder) Zugang zu der Kraft Ihrer Stimme bekommen
■ mit Artikulationsübungen und Modulationsübungen auf kreative Weise Ihre Stimmpräsenz optimieren
■ den ganzen Körper mit seinen wichtigen Resonanzräumen beim Sprechen und Singen mit einbeziehen.

Dies ermöglicht Ihnen, die persönliche Stimme beim Reden vor Gruppen sicherer und schonender einzusetzen und dadurch mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen.
Konkrete Anregungen erleichtern die Umsetzung im Schulalltag.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 16 Personen

Termine:
Freitag, 02.06.2023, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Kathleen Fritz
Diplom-Sozialpädagogin, Coach (FH), Natural Voice Trainerin und Musikerin

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 16

23-23-01

Arbeit mit Steuergruppen

Montag, 05.06.2023, 09.00 bis Montag, 05.06.2023, 17.00
 

Qualitätsmanagement, Zielklärung, Schulprogrammarbeit, Evaluation oder Projektplanung: All dies sind mögliche Aufgaben und Themenfelder, die Steuergruppen in der Schul- und Unterrichtsentwicklungsarbeit übernehmen. Das Know-how für die Arbeit in und mit Steuergruppen müssen sich die
Mitglieder oft selbst aneignen. Dies stellt nicht nur manchmal eine Überforderung dar, es kann auch dazu führen, dass Steuergruppen – oder wie immer sie letztlich heißen – erst gar nicht eingerichtet werden. Dieses Seminar nimmt die Arbeit von Steuergruppen sowie deren Initiierung und Entwicklung
genauer in den Blick. In Übungen wird erkundet, was eine gute Steuergruppe ausmacht, welche Aufgaben sie übernehmen sollte und welche nicht.

Handwerkszeug für die Einrichtung, aber auch für die Evaluation von Steuergruppenarbeit wird vermittelt. Das Seminar richtet sich sowohl an Schulen, die eine Steuergruppe neu etablieren, als auch an Steuergruppen, die ihre Arbeit reflektieren und weiter professionalisieren wollen.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

Termine:
Montag, 05.06.2023, 09.00 - 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Leitung des Netzwerks Schulentwicklung und der Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Evaluation

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 €

23-24-02

Mobbing- Nein danke!

Mit dem No Blame Approach Mobbing nachhaltig beenden
Mittwoch, 14.06.2023, 09.00 bis Mittwoch, 14.06.2023, 17.00
 

Der No Blame Approach (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den No Blame Approach direkt anwenden.

Aus dem Inhalt:
■ Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
■ Die drei Schritte des No Blame Approach
■ Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenen, Unterstützer-Gruppe, Abschlussgespräch)

Der No Blame Approach ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert. Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden und ist sehr erfolgreich: Laut einer Studie aus 2008 lag die Quote der Auflösung von Mobbing bei 85 %.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Teilnehmerzahl: mindest. 12/ max. 20 Personen

Termine:
Mittwoch, 14.06.2023, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte aller Schulformen
Referenten:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher-Lehrerfortbildung

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 €

23-34-09

Nauroder Musische Werkwoche 2023

Samstag, 26.08.2023, 14.30 bis Mittwoch, 30.08.2023, 15.00
 

Die Musische Werkwoche ist ein kreativ-künstlerisches Fortbildungsangebot, das bereits zum 25. Mal in den hessischen Sommerferien stattfinden wird. In der Woche gibt es ein breites Angebot mit Workshops aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kunst und Bibel und Spiritualität. Informationen zu den verschiedenen Kursen finden Sie unter www.musische-werkwoche.de

Weitere Programmpunkte sind die morgendlichen Einstimmungen in den Tag und ein vielfältiges gemeinsames Abendprogramm.
Begegnung, Gemeinschaft und Kreativität stehen im Zentrum der Tage in Naurod.

Diese Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem Deutschen Katechetenverein (dkv) der Diözesen Limburg, Mainz und Speyer sowie dem Amt für kath. Religionspädagogik Wiesbaden.

 

Anmeldeformular und weitere Informationen unter: www.musische-werkwoche.de

Anmeldungen bitte ausschließlich an: anmeldung@musische-werkwoche.de

 

Termine:
Samstag, 26.08.2023, 14.30 Uhr - Mittwoch, 30.08.2023, 15.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod,
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Erzieher*innen und Interessierte
Referenten:

Informationen folgen

Teilnahmebeitrag:485,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung/EZ
Weitere Informationen: Nähere Informationen und Anmeldungen: anmeldung@musische-werkwoche.de
485,00 €