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205-32-01

Kursabsage: Nauroder Musische Werkwoche 2020

Samstag, 08.08.2020, 14.30 bis Mittwoch, 12.08.2020, 14.30
 

Die Musische Werkwoche ist ein kreativ-künstlerisches Fortbildungsangebot, das bereits zum 23. Mal in den hessischen Sommerferien stattfindet. In der Woche gibt es ein breites Angebot mit Workshops aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kunst und Bibel – Informationen zu den 18 verschiedenen Kursen unter www.musische-werkwoche.de
Weitere Programmpunkte sind die morgendlichen Einstimmungen und folgende Abendangebote: Begrüßungsabend, ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst, Tanzabend und Bunter Abend.
Begegnung, Gemeinschaft und Kreativität stehen im Zentrum der Tage in Naurod.

Diese Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem Deutschen Katechetenverein der Diözesen Limburg, Mainz und Speyer sowie dem Amt für kath. Religionspädagogik Wiesbaden.

Anmeldungen bitte ausschließlich an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldeformular und weitere Informationen unter: www.musische-werkwoche.de

 

Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, ErzieherInnen und Interessierte
Referenten:

Herbert Adam, Christiane Drescher, Michael Franz, Thomas Gebele, Claudia Hesping, Mikel Hogan, Andreas Kaufer-Moreth, Martina Kaufer-Niederhüfner, Lisa Kötter, Dorothee Laux, Tina Pfeiffer, Silke Siegel, Gaby Stegmann, Inge Stöckel, Cordula Vogt, Matthias Vogt, Regina Weleda

Teilnahmebeitrag:410,00 €
incl. Verpflegung und Übernachtung im EZ - DZ 365,00€
410,00 €

201-35-01

Schule@Home: Beziehungen pflegen

Online-Seminar: Lernen ermöglichen in Zeiten von Corona und danach
Mittwoch, 26.08.2020, 09.00 bis Mittwoch, 26.08.2020, 17.00
 

In diesem Online-Kurs geht es um die Kernfrage, wie Kolleginnen und Kollegen während der Schulschließungen (und darüber hinaus) untereinander und mit den Schülerinnen und Schülern in Verbindung bleiben können. Welche Wege der Kommunikation stehen noch zur Verfügung? Wie kann das Lernen der Schülerinnen und Schüler über die Distanz angeleitet, unterstützt und begleitet werden? Wie kann in Zeiten der Kontaktsperre Nähe hergestellt werden, in dem Bewusstsein, dass Lernen immer auch ein sozialer Prozess ist, der auf Beziehungsarbeit, auf Anerkennung und Wertschätzung basiert? Über diese Fragen sollen sich die Teilnehmenden des Kurses austauschen, eigene Erfahrungen einbringen und neue „Lernpfade“ entdecken, mit denen personalisiertes Lernen auch in Zeiten von Corona ermöglicht werden kann.


Während des Kurses kommen verschiedene Instrumente und Werkzeuge zur Kommunikation und Kollaboration zum Einsatz, die auf ihre Transferierbarkeit ins eigene System und ihren Nutzen für die Gestaltung der Zusammenarbeit im Kollegium oder die Kommunikation mit Schüler*innen hin überprüft werden können. Welche Vor- und Nachteile sind mit synchronen (bspw. Chat, Videokonferenz) oder asynchronen Methoden (Mail, Foren) verbunden?


Ziele:
● Austausch über Möglichkeiten des Lehrens und Lernens in Zeiten von Corona
● Reflexion von Lernzielen, -inhalten und -ansätzen und Lernwegen, Lernarrangements
● Kennenlernen von Werkzeugen zur Kommunikation und Kollaboration
● Systematisieren und Kategorisieren der Werkzeuge vor dem Hintergrund der eigenen Schule
● Maßnahmenplanung, mit Medien / Inhalten (Was) und welchen Methoden (Wie) die Lernziele im Fernunterricht erreicht werden sollen
● Reflexion darüber, ob und wie die neuen Möglichkeiten in der Zeit nach Corona genutzt werden können.

Zeitaufwand:
Für die Vorbereitung des Kurses sind ca. 2 Std. zu veranschlagen (Technikprobe am Vortag. Weitere Informationen erhalten Sie per Mail), für die Teilnahme am Online-Kurs 6 Std. und für die Nachbereitung / gemeinsame Reflexion (ggf. in einem Follow-Up) noch einmal ca. 3 Std.

Technische Voraussetzungen:
Voraussetzung für eine Teilnahme am Online-Kurs ist, neben der zeitlichen Verfügbarkeit, dass die Teilnehmenden über einen Rechner mit (integriertem) Mikrofon und Kamera sowie einen aktuellen Browser (z.B. Chrome) und einen Internetzugang verfügen. Gebräuchliche Laptops verfügen standardmäßig über diese Ausstattung.
Über einen Einladungslink können Sie dann an der Video-Konferenz teilnehmen.

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

 

Termine:
Mittwoch, 26.08.2020, 09:00 Uhr – Mittwoch, 26.08.2020, 17:00 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte, Führungskräfte aller Schulformen
Referenten:

Martin Fugmann
ehemaliger Leiter German International School of Silicon Valley, heute Leiter des evangelisch-stiftischen Gymnasiums Gütersloh, Studienleiter des Programms Digital Learning Leadership bei der Deutschen Akademie für Pädagogische Führungskräfte DAPF

Veronika Schönstein
Schulrätin, Organisationsentwicklerin, Erfahrung in der Gestaltung und Durchführung von Bildungsprojekten; Professionlisierung von Führungskräften

Nadine Lietzke-Schwerm
stellvertretende Schulleiterin, Erfahrung in der Gestaltung und Durchführung von Bildungsprojekten

 

 

Teilnahmebeitrag:65,00 €
Weitere Informationen: Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu Online-Angeboten in den AGBs. Vielen Dank!
65,00 € 25

206-35-05

Kursabsage: Ausbildungskurs Schulpastoral 2019-2020 - Kurs B, Block 5

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot in 6 Kursblöcken des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz
Donnerstag, 27.08.2020, 09.30 bis Samstag, 29.08.2020, 17.00
 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.


Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen: Donnerstag, 13. September 2018, 16.00 bis 18.00 Uhr, in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26
Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Ausschreibung und Anmeldemöglichkeit zum Informationstreffen finden Sie auf unserer Homepage unter Fortbildung/Religionsunterricht und Schulpastoral/186-37-01

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
• schriftliche Abschlussarbeit.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeitsfelder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer/innen von Schüler/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Gesprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 14.3.2019, 09.30 Uhr – Samstag, 16.3.2019, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 24.10.2019, 09.30 Uhr bis Samstag, 26.10.2019, 16.00 Uhr,
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.
Zeit: Donnerstag, 06.02.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 08.02.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 07.05.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 09.05.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 27.08.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 29.08.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Am ersten Tag werden die Projekte, die im Kurs entstanden sind, der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. An den Tagen darauf folgen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Mittwoch, 04.11.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 07.11.2020, 17.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten bezuschusst.
Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.
Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung
Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.
Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.
Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 1.9.2018.
Nach dem Vortreffen (13.09.2018) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Bewerbungsfrist
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 28.09.18 per Post an das Pädagogische Zentrum der Bistümer im Lande Hessen, Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod.
Bis Anfang November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und
Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg.
Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an das Pädagogische Zentrum wenden:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.: 06127/77-285 (Astrid Marx)


Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Dezernat Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Mainz: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Termine:
Donnerstag, 27.08.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 28.08.2020, 16.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrer/innen aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten:

Kursleitung: Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Teilnahmebeitrag:600,00 €
600,00 €

206-36-06

Kursabsage: Ausbildungskurs Schulpastoral 2019-2020 - Kurs A, Block 6

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot in 6 Kursblöcken des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz
Mittwoch, 02.09.2020, 09.30 bis Samstag, 05.09.2020, 17.00

 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.


Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen: Donnerstag, 13. September 2018, 16.00 bis 18.00 Uhr, in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26
Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Ausschreibung und Anmeldemöglichkeit zum Informationstreffen finden Sie auf unserer Homepage unter Fortbildung/Religionsunterricht und Schulpastoral/186-37-01

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
• schriftliche Abschlussarbeit.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeitsfelder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer/innen von Schüler/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Gesprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 26.03.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 28.03.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 18.06.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 20.06.2020, 16.00 Uhr
Ort: Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Am ersten Tag werden die Projekte, die im Kurs entstanden sind, der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. An den Tagen darauf folgen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Mittwoch, 02.09.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 05.11.2020, 17.00 Uhr
Ort: Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten bezuschusst.
Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.
Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung
Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.
Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.
Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 1.9.2018.
Nach dem Vortreffen (13.09.2018) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Bewerbungsfrist
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 28.09.18 per Post an das Pädagogische Zentrum der Bistümer im Lande Hessen, Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod.
Bis Anfang November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und
Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg.
Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an das Pädagogische Zentrum wenden:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.: 06127/77-286 (Laura Müllner)


Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Dezernat Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Mainz: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Termine:
Mittwoch, 02.09.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 05.09.2020, 16.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrer/innen aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten:

Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz

Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Teilnahmebeitrag:600,00 €
600,00 €

201-36-02

Werkzeuge für digitales, kooperatives Lernen im Unterricht

Online-Seminar
Donnerstag, 03.09.2020, 16.00 bis Donnerstag, 03.09.2020, 17.30
 

Mentimeter, Padlet, Zumpad oder Plickers sind digitale Tools, die in besonderer Weise Lernprozesse im Unterricht unterstützen und dabei gleichzeitig, den Anspruch erfüllen verständlich, leicht handhabbar und kooperativ zu sein.
In diesem Online Seminar werden Sie einen Überblick über solche Tools erhalten, Kriterien für die Auswahl kennenlernen und erste Schritte in der eigenen Anwendung im Unterricht erproben könne. Denn die Erfahrung zeigt, dass man erst selbst die ersten Schritte mit digitalen Werkzeugen vollziehen muss, bevor man sie im Unterricht einsetzen mag.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Donnerstag, 03.09.2020, 16.00 -17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

 

Teilnahmebeitrag:20,00 €
20,00 € 29

201-37-01

Feedback im Unterricht

Online-Seminar
Dienstag, 08.09.2020, 16.00 bis Dienstag, 08.09.2020, 17.30
 

Nicht nur in Zeiten des „social distancing“ aufgrund Corona hat Feedback eine zentrale Funktion. Auch im „normalen“ Unterricht bietet Feedback eine der entscheidenden Möglichkeiten, das Lernen „aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler“ zu betrachten – wie es John Hattie formuliert.
Wir wollen uns in diesem Online Seminar mit den verschiedenen analogen und digitalen Formen des Feedbacks im Unterricht beschäftigen. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Denn sie sind die Akteure in individuellen Lernprozessen. Sie wissen und erleben „was wie bei ihnen ankommt“ und genau dazu können sie auch differenziert Rückmeldungen geben. Sie müssen allerdings auch gefragt werden.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Dienstag, 08.09.2020, 16.00 -17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

 

Teilnahmebeitrag:20,00 €
20,00 € 30

201-37-02

Steuergruppen in der Schul- und Unterrichtsentwicklung

Online-Seminar
Mittwoch, 09.09.2020, 16.00 bis Mittwoch, 09.09.2020, 17.30
 

Steuergruppen sind sicherlich eine der wichtigsten „Erfindungen“ der letzten Jahrzehnte im Hinblick auf eine erfolgreiche Schul- und Unterrichtsentwicklung gewesen. Steuergruppen unterstützen das Kollegium und die Schulleitung in unterschiedlichsten Prozessen der Qualitätsentwicklung von Schule. Sie initiieren Projekte und begleiten Evaluationsverfahren, einmal eingerichtet, erweisen sie sich als weitgehend unverzichtbar, wenn es um die Entwicklung und Verstetigung von Innovationen geht.
In diesem Online Seminar wollen wir uns zunächst grundlegend mit der Einrichtung, den Aufgaben und den Funktionen von Steuergruppen beschäftigen. Wir werden die Zusammensetzung von STG betrachten und ihre Stellung im Kollegium und gegenüber der SL klären. Wir wollen uns Beispiele der Steuergruppenarbeit anschauen und auch mögliche Probleme und Stolpersteine in der Steuergruppenarbeit ansprechen. Nicht zuletzt sollen Fragen und Erfahrungen der Teilnehmenden zur Arbeit mit Steuergruppen geklärt werden.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Mittwoch, 09.09.2020, 16.00 -17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

 

Teilnahmebeitrag:20,00 €
20,00 € 30

201-38-01

Führungskraft im Mittleren Management

Qualifizierung in 4 Modulen
Montag, 14.09.2020, 09.00 bis Freitag, 21.05.2021, 17.00
 

Die Leitungen der Fachbereichs-, Jahrgangsteams und der Bildungsgangsteams als Vertreter des Mittleren Managements in größeren Schulsystemen wurden in der Vergangenheit in ihrer Bedeutung als „Transmissionsriemen“ für eine systemische Schul- und Unterrichtsentwicklung zu wenig berücksichtigt. Als Mitglieder des „Mittleren Managements" stehen sie in Rolle und Funktion zwischen den Kolleg*innen und der Schulleitung. Sie koordinieren und leiten ihren Verantwortungsbereich, unterstützen und beraten Lehrkräfte, leiten Sitzungen, initiieren und managen Projekte. Während es für Schulleitungen bereits entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen gibt, sind diese Leitungskräfte bislang eher auf vereinzelte Angebote angewiesen. Die vorliegende Qualifizierungsreihe bietet einen praxisnahen und individuellen Rahmen für die persönliche
und professionelle Weiterentwicklung der Teilnehmenden. Inhalte und Anregungen aus den Qualifizierungsphasen können im konkreten Schulalltag wirksam und die damit erbundenen Erfahrungen wieder in die Qualifizierung eingebracht werden.

 

Modul 1: Von der Lehrkraft zum Mitglied des Mittleren Managements – Leitungsaufgaben und Führungsrolle authentisch und sicher ausüben
Rollenwechsel gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern durch die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erwartungen und den Erwartungen, die an die Leitungsperson erangetragen werden. Das Ausfüllen der eigenen Rollen führt zu der Frage nach den eigenen Werten und Haltungen. Selbstreflexion und Lernbereitschaft sind unabdingbare Voraussetzungen für authentisch gelebte Rollen.
■ Rollen und Rollenerwartungen an Leitungspersonen im Mittleren Management
■ Transmissionsriemen oder Knautschzone – eigener Umgang mit Rollenerwartungen und -konflikten
■ Führen ohne Vorgesetztenfunktion – Führungsverhalten abhängig von Situation und Person
■ Einordung der Leitungsaufgaben in die Schul- und Unterrichtsentwicklung
■ Führungsverantwortung des Mittleren Management in Veränderungsprozessen

 Modul 2: Wirksame Kommunikation in der Leitungsfunktion – erfolgreich Gespräche führen
„Ich kann alles sagen – es hat nur Wirkungen!“ - Die Teilnehmer*innen üben sich in einer professionellen Kommunikation als Führungskraft und gewinnen Sicherheit im Führen von Beratungs-, Kritik- und Konfliktgesprächen. Nach einer kurzen Verständigung über Grundlagen wirksamer und erfolgreicher Kommunikation werden folgende Aspekte esonders herausgearbeitet: 
■ Gelingensbedingungen für wirksame Kommunikationsprozesse
■ Innere Klärung als Voraussetzung für Klarheit in der Kommunikation
■ Sicherheit im Führen von Beratungs- und Kritikgesprächen
■ Effektive Gestaltung von Konferenzen und Teambesprechungen

Modul 3: Teams führen – Teamarbeit entwickeln
„Together everyone achieves more“ oder „Toll, ein anderer macht´s!“ – Teams leiten und führen ist kein Selbstläufer, die Potentiale des Einzelnen erkennen und für das Team nutzen, zielorientiert zu arbeiten und nicht nur die Ergebnisse überprüfen sondern auch das Miteinander, all dies und noch viel mehr sind die Herausforderungen an die Leitungsperson und das Team. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:
■ Was brauchen Teams? – Rollen im Team erkennen und konstruktiv nutzen
■ Teamarbeit als Leitungs- und Organisationsprinzip meiner Schule
■ Teamziele definieren und verbindliche Vereinbarungen treffen – Arbeit in Projekten
■ „Worauf legen wir Wert in unserer Teamarbeit – Wie gehen wir mit Unverbindlichkeit um?“ – Methoden zur Initiierung von Entwicklungs- und Reflexionsphasen
■ Management in der Teamleitung - Management für mich selbst

Modul 4: Konstruktiver Umgang mit Konflikten/Widerständen im Team – eine Führungsaufgabe
Konflikte und Widerstand werden häufig als lästig und störend empfunden. Doch sie sind normal, wenn Menschen miteinander zu tun haben. Sie transportieren häufig verschlüsselte Botschaften und haben als „Frühwarnsystem“ die wichtige Funktion für die Leitungspersonen, in Veränderungsprozessen die betroffenen Kolleg*innen zu Beteiligten zu machen. Die Herausforderung besteht darin, diese Konflikte und Widerstände konstruktiv zu bearbeiten und sie für Entwicklungsprozesse zu nutzen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:
■ Widerstand als notwendiges Element in Veränderungsprozessen
■ Mehr Sicherheit im Führen von Konfliktgesprächen
■ Kollegiale Fallberatung in individuellen Beratungs- und Konfliktsituationen
■ Strategien im konstruktiven Umgang mit Konflikten und Widerständen in Veränderungsprozessen

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 16 halbe Tage

 

 

Termine:
Modul 1: Montag, 14.09.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 15.09.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 25.11.2020, 09.00 Uhr – Donnerstag, 26.11.2020, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 08.02.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 09.02.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 20.05.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 21.05.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Führungskräfte im Mittleren Management, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Ernst Jünke
Trainer in der Schulleitungsqualifizierung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Systematische Qualitätsentwicklungsprozesse in Schulen mit den Arbeitsfeldern Führung, Change Management, datenbasierte Unterrichtsentwicklung, Personal- u. Organisationsentwicklung sowie die Arbeit mit Masterplänen.

Teilnahmebeitrag:530,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
530,00 € 4

206-38-00

Kursabsage: Ausbildungskurs Schulpastoral 2021/22

Informationstreffen für Interessierte
Montag, 14.09.2020, 16.00 bis Montag, 14.09.2020, 18.00
 

Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Je nach Schultyp entwickelt sie dabei unterschiedliche Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...
Das Informationstreffen dient dazu, die Konzeption des Ausbildungskurses sowie das Leitungsteam vorzustellen. Der Kurs selbst geht über knapp zwei Jahre. Er umfasst 6 Blockveranstaltungen (in der Regel jeweils 3 Tage) sowie regionale Praxis- und Supervisionsgruppen.
Bei Interesse setzen Sie sich bitte frühzeitig mit dem bzw. der Schulpastoralreferent*in Ihrer Diözese in Verbindung.

Der Ausbildungskurs wird angeboten in Kooperation mit dem ILF Mainz sowie den Schulabteilungen der Bistümer Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier.

Fortbildungstage: 38 halbe Tage

Termine:
Info-Treffen: Mittwoch, 14.09.2020, 16.00 Uhr – 18.00 Uhr 1. Kursblock: Donnerstag, 11.3.2021, 09.30 Uhr – Samstag, 13.3.2021, 16.00 Uhr (weitere Kurstermine: www.pz-hessen.de)
Tagungsort: Erbacher Hof
Grebenstraße 24, 55116 Mainz
Zielgruppe: Religionslehrkräfte sowie Pastoral- und Gemeindereferent*innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst
Referenten:

Christoph Hartmann (Bistum Fulda)
Lisa Kupczik (ILF Mainz)
Barbara Lecht (Bistum Limburg)
Dr. Brigitte Lob (Bistum Mainz)
Thomas Stephan (Bistum Speyer)
Patrick Wilhelmy (Bistum Trier)

Teilnahmebeitrag:Frei

201-39-00

Gesund und fit in der Schulleitung

Montag, 21.09.2020, 09.00 bis Montag, 21.09.2020, 17.00
 

Führung bedeutet Verantwortung für vielfältige Prozesse in Ihrer Schule.
Die Liste der Herausforderungen und Aufgaben ist lang. Da gelingt es im Arbeitsalltag nicht immer, ausreichend für sich selbst zu sorgen und sich fit, gesund sowie leistungsstark zu halten.
Funktionen im Körper und Gehirn brauchen Bewegung, denn körperliche Aktivität kurbelt unseren Stoffwechsel an, den Treibstoff für mehr Kreativität und geistige Leistungs-fähigkeit. Welchen Einfluss können Sie auf Ihre eigene Gesundheit und die Gesundheit der an Schule Beteiligten nehmen? In einem Wechselspiel von theoretischen Impulsen und praktischen Übungen erfahren Sie mehr über die Bedeutung und Auswirkungen von Bewegung und Stressfaktoren.
Lernen Sie gesund und leistungsfähig zu bleiben – auch zum Wohle Ihrer Schule.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Montag, 21.09.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Führungskräfte aller Schulformen
Referenten:

Katharina Ferrer
Physiotherapie, B.Sc., Prävention und Gesundheitsmanagement, M.A. (Themenschwerpunkte: Coaching und betriebliches Gesundheitsmanagement), Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 14

201-39-02

Schwierige Gespräche konstruktiv führen

Lösungs- und ressourcenorientierte Kommunikation
Dienstag, 22.09.2020, 09.00 bis Mittwoch, 23.09.2020, 17.00
 

Gute Gespräche führen heißt vor allem, den anderen mit seinen Bedürfnissen wahrzunehmen, um so eine Basis für eine erfolgreiche Kommunikation zu schaffen. Schwierige Gespräche erfordern neben einer Kommunikationsfähigkeit auch eine wertschätzende Haltung. Indem wir uns des eigenen Kommunikationsstils und der Wechselwirkung mit dem Verhalten des Gesprächspartners bewusst werden, können wir Gesprächsverläufe und Arbeitsatmosphäre konstruktiv beeinflussen. Ziel ist es, Gespräche selbstbewusst und effektiv zu führen. Anhand von praktischen Beispielen aus Ihrem Arbeitsalltag analysieren wir, welche Aspekte die Gesprächssituationen erschweren. In Rollenspielen erleben Sie anhand konkreter Fallbeispiele aus Ihrer beruflichen Praxis, wie Sie eine professionelle Kommunikationskompetenz für positive Gesprächsverläufe erlangen können.

Inhalte
■ Systemische Gesprächsführung: Klären von Anliegen und Zielen, Lösungs- und ressourcenorientierte Fragetechniken, Eskalationsdynamiken und Deeskalations-Strategien
■ Innere Haltung: Klärung der eigenen Rolle, Umgang mit Gefühlen wie Ärger, Abneigung, Angst etc.

Forbildungstage: Vier halbe Tage

 

Termine:
Dienstag, 22.09.2020, 09.00 Uhr – Mittwoch, 23.09.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Brigitte Schiffner
Leiterin des Systemischen Instituts Kassel, Diplom-Sozialpädagogin, Diplom-Soziologin, Diplom-Supervisorin, systemische Therapeutin

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 14

201-39-01

Gestärkt und achtsam im Schulalltag

Dem Pfad des Labyrinthes folgen
Dienstag, 22.09.2020, 09.00 bis Mittwoch, 23.09.2020, 17.00
 

Um den Alltag als Lehrkraft entspannt zu bestehen, ist es gut, aus einer gelassenen Grundhaltung heraus zu handeln. Einmal aussteigen aus dem Tun, dem Machen und Arbeiten, keinen Plan mehr haben und am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn das "alles" nicht ist – mich dem Augenblick überlassen, schauen, spüren und staunen....
Das Seminar lädt Sie ein, zur Ruhe zu finden, wieder neu bei sich anzukommen und aus Ihren inneren Quellen Kraft, Sinn und Orientierung zu schöpfen. Die Auseinandersetzung mit dem Labyrinth ermöglicht Aufbruch und Loslassen, Wendungen annehmen, die Erkenntnisse der Mitte gewinnen und den Weg heraus neu entdecken.
Meditation, Achtsamkeitsübungen, Vorträge und Gespräche, Kernelemente der Geistlichen Kunst, sowie Elemente aus der Humanistischen Psychologie und der Positiven Psychologie sind uns hilfreiche Begleiter.

Fortbildungstage: Vier halbe Tage

Termine:
Dienstag, 22.09.2020, 09.00 Uhr – Mittwoch, 23.09.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Gertraud Graßl
Coach und Heilpraktikerin

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 12

201-39-03

Veränderungsprozesse in Schulen erfolgreich gestalten

Donnerstag, 24.09.2020, 09.00 bis Freitag, 25.09.2020, 17.00
 

Die Schulen in unserem Lande sind mit einer Vielzahl von Anforderungen konfrontiert. Die Gründung neuer Schulen oder Fusion bestehender Systeme, die Umsetzung der Inklusion erfordern neue Orientierungen des Kollegiums und vor allemprofessionelles Handeln der Führungsverantwortlichen. Sie haben die Aufgabe, die Umgestaltungsprozesse oder Reformprojekte zu initiieren und zu gestalten. Solche Prozesse erzeugen Widerstände und Konflikte. Im Seminar geht es um den konstruktiven Umgang mit ihnen, darum, die verdeckten Chancen zu erkennen und zu nutzen. Außerdem werden empirische Ansätze zum besseren Verständnisder Veränderungsprozesse, z. B. das „Transitionsmodell“ nach William Bridges und Strategien für erfolgreiches Change-Managementvorgestellt und in Kleingruppen praktisch umgesetzt.

Fortbildungstage: Vier halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 24.09.2020, 09.00 Uhr – Freitag, 25.09.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungsmitglieder und mit Führungsaufgaben beauftragte bzw. an Führungsaufgaben Interessierte
Referenten:

Annegret Schulte
Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen,Professionalisierung von Führungskräften

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
140,00 € 13

201-40-01

Wertschätzende Kommunikation in der Schule – Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg

Basisausbildung – Qualifizierung in 5 Modulen
Montag, 28.09.2020, 09.00 bis Freitag, 23.04.2021, 17.00
 

Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag
zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit, Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren, profitieren alle Beteiligten: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleitung und Eltern.
Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie, wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

Modul 2: Vertiefung der GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
Dieses Modul dient der Vertiefung und Fortsetzung durch Übungen des sich Mitteilens und Zuhörens. Wie kann ich meine Bedürfnisse verwirklichen und die der anderen besser
verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen? Hier entwickeln Sie eine tiefere Bewusstheit über sich selbst und die eigenen Werte, um einen neuen Umgang zu pflegen. Sie werden erfahren, wie Sie sich kraftvoll für eigene Anliegen einsetzen können, ohne auf Strategien der Dominanz oder Manipulation zurückgreifen zu müssen. Hiermit eröffnen Sie neue Räume, so dass auch andere bereit sind, unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen. Unterrichtsgestaltung, die sich an Bedürfnissen in der Kommunikation orientiert, trägt zum Lernen und Wohlbefinden bei. Der Schwerpunkt liegt auf dem Üben und Ausprobieren der einzelnen Schritte anhand konkreter Situationen aus dem Schulalltag.

Modul 3: Schwierige Gespräche
Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler*innen, deren Eltern oder mit Kolleg*innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich, Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft  ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

Modul 4: Konfliktmanagement im Schulalltag
Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung, Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt, einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler*innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler*innen befähigen, Konflikte untereinander selbständig zu lösen, und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

Modul 5: Integration in den Schulalltag
GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler*innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 20 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 28.09.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 29.09.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 16.11.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 17.11.2020, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 26.01.2021, 09.00 Uhr – Mittwoch, 27.01.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 15.03.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 16.03.2021, 17.00 Uhr Modul 5: Donnerstag, 22.04.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 23.04.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation, Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse / Dynamic Facilitation

Teilnahmebeitrag:640,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Wilhelm-Kempf-Haus: Modul 1und 3 / Priesterseminar Limburg: Modul 2, 4 und 5
640,00 € 14

203-40-02

„Dem Lernen Flügel verleihen“ – Informationsveranstaltung zum Deutschen Schulpreis

Mit dem Planspiel „Gute Schule“ den Schulpreis kennenlernen und die eigene Vision guter Schulen umsetzen
Montag, 28.09.2020, 09.00 bis Montag, 28.09.2020, 16.00
 

„Dem Lernen Flügel verleihen“, dies ist das Motto des Deutschen Schulpreises. Ausgezeichnet werden Schulen, die mit den unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Interessen und Leistungsmöglichkeiten, mit kultureller und nationaler Herkunft, Bildungshintergrund der Familien, dem Geschlecht ihrer Schülerinnen und Schüler produktiv umgehen; Schulen, die wirksam zum Ausgleich von Benachteiligungen beitragen; Schulen, die das individuelle Lernen planvoll und kontinuierlich fördern. Schulen, die besondere Schülerleistungen in den Kernfächern, im musischen-künstlerischen Bereich, im Sport oder in anderen wichtigen Bereichen (z. B. Projektarbeit, Wettbewerbe) erzielen.
Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen können sich für den Deutschen Schulpreis bewerben. Wir möchten Sie informieren und begeistern in Spiel und Austausch.

Schulentwicklung braucht Mut und eine mitreißende Vision. Das Planspiel Gute Schule inspiriert alle, die ihre Vision von einer guten Schule mit anderen „durchspielen“ möchten. Ob Sie Lehrkraft sind oder zur Schulleitung gehören, ob Sie studieren, im Referendariat stehen oder einem multiprofessionellen Team angehören – hier wird argumentiert und diskutiert, gelacht und um die beste Lösung gerungen. Kompromisse müssen ausgehandelt, Plädoyers gehalten und Ziele gemeinsam erreicht werden. Spielerisch und ganz nah an der Realität entwerfen die Teams eine Strategie für ihre eigene Gute Schule. Basis des Planspiels Gute Schule ist das umfassende Bildungsverständnis, wie es sich in den sechs Qualitätsbereichen des „Deutschen Schulpreises“ ausdrückt. Profitieren Sie von der spielerischen Dynamik des Planspiels Gute Schule! Erweitern Sie Ihren Blick auf Schule! Lassen Sie sich begeistern und anregen, Schulentwicklung gemeinsam zu denken und auszuprobieren.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Montag, 28.09.2020, 09.00 – 16.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungen, Steuergruppen, Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Lars Bayer
Robert Bosch Stiftung Verterter*innen des Regionalbüros Heidelberg des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie

Alexandra Bär
Autorin Planspiel Gute Schule, Lehrerin in Berlin, Mitarbeiterin Regionalbüro Berlin des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie Nicole Schäfer, Schulleiterin Franz-Leuninger-Schule Mengerskirchen

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: 1. Informationsveranstaltung Deutscher Schulpreis. NEU: Aufgrund der derzeitigen Situation wird das Angebot ein digitales Format erhalten. Weitere Information folgen zeitnah. Stand 09.06.20
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201-43-01

Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung

Fortbildung in 2 Modulen
Montag, 19.10.2020, 09.00 bis Donnerstag, 25.02.2021, 17.00
 

Das Konzept der Pädagogischen Präsenz wurde von Prof. Haim Omer zum Umgang mit gewalttätigen Herausforderungen entwickelt und für Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen ausdifferenziert. In Zusammenarbeit mit Prof. Arist von Schlippe ist dieses Konzept auch in Deutschland seit vielen Jahren praxiserprobt. Der heutige schulische Bildungs- und Erziehungsauftrag setzt Beziehungskompetenz voraus, was mit einer großen Herausforderung verbunden ist und gleichzeitig eine Chance darstellt. Lehrkräfte sind in der Auseinandersetzung mit massiven Regelverletzungen, respektlosem und gewaltförmigem Verhalten, Schuldistanz sowie weiteren Formen der
Aufkündigung produktiver Zusammenarbeit, auch zwischen Eltern und Lehrkräften konfrontiert. Ziel der Fortbildung ist es, durch die Stärkung und Erweiterung der Pädagogischen Präsenz und Autorität durch Beziehung mehr Handlungssicherheit und -spielraum im Umgang mit herausfordernden schulischen/pädagogischen Situationen zu erlangen.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Systemischen Institut in Kassel statt und wird als Teil einer Systemischen Beraterausbildung anerkannt.

Fortbildungstage: Acht halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 19.10.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 20.10.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 24.02.2021, 09.00 Uhr – Donnerstag, 25.02.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Systemisches Institut Kassel
Ludwig-Mond-Str. 45 A 34121 Kassel,
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte in Schule aller Schulformen
Referenten:

Brigitte Schiffner
Leiterin des Systemischen Instituts Kassel, Diplom-Sozialpädagogin, Diplom-Soziologin, Diplom-Supervisorin, systemische Therapeutin

Teilnahmebeitrag:240,00 €
ohne Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Weitere Auskünfte zu Unterkunft und Verpflegung erhalten Sie über das Systemische Institut Kassel per Mail: info@systemisches-institut- kassel.de oder telefonisch: 05 61-70 57 09 99
240,00 € 8

201-43-00

Neu in der Schule – Unterstützung für Berufseinsteiger*innen

„Gut gestartet – anders als erwartet?!“
Dienstag, 20.10.2020, 09.00 bis Mittwoch, 21.10.2020, 17.00
 

Wer in Schule tätig ist, sieht sich einer Vielzahl von Anforderungen und Erwartungen gegenüber. Alles scheint immer gleich wichtig zu sein. Gerade Kolleginnen und Kollegen in den Anfangsjahren sind davon betroffen und kommen durch die vielfältigen Anforderungen an ihre Grenzen.
Irgendwann hört man den Satz: „Das habe ich mir aber anders vorgestellt.“ Eigene Vorstellungen und Erwartungen kollidieren mit der Realität. Im Seminar soll es weniger um Theorien gehen, sondern um erlebte Praxis.
Es werden unterschiedliche Handlungsfelder und Problemsituationen aufgezeigt sowie Möglichkeiten eröffnet zum gemeinsamen Austausch über strukturiertes Arbeiten, transparenten Unterricht, Umgang mit Belastungen, gerechte Notengebung und respektvolles Miteinander. Anregungen, wie man seinen Berufsalltag effektiv gestalten kann, runden das Ganze ab.

Fortbildungstage: Vier halbe Tage

Termine:
Dienstag, 20.10.2020, 09.00 Uhr – Mittwoch, 21.10.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren Sek I und II
Referenten:

Werner Enders
Studiendirektor i. R., Dipl.-Theologe Der Referent war Mentor und als Mitglied der Schulleitung auch verantwortlich für die Einarbeitung neuer Lehr- und Aushilfskräfte

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 7

200-43-01

Schöpfung bewahren – Klima schützen

Fortbildung für Religionslehrer*innen an Beruflichen Schulen
Dienstag, 20.10.2020, 14.30 bis Freitag, 23.10.2020, 13.00
 

Der globale Klimawandel spielte in der öffentlichen Wahrnehmung über Jahrzehnte kaum eine Rolle. Erst die demonstrierenden Schüler*innen der weltweiten Fridays-for-Future-Bewegung machten ihn zum Top-Thema. Die Fragen sind drängend: Welche Folgen hat die Erderwärmung? Und lässt sie sich noch begrenzen?
Der Religionsunterricht kann gegenüber dieser Zukunftsfrage der Menschheit nicht unbeteiligt bleiben. Gottes Schöpfung auch für die nachfolgenden Generationen zu bewahren, ist biblischer Auftrag. Doch was bedeutet dies für den RU an Beruflichen Schulen? Wir nähern uns dem Thema im Spannungsfeld zwischen christlicher Tradition und säkularer Jugendbewegung, zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und (religions-)pädagogischer Herausforderung.
Elemente der Fortbildung sind: die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus; Fakten zum globalen Klimawandel; Motive und Perspektiven der Fridays-for-Future-Bewegung; Material und Anregungen für die Schule und den Unterricht.

Fortbildungstage: 7 halbe Tage

Termine:
Dienstag, 20.10.2020, 14:30 Uhr – Freitag, 23.10.2020, 13:00 Uhr
Tagungsort: Kloster Jakobsberg
Am St. Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Beruflichen Schulen
Referenten:

Dr. Gotthard Fuchs, Theologe und Publizist

Gabriela Terhorst, BUND Hessen e.V

Stefan Küper, Germanwatch e.V. u.a.

Teilnahmebeitrag:190,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
190,00 € 14

201-43-02

Schul- und Unterrichtsentwicklung in der digitalen Transformation gestalten

Qualifizierung in 5 Modulen für Schulteams
Donnerstag, 22.10.2020, 10.30 bis Freitag, 08.10.2021, 17.00
 

Mit dem Qualifizierungsangebot wollen wir Schulen Orientierungspunkte geben für einen achtsamen, pädagogisch begründbaren und gleichzeitig auf eine frische Art erkundenden Umgang mit all den Möglichkeiten, die durch die vorhandene Digitalisierung neu entstehen.
Schulleitungen gestalten die Zukunft ihrer Schulen: Sie begreifen Digitalisierung als Katalysator für eine sich verändernde Unterrichtskultur, integrieren Digitalität in die Kultur der Schule, verabreden Arbeitsstrukturen, entwickeln und steuern eine Digitalisierungsstrategie im Dialog mit Schulträgern und anderen Akteuren. Sie reflektieren ihr Grundverständnis für das Zusammenwirken pädagogischer Prozesse und technischer Infrastruktur und ordnen Digitalisierung in ein gesamtgesellschaftliches Wirkungsgefüge ein.
Welchen Beitrag kann digitalisierte Schule und digitalisierter Unterricht im Umgang mit Heterogenität bzw. einer veränderten Schülerschaft leisten? Was kann ein pädagogisch intelligenter Einsatz digitaler Medien zu mehr Teilhabe an der digitalisierten Welt beitragen? Und in welchen kulturellen Veränderungen wachsen unsere jungen Generationen auf? Im Bereich Unterrichtsentwicklung entwerfen Sie Grundzüge einer Didaktik der Digitalisierung. Dabei lernen Sie Apps und Lernmanagementsysteme kennen und reflektieren Chancen und Perspektiven verschiedener Systeme für das Lernen, die Teamund Unterrichtsentwicklung in ihrer Schule. Dabei lernen Sie auf Innovation bezogene Methoden, wie z.B. Design Thinking, Elemente der Zukunftsforschung nach „Theorie U“ kennen.

Wie arbeiten wir?
Die Qualifizierung ist als Prozess angelegt. Sie werden als Schulteam in jedem Modul an Ihren eigenen schulischen Fragestellungen arbeiten und Transfermöglichkeiten für Ihren Alltag entwickeln. Methodisch findet ein permanenter Wechsel zwischen Erfassen der Vorerfahrungen – Input – Diskussion – Transfer in das eigene Arbeitsfeld – Reflexion der Arbeitsergebnisse statt. Jede teilnehmende Schule bildet mit ein oder zwei weiteren eine feste Lern- und Austauschgruppe. Zwischen den Modulen findet mindestens ein (virtuelles) Arbeitstreffen zwischen den Lernpartnern statt. Hierbei können die Schulen durch Coaches unterstützt werden.

Welche Zielgruppe?
Die Qualifizierung richtet sich an Schulteams, bestehend aus Schulleitung, Medienbeauftragte*r, Pädagogischen Leitungen / an Unterrichtsentwicklung interessierten Kolleg*innen mit der Bereitschaft zur Entwicklung eines konkreten Reformvorhabens in der eigenen Schule sowie einer hohen Motivation zur Mitarbeit.

Modul 1: Start Up
Kennenlernen der Teilnehmenden auch auf dem Hintergrundmöglicher Netzwerkbildungen.Informationen zu Prozess-Struktur und Rahmen sowie den geplanten Inhalten der Modulreihe. Ein Abgleich und mögliche Anpassung an die konkreten Bedarfe der Teilnehmenden. Einrichtung einer Kursplattform.

Modul 2: Digitalisierung von Schule und Unterricht: Die Rolle der Schulleitung im Transformationsprozess unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Veränderung
In diesem Modul wird, ausgehend von den in Kollegien, Elternschaft und Gesellschaft verbreiteten Haltungen, die sich zwischen Skepsis und Euphorie bewegen, die zentralen Aspekte digitaler Schul- und Unterrichtsentwicklung ansprechen. Zu klären ist, welchen Umgang Schule mit Digitalität finden muss, damit sie für alle Schülerinnen und Schüler eine Vorbildfunktion einnehmen kann. Dies ist gerade für Kinder aus bildungssystemfernen Familien von großer Bedeutung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die useinandersetzung mit Modellen zur Gestaltung nachhaltig wirkender Veränderungsprozesse. Die Teilnehmenden vertiefen ihre Kenntnisse über Potentiale und Auswirkungen der voran-schreitenden Digitalisierung in der Schule, erweitern ihr Verständnis für digitale Prozesse, setzen sich mit Instrumenten zur Gestaltung nachhaltiger Entwicklungsprozesse
auseinander und erkennen neue Möglichkeiten zur Stärkung von selbständigem und individualisiertem Lernen.

Modul 3: Mediendidaktik als strategische Aufgabe der Schulleitung
„In diesem Modul werden digitale Instrumente für Schulen vorgestellt und angewendet, die nachweislich neue Möglichkeiten für das Unterrichten und Lernen in folgenden Bereichen bedeuten: Selbststeuerung, Selbstbestimmung, Feedback, Peer Learning, individualisierte Rückmeldungen über Lernerfolge und die Förderung der kollegialen Zusammenarbeit in professionellen Lerngemeinschaften. Digitale Werkzeuge sind geeignet, Unterrichtsentwicklung im Hinblick auf Individualisierung und Umgang mit Heterogenität voranzubringen. Dazu müssen Schulleitungen in die Lage versetzt werden, die Potentiale digitaler Lernumgebungen vor dem Hintergrund des Ziels individueller Förderung von Schülerinnen und Schülern auszurichten. In diesem Zusammenhang sollen exemplarisch Bausteine und Leitlinien schulischer Medienkonzepte auf der Basis vorhandener Landesvorgaben erarbeitet werden, die pädagogische und technische Aspekte so miteinander verknüpfen, dass die Teilnehmenden z.B. dazu befähigt werden, sog. Pflichtenhefte für kommerzielle Anbieter in Zusammenarbeit mit dem Schulträger zu erstellen.

Modul 4: Der Einsatz von Kommunikationsplattformen und Lernmanagementsystemen in der Schule
Führungskräften wird ermöglicht, die zentralen Funktionen und die Potentiale, die Lernmanagementsysteme im Allgemeinen bieten sollten, vor dem Hintergrund der pädagogischen Ziele ihrer Schule auszuschöpfen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Konzepte kennenlernen, selbst entwickeln und reflektieren, mit denen partizipative Führung und kollegiale Kooperationen in professionellen Teams, Arbeitsgruppen, Seminargruppen etc. durch digitale Kommunikation unterstützt werden können. Dabei wird es auch um die Wissensorganisation auf Servern gehen, aber vor allem um die Gestaltung interaktiver und partizipativer Kommunikations- und Diskussionsprozesse auf digitalen Plattformen. Die Auseinandersetzung mit wertschätzender Kommunikation ist eng verknüpft mit den Inhalten des Moduls.

Modul 5: Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien in Bildungsnetzwerken
Die Veränderungspotentiale, die sich für die Unterrichtskultur durch die Digitalisierung ergeben, sind enorm. Empirische Studien belegen, dass Changemanagement-Prozesse dort den größten Effekt haben, wo alle Partner im Bildungswesen in regionalen Netzwerken kooperieren und Schulentwicklung als bildungsbiografisch orientierte, regionale Aufgabe verstanden haben. Anlässlich der finanziellen und pädagogischen Herausforderungen scheint dies auch im Bereich der Digitalisierung unerlässlich. In diesem Modul werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Digitalisierung als Chance reflektieren, sich als Teil eines Bildungsnetzwerkes zu positionieren, in dem Kooperation und Kollaboration handlungsleitend sind. Ebenso wird die Frage aufgegriffen, wie Steuerungswissen mit Bordmitteln generiert werden kann, um die jeweiligen Maßnahmen wirkungsorientiert zu steuern.

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 18 halbe Tage

 

 

 

 

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 22.10.2020, 10.30 Uhr – Donnerstag, 22.10.2020, 16.30 Uhr Modul 2: Donnerstag, 12.11.2020, 09.00 Uhr – Freitag, 13.11.2020, 17.00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 11.02.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 12.02.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 18.03.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 19.03.2021, 17.00 Uhr Modul 5: Donnerstag, 07.10.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 08.10.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulteams mit drei Personen: Schulleitung, Medienbeauftragte*r, Pädagogische Leitung / an Unterrichtsentwicklung interessierte Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Martin Fugmann
Ehemaliger Leiter German International School of Silicon Valley, heute Leiter des evangelisch-stiftischen Gymnasiums Gütersloh, Studienleiter des Programms Digital Learning Leadership bei der Deutschen Akademie für Pädagogische Führungskräfte DAPF

Veronika Schönstein
Schulrätin, Organisationsentwicklerin, Erfahrung in der Gestaltung und Durchführung von Bildungsprojekten wie z.B. Modellieren von Bildungsregionen als Pilotprojekt, Entwicklung und Implementierung von Bildungsmanagement- Strukturen; Konzeption und Durchführung von Führungskräftequalifizierungen

Teilnahmebeitrag:640,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
640,00 € 13

201-44-01

Lernziel Wohlbefinden und Lernfreude in der Schule

Schulfach Glück - Qualifizierung in 6 Modulen
Montag, 26.10.2020, 09.00 bis Mittwoch, 05.05.2021, 17.00
 

Im Jahre 2007 tat sich der Heidelberger Schulleiter Dr. Ernst Fritz-Schubert mit Experten zusammen und entwarf das „Fach Glück“. Das baden-württembergische Kultusministerium unterstützte den Vorstoß. Seither steht das Fach Glück offiziell auf dem Stundenplan vieler Schulen im In- und Ausland.
Aber was ist hier mit Glück gemeint? Es geht um die Suche nach den guten Gründen für gelingendes Leben. Dazu gehört die Entdeckung des eigenen Selbst mit all seinen Potentialen auf dem Weg zu einer persönlichen Meisterschaft, die Suche nach dem Sinn und den wirklich wichtigen Menschen im Leben. Dabei darf die Lebensfreude ebenso wenig vergessen werden wie die heitere Gelassenheit, um nicht in jeder Krise eine Katastrophe zu sehen, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Zufriedenheit und Lebenskompetenz sind das Ziel des Schulfachs Glück. Dazu zählen Sinnfindung, Geborgenheit, soziale Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, Selbstakzeptanz, Umweltbewältigung, und die persönliche Weiterentwicklung.
Die Qualifizierung möchte ermöglichen, die Inhalte bei sich selbst und im Unterricht wirksam werden zu lassen, sowie in kleinen Schritten in die Schulkultur und damit in den jeweilig laufenden Schulentwicklungsprozess zu implementieren.

 

Modul 1 - Stärken:
• Überblick und Grundhaltung
• Freude am Leben: Vertrauen, Wertschätzung
• Stärken entdecken, Empathie & Impathie
• Ressourcen und Potenziale entdecken
• Mit Schwächen umgehen und Glaubenssätze hinterfragen

Modul 2 - Vision:
• Träume und Wünsche als Gestaltungspotenzial verstehen
• Intrinsisch motivierte Änderungswünsche wahrnehmen
• Motive des eigenen Handelns erkennen
• Voraussetzungen für Selbstentfaltung und Gestaltung einer attraktiven Zukunft schaffen

Modul 3 - Entscheidungen:
• Ganzheitliche Entscheidungen treffen
• Eigene Werte ermitteln
• Tetraedermodell
• Entwicklungsziele definieren
• Affektregulation erkennen
• Arbeit mit Repräsentanten

Modul 4 - Planung:
• Gestaltungspotenziale nutzen
• Hindernisse als Herausforderungen verstehen
• Planungshorizonte abstecken
• Eigene und fremde Ressourcen aktivieren, um Ziele zu realisieren
• Herausforderungen begegnen

Modul 5 - Umsetzung:
• Stressprävention
• Kommunikation
• Konfliktdynamik
• Gesundheit erhalten
• Gruppendynamik verstehen und nutzen
• Mit Erfolg und Scheitern kompetent umgehen

Modul 6 - Bewertung:
• Reflexion und Bewertung nutzen, um Erfahrungen bewusst für die Zukunft als Ressourcen bereit zu stellen
• Reflexionsmethoden verstehen
• Balance bewahren und Trauer gut bewältigen
• Lust auf die Zukunft generieren

PDF zum Qualifzierungskurs

Fortbildungstage: 24 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 26.10.2020, 09:00 Uhr – Dienstag, 27.10.2020, 17:00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 12.11.2020, 09:00 Uhr – Freitag, 13.11.2020, 17:00 Uhr Modul 3: Dienstag, 08.12.2020, 09:00 Uhr – Mittwoch, 09.12.2020, 17:00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 17.02.2021, 09:00 Uhr – Donnerstag, 18.02.2021, 17:00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 17.03.2021, 09:00 Uhr – Donnerstag,18.03.2021, 17:00 Uhr Modul 6: Dienstag, 04.05.2021, 09:00 Uhr – Mittwoch, 05.05.2021, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Tobias Rohde
Lehrtrainer für Schulfach Glück am Fritz-Schubert-Institut
Lehrtrainer für Positive Pädagogik

Elke Wilhelm
Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitation

Teilnahmebeitrag:750,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod: Modul 1, 4 und 5 Priesterseminar Limburg: Modul 2, 3 und 6

201-44-02

Mobbing – No Blame Approach

Dienstag, 27.10.2020, 09.00 bis Dienstag, 27.10.2020, 17.00
 

Der No Blame Approach (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den No Blame Approach direkt anwenden.
Aus dem Inhalt:
■ Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
■ Die drei Schritte des No Blame Approach
■ Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenem, Unterstützer-Gruppe, Abschlussgespräch)
Der No Blame Approach ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert. Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden. Laut einer Studie aus 2008 lag die Quote der Auflösung von Mobbing bei 85 %.

Fortbildung: Zwei halbe Tage

Termine:
Dienstag, 27.10.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
Referenten:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher-Lehrerfortbildung

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 12

201-45-01

Entlastung durch Selbstmanagement

Montag, 02.11.2020, 09.00 bis Dienstag, 03.11.2020, 17.00
 

Selbstmanagement kann für viele Lehrkräfte zu einer deutlichen Entlastung führen. Im Rahmen des Seminars werden wesentliche Aspekte besprochen, die dazu beitragen können, effizienter, zielführender und nachhaltiger den Arbeitsalltag zu bewältigen. Da die äußeren Rahmenbedingungen nur bedingt veränderbar sind, ist es umso wichtiger, den eigenen Umgang mit Belastungen zu verändern, um damit Stress und Unmut zu reduzieren und gleichzeitig positive Effekte zu erzielen.

Fortbildungstage: Vier halbe Tage

Termine:
Montag, 02.11.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 03.11.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Brigitte Schiffner
Leiterin des Systemischen Instituts Kassel, Diplom-Sozialpädagogin, Diplom-Soziologin, Diplom-Supervisorin, systemische Therapeutin

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
140,00 € 11

206-45-06

Ausbildungskurs Schulpastoral 2019-2020 - Kurs B, Block 6

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot in 6 Kursblöcken des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz
Mittwoch, 04.11.2020, 09.30 bis Samstag, 07.11.2020, 17.00
 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.


Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen: Donnerstag, 13. September 2018, 16.00 bis 18.00 Uhr, in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26
Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Ausschreibung und Anmeldemöglichkeit zum Informationstreffen finden Sie auf unserer Homepage unter Fortbildung/Religionsunterricht und Schulpastoral/186-37-01

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
• schriftliche Abschlussarbeit.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeitsfelder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer/innen von Schüler/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Gesprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 14.3.2019, 09.30 Uhr – Samstag, 16.3.2019, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 24.10.2019, 09.30 Uhr bis Samstag, 26.10.2019, 16.00 Uhr,
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.
Zeit: Donnerstag, 06.02.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 08.02.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 07.05.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 09.05.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 27.08.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 29.08.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Am ersten Tag werden die Projekte, die im Kurs entstanden sind, der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. An den Tagen darauf folgen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Mittwoch, 04.11.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 07.11.2020, 17.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten bezuschusst.
Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.
Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung
Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.
Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.
Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 1.9.2018.
Nach dem Vortreffen (13.09.2018) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Bewerbungsfrist
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 28.09.18 per Post an das Pädagogische Zentrum der Bistümer im Lande Hessen, Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod.
Bis Anfang November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und
Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg.
Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an das Pädagogische Zentrum wenden:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.: 06127/77-285 (Astrid Marx)


Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Dezernat Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Mainz: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Termine:
Mittwoch, 04.11.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 07.11.2020, 16.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrer/innen aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten:

Kursleitung: Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Teilnahmebeitrag:600,00 €
600,00 €

201-45-04

Arbeit mit Steuergruppen

Donnerstag, 05.11.2020, 09.00 bis Donnerstag, 05.11.2020, 17.00
 

Qualitätsmanagement, Zielklärung, Schulprogrammarbeit, Evaluation oder Projektplanung: All dies sind mögliche Aufgaben und Themenfelder, die Steuergruppen in der Schul- und Unterrichtsentwicklungsarbeit übernehmen. Das Know-how für die Arbeit in und mit Steuergruppen müssen sich die Mitglieder oft selbst aneignen. Dies stellt nicht nur manchmal eine Überforderung dar, es kann auch dazu führen, dass Steuergruppen – oder wie immer sie letztlich heißen – erst gar nicht eingerichtet werden. Wir wollen die Arbeit von Steuergruppen genauer in den Blick nehmen sowie deren Initiierung und Entwicklung. In Übungen werden wir erkunden, was eine gute Steuergruppe ausmacht, welche Aufgaben sie übernehmen sollte und welche nicht.
Handwerkszeug für die Einrichtung, aber auch für die Evaluation von Steuergruppenarbeit wird vermittelt. Das Seminar richtet sich sowohl an Schulen, die eine Steuergruppe neu etablieren, als auch an Steuergruppen, die ihre Arbeit reflektieren und weiter professionalisieren wollen.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 05.11.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 7

201-45-05

Gesund und fit in Schule

Stressmanagement
Freitag, 06.11.2020, 09.00 bis Freitag, 06.11.2020, 17.00
 

Bräuchte Ihr Tag auch manchmal mehr als 24 Stunden? Empfinden Sie sich selbst als ausgeglichen, oder fühlen Sie sich eher müde und abgeschlagen? Psychische Belastungen und mentale Anforderungen in der Arbeitswelt sind in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Dabei sind psychische Belastungen nicht grundlegend negativ, sondern können auch als Herausforderung empfunden werden, wodurch Wohlbefinden und eine geistige Weiterentwicklung entstehen.
Das Modul Stressmanagement zielt darauf ab, Ihnen die Entstehung, Wirkungen und Anzeichen von Stress darzulegen. Wir beantworten Ihnen die Frage, inwieweit Stress den Körper und die Gesundheit beeinflussen. Anhand von aktuellen Stressbewältigungskonzepten geben wir Ihnen Hilfe zum Umgang mit Stress an die Hand und zeigen Ihnen, wie Sie mit verschiedenen Entspannungsverfahren sowie moderatem Zeitmanagement Ihrem Stress im Arbeitsalltag entgegenwirken können. Unser Ziel: Stress verstehen, Entspannung lernen und so Gesundheit fördern.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

 

Termine:
Freitag, 06.11.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte und Schulleitungen aller Schulformen
Referenten:

Katharina Ferrer
Physiotherapie, B.Sc., Prävention und Gesundheitsmanagement, M.A. (Themenschwerpunkte: Coaching und betriebliches Gesundheitsmanagement), Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement 

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 14

201-46-01

Projektmanagement mit Augenmaß für die Schulwirklichkeit

Erreichen Sie Ihre Ziele effizient und mit Transparenz
Dienstag, 10.11.2020, 09.00 bis Mittwoch, 11.11.2020, 17.00
 

Hoch komplexe Projekte benötigen klare Vereinbarungen, Arbeit mit Zielen, Rückmeldeschlaufen - kurz ein optimales
Projektmanagement! Im Seminar werden in Inputphasen anhand der Projekte „Schulhaussanierung“ und „Digitalisierung“ die verschiedenen
Phasen eines agilen Projektmanagements gezeigt. In Transferphasen arbeiten die Teilnehmenden an ihren eigenen Projektthemen. Ziel ist, das eigene Projekt gut vorbereitet zu haben. Sie strukturieren und planen in festen Organisations- und Ablaufstrukturen. Vorgegebene Ressourcen, Termine, Transparenz, Dokumentation und Verbindlichkeit werden in den Mittelpunkt gerückt. Integrierte Fortschritts- und Ergebniskontrollen in den unterschiedlichen Projektphasen machen Nachsteuerungen möglich und für alle Gruppen in und außerhalb der Schule transparent. Schulen in starken Wandelphasen sind von Konflikten betroffen. Methoden des Projektmanagements schaffen Klarheit und Transparenz, die solchen Situationen entgegenwirken.

Fortbildungstage: Vier halbe Tage

Termine:
Dienstag, 10.11.2020, 09.00 Uhr – Mittwoch, 11.11.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schultandems, Schulleitungen, Mitglieder von Steuergruppen aller Schulformen
Referenten:

Janine Regel-Zachmann
Schulleiterin an einer Verbundschule in BW

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
140,00 € 14

201-46-05

Vertiefung zu digitalen Werkzeugen für kreatives und kooperatives Lernen im Unterricht

Online-Seminar
Dienstag, 10.11.2020, 16.00 bis Dienstag, 10.11.2020, 17.30
 

In diesem Online Seminar werden wir uns intensiv mit zwei digitalen Werkzeugen beschäftigen und zwar mit „My simple show“, einem Tool zur Erstellung von Erklärvideos und mit Oncoo, einem kooperativen Tool mit den Prinzipien Think, Pair und Share. Beide Tools sind kostenlos und ideal im Unterricht der Sekundarstufen ab Klasse 6 einzusetzen. Wir werden die einzelnen Phasen der Anwendung dieser Tools gemeinsam durchlaufen und dann in kleinen Gruppen vertiefen. Hilfreich ist es, wenn Sie an diesem Seminar mit einem PC oder Laptop teilnehmen.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Dienstag, 10.11.2020, 16.00 -17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

 

Teilnahmebeitrag:20,00 €
20,00 € 30

201-46-02

Unterrichtsentwicklung für Schulleitungen

Eine zentrale Herausforderung für schulische Führungskräfte
Mittwoch, 11.11.2020, 09.00 bis Mittwoch, 11.11.2020, 17.00
 

Erfolgreiche Schulleitungen sehen die Sicherung und Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität im systemischen Kontext „Schule“ als eine ihrer zentralen Aufgaben. Besonders gefordert sind Sie als Schulleitung im Spannungsfeld der Selbständigkeit Ihrer Lehrkräfte einerseits und der Wahrnehmung Ihrer Führungsaufgabe andererseits. Unabhängig davon, ob Sie bereits Führungskraft sind oder nicht: Das Seminar gibt Ihnen neben praxisorientierten Inputphasen die Möglichkeit, den (indirekten) Einfluss von Schulleitung auf Unterrichtsentwicklung (UE) zu analysieren und
zu reflektieren. Ebenso bietet Ihnen das Seminar einen Resonanzboden Ihrer systemischen Aktivitäten zur UE, falls Sie dies mögen; die Teilnahme von Teams ist daher bedenkenswert. Die Simulation unterrichtsnaher Beratungssituationen, eine individuelle Reflexion Ihrer persönlichen Führungshaltung
sowie Impulse für Ihr weiteres Leitungshandeln runden das Veranstaltungsprogramm sinnvoll ab.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 11.11.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Hanns Georg Tischbein
stellv. Schulleiter i.R., Professionalisierung von Führungskräften

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 7

201-46-06

Feedback im Unterricht

Online-Seminar
Donnerstag, 12.11.2020, 16.00 bis Donnerstag, 12.11.2020, 17.30
 

Nicht nur in Zeiten des „social distancing“ aufgrund Corona hat Feedback eine zentrale Funktion. Auch im „normalen“ Unterricht bietet Feedback eine der entscheidenden Möglichkeiten, das Lernen „aus der Sicht der Schülerinnen und Schüler“ zu betrachten – wie es John Hattie formuliert.
Wir wollen uns in diesem Online Seminar mit den verschiedenen analogen und digitalen Formen des Feedbacks im Unterricht beschäftigen. Dabei stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Denn sie sind die Akteure in individuellen Lernprozessen. Sie wissen und erleben „was wie bei ihnen ankommt“ und genau dazu können sie auch differenziert Rückmeldungen geben. Sie müssen allerdings auch gefragt werden.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Donnerstag, 12.11.2020, 16.00 -17.30 Uhr
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Claus Buhren
Inhaber des Lehrstuhls für Schulentwicklung an der Deutschen Sporthochschule Köln, Wissenschaftlicher Begleiter Pädagogisches Zentrum

 

Teilnahmebeitrag:20,00 €
20,00 € 30

201-47-02

Feedback im Unterricht

Donnerstag, 19.11.2020, 09.00 bis Donnerstag, 19.11.2020, 17.00
 

John Hattie betont in seiner Studie „Visible Learning“ die Bedeutung des „Sichtbar-Machens" von Lehr- und Lernprozessen. Dies geschieht dann, wenn Lehrkräfte ihren Lernenden ein Feedback geben und umgekehrt. In der Praxis sollte sowohl das Feedbackgeben als auch das Unterrichten aus der Perspektive der Lernenden gestaltet werden. Nur so können Lernzuwächse erzielt werden.
Allerdings ist der Erfolg abhängig davon, wie das Feedback gegeben bzw. angenommen wird. Wenn das Feedback systematisch eingeführt und als Methode reflektiert wird, führt es zu einer differenzierteren Wahrnehmung bei Schülerinnen und Schülern, schult die Reflexionsfähigkeit und erhöht die Bereitschaft, Verantwortung für Veränderungsprozesse zu
übernehmen.
Diese Veranstaltung bietet eine Einführung in Methoden und Verfahren von Feedbackmaßnahmen im Wechsel von Input und praktischen Übungen. U.a. führen wir in einem Simulationsspiel eine Feedbackkonferenz mit Schülern*innen exemplarisch mit den Teilnehmenden durch.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 19.11.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 7

201-48-02

Ermutigungspädagogik

Qualifizierung in 4 Modulen
Dienstag, 24.11.2020, 09.00 bis Freitag, 18.06.2021, 17.00
 

Das Führen einer Gruppe ist die hohe Kunst der Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Fähigkeit zur Gestaltung von Beziehungen sowie ihre kommunikativen Kompetenzen sind wichtige Faktoren, um Kinder und Jugendliche zum erfolgreichen Lernen zu führen. Die Ermutigungspädagogik auf der Grundlage der Individualpsychologie von Alfred Adlers bietet nützliches Handwerkszeug für gute Beziehungen, um Motivation aufzubauen und Lernprozesse in Gang zu bringen. Ermutigung bewirkt eine Änderung der inneren Haltung mir selbst und Anderen gegenüber.
Verhaltensänderung basiert nicht nur auf Wissen, sondern vor allem auf dem Tun. Lang erlerntes Verhalten wird nicht nach kurzer Zeit abgelegt, sondern bedarf einer kontinuierlichen Übung und Reflexion. Das Konzept der Ermutigungspädagogik bietet Ihnen die Möglichkeit, ermutigende Erziehungsmethoden einzuüben, sich eigener Bedürfnisse, Wertvorstellungen und Gefühle bewusst zu werden, den Fähigkeiten Ihrer Schüler*innen mehr zu vertrauen und somit Sicherheit und Gelassenheit in den täglichen Aufgaben zu steigern.

Modul 1: Ermutigung und Zugehörigkeitsgefühl im Zusammenhang mit (Stör-)Verhalten
Kinder und Jugendliche haben ihre eigenen Ziele und Bedürfnisse. Werden diese befriedigt, entwickeln sie ihre Fähigkeiten und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Kinder und Jugendliche, die sich nicht zugehörig fühlen, fühlen sich meist ungeliebt, sie finden ihren Platz nicht – sie sind schlicht entmutigt. Deshalb versuchen sie, mit ihren Mitteln zum Ziel zu kommen, indem sie z.B.
■ solange nerven, bis sie beachtet werden,
■ machen, was sie wollen, damit sie der Boss sind,
■ anderen wehtun, weil ihnen wehgetan wurde
■ oder sich aufgeben.
Dieses Modul zeigt die Auswirkungen des Zugehörigkeitsgefühls und wie dieses durch Ermutigung gestärkt werden kann. Verstehen wir das Ziel, das hinter dem Verhalten steht, wird klar, warum all diese Schüler*innen Ermutigung brauchen. Wir erarbeiten Formen der Ermutigung, und Sie spüren schnell die Auswirkungen auf sich selbst und den Umgang mit den Schüler*innen sowie anderen Menschen.

Modul 2: Gleichwertigkeit leben und respektvoll Grenzen setzen
Schüler*innen unserer Zeit fordern Gleichwertigkeit. Sie sind bereit konstruktiv mitzuarbeiten, wenn Erwachsene ihnen mit Respekt begegnen. Wenn Pädagog*innen Befehle erteilen, führt dies schon mal zu Machtkämpfen. Strafen und Drohungen führen i.d.R. zu Demütigungen und geben vermeintlich das Recht, andere zu demütigen, zu verletzen. Dieses Modul gibt Anregungen,
■ wie man Schüler*innen respektvoll Grenzen setzen kann,
■ wie wichtig dabei Wahlmöglichkeiten sind, also die Partizipation der Kinder
■ und weshalb Konsequenzen und logische Folgen als Orientierung für die Kinder und Jugendlichen notwendig sind.
Die Schüler*innen spüren den direkten Zusammenhang zwischen Verhalten und den daraus resultierenden Folgen. Konsequentes Zulassen und Anwenden von logischen Folgen macht sie zu verantwortlichen und gleichwertigen Menschen und führt somit zu einer spannungsfreieren Atmosphäre in der Gruppe.

Modul 3: Demokratie praktizieren und ermutigend kommunizieren
In diesem Modul wollen wir durch gezielte Übungen einander (aktiv) zuhören, durch ermutigende, praktische Methoden und klare Sprache sorgsam mit dem Anderen umgehen, um somit präsent, echt und klar auf die Schüler*innen sowie deren Eltern zu wirken und mehr eigene Sicherheit und Überzeugungskraft zu gewinnen.
Lernende und Lehrende können die Anwendung der Ermutigung besonders lebensnah im Klassenrat praktisch umsetzen. Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Sie kann so zu einem entspannteren Ort für alle Beteiligten werden. Folgende Inhalte werden u.a. erarbeitet: Vorbereitung, Struktur und Verlauf der Klassenrats-Sitzungen, Ämter und Rolle der Lehrkraft, Themen im Klassenrat, Kinderrechte als Basis und Gesprächstechniken. 

Modul 4: Persönlichkeit überzeugt – Die Grundrichtung des ICH
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen/bei bestimmten Schüler*innen wie ich reagiere, meine Kollegen aber ganz anders? Lern- und gemeinschaftsförderndes Lernklima hängen stark von individuellen Prägungen der erziehenden Persönlichkeit ab. Diese sog. Prioritäten oder Tendenzen zu bestimmten Handlungsweisen kann man ermutigt oder entmutigt leben; es gibt immer eine Wahl.
Um die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen zu verstehen, ist es nicht nur wichtig, die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu kennen, sondern auch die Art, wie man dazu gekommen ist, seine Eigenart zu entwickeln. Wenn ich erkenne, welche Werte mir als Kind vermittelt wurden und welche Erfahrungen mich besonders geprägt haben, ergeben sich daraus weitere Erkenntnisse für mein Denken, Fühlen und Handeln bei der Arbeit mit den Kindern/Jugendlichen. Damit erweitern sich meine Handlungskompetenzen.

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 16 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Dienstag, 24.11.2020, 09.00 Uhr – Mittwoch, 25.11.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 04.03.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 05.03.2021, 17.00 Uhr Modul 3: Montag, 26.04.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 27.04.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 17.06.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 18.06.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
Referenten:

Bärbel Hörner
Individualpsychologische Beraterin, Ermutigungspädagogin, Encouraging-Trainerin, Supervisorin, Elterntrainerin, Gestaltberaterin, Ausbilderin zum Ermutigungstrainer für Kinder und Jugendliche. Hat als Lehrerin viele Jahre die Ermutigungspädagogik praktiziert.

Teilnahmebeitrag:530,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Wilhelm-Kempf-Haus: Modul 1 und 2 / Priesterseminar: Modul 3 und 4
530,00 € 12

201-49-00

Medienkompetenz in der Schule

Qualifizierung in 3 Modulen
Montag, 30.11.2020, 09.00 bis Mittwoch, 24.03.2021, 17.00
 

Der digitale Wandel umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche;dass Schule in besonderer Weise herausgefordert ist, wird immer deutlicher: Es reicht nicht, digitale Technik anzuschaffen, sondern Unterricht und Schule müssen angesichts der aktuellen Herausforderungen neu gedacht werden. Denn Schule muss sich dieser Herausforderung stellen, wenn sie auch weiterhin junge Menschen auf sich stark verändernde Lebens- und Arbeitswelten vorbereiten und dazu beitragen will, „dass die Schülerinnen und Schüler ihre Persönlichkeit in der Gemeinschaft entfalten können.“ (Hess. Schulgesetz § 2)
Im Zentrum stehen dabei Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, in denen sie Kompetenzen erwerben können, die sie an ihre Schülerinnen und Schüler vermitteln. Die Fortbildung wird modular in drei Teilen angeboten, die aufeinander aufbauen: Nach einer grundsätzlichen Einführung folgen zwei praxisorientierte Module zu didaktischen Tools
und zu werteorientierter (Medien-)Bildung.

Modul 1:
Was wird eigentlich unter dem Narrativ „Digitalisierung“ verhandelt und warum tun wir uns damit bisweilen in schulischen Kontexten so schwer? Welche Veränderungen in der
Gesellschaft sind absehbar – und wie soll Schule für Berufe und mStudiengänge qualifizieren, die es heute noch gar nicht gibt? Was sind die Chancen und Herausforderungen dieser Veränderungen für Schule? Welche Antwortansätze gibt es eigentlich zu den unbestreitbaren Herausforderungen, und wie ist mit dem Veränderungsdruck realistisch umzugehen? Förderprogramme wie z.B. der Digitalisierungspakt legen den Fokus auf notwendige Investitionen, verstellen aber potenziell den Blick dafür, dass Schule und Unterricht zunächst neu gedacht werden müssen, was wiederum einen entsprechenden Fortbildungsbedarf von Lehrerinnen und Lehrern bedeutet. Ein Ansatzpunkt
angesichts radikaler Veränderungen in der Gesellschaft ist das Bemühen um eine wertorientierte Bildung und Erziehung – auch mit digitalen Medien, Methoden und Angeboten.

Modul 2:
Zur Vertiefung und praktischen Fortsetzung von Modul 1 geht es um allgemeine wie fachbezogene Didaktik – beide profitieren von digitalen Tools und Plattformen, indem sie erweiterte Möglichkeiten des Lernens und Lehrens realisieren. Was braucht es dafür? Und vor allem: Welche Tools gibt es, mit denen z.B. Zusammenarbeit innerhalb wie außerhalb der Klassegelingen kann? In der Praxis erprobte Methoden, Werkzeuge und Unterrichtsbausteine werden vorgestellt und direkt vor Ort erprobt.

Modul 3:
„Schule neu denken“ ist die logische Konsequenz des digitalen Wandels im Bildungssektor. Aber was heißt das konkret? Und wie kann das gelingen? Aus Best-practice-Beispielen und eigenen Erfahrungen lassen sich Tipps und Empfehlungen für die jeweils eigene Schule gewinnen. 
Schließlich ist Digitalisierung immer in Medien kodiert – und Medien enthalten immer Werte und wertbezogene Botschaften. Wie ist mit den defizitären Formen wie Hate speech und Fake News umzugehen, und wie können Wertebildung und Medienbildung positiv gelingen?

Bitte bringen Sie Ihr Smartphone und Tablet oder Laptop mit!

PDF zum Qualifizierungskurs

Fortbildungstage: 12 halbe Tage

 

Termine:
Modul 1: Montag, 30.11.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 01.12.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 01.02.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 02.02.2021, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 23.03.2021, 09.00 Uhr – Mittwoch, 24.03.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte der Sek I und II
Referenten:

Prof. Andreas Büsch
Prof. für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Kath. Hochschule Mainz, Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deut-schen Bischofskonferenz an der KH Mainz Jürgen Drewes Lehrer (Deutsch, Katholische Religion, Sport). Leitet seit 2015 Tabletklassen und
unterrichtet Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

Jürgen Drewes
Lehrer am Bischöflichen Clara-Fey-Gymnasium (Deutsch, Katholische Religion, Sport) in Schleiden, außerdem Beauftragter für Religionspädagogik am Ka-techetischen Institut in Aachen. Leitet seit 2015 Tabletklassen und unterrichtet Schüle-rinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe mit digitalen Medien.

Teilnahmebeitrag:420,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
420,00 € 12

201-49-01

Führungsfeedback einholen und nutzen

Dienstag, 01.12.2020, 09.00 bis Dienstag, 01.12.2020, 17.00
 

Empirische Untersuchungen bestätigen, dass konstruktives und systematisches Feedback ein wesentlicher Faktor zur Steigerung der Führungseffektivität ist. Der Feedbacknehmer erhält eine strukturierte Rückmeldung zur eigenen Leistung, der Vergleich von Selbst- und Fremdwahrnehmung deckt blinde Flecken auf, durch die offene Kommunikation werden das Vertrauen gestärkt und das Klima an der Schule deutlich verbessert. Eine wichtige Bedingung ist der Abschluss mit der Vereinbarung von Maßnahmen.

Schwerpunkte:
■ Klärung der Ziele und Chancen, Verfahren und Methoden des Führungsfeedbacks
■ Erarbeitung von Instrumenten zum Führungsfeedback und Entscheidung über deren Einsatz an der eigenen Schule
■ Planung des Ablaufs des Führungsfeedbacks und der Rückmeldung an die Feedbackgeber

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Dienstag, 01.12.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungen, Führungskräfte aller Schulformen
Referenten:

Annegret Schulte
Schulentwicklungsberaterin und Begleitung von Schulen in Schulentwicklungsprozessen. Schwerpunkt: Schulleiterfortbildung

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 7

201-49-02

Stärke statt Macht – Neue Autorität in der Führung

Mittwoch, 02.12.2020, 09.00 bis Mittwoch, 02.12.2020, 16.30
 

Die Neue Autorität grenzt sich scharf von „autoritär sein“ ab, sie speist sich stattdessen aus der Quelle der Präsenz und Klarheit, Beharrlichkeit und der Öffentlichkeit, die einen großen Einfluss auf Verhalten haben. Die Methode basiert auf der Wertehaltung und den Gelingensfaktoren des gewaltlosen Widerstands und wird zunehmend für agile Führung eingesetzt als wirksame Antwort auf eine veränderte Kultur des täglichen Miteinanders. Die grundlegende Denkhaltung, die dabei zum Erfolg führt, ist die Einsicht, dass wir keine Macht über andere Menschen haben. Wir können Verhalten von Menschen nicht steuern, wir können aber Angebote machen. Beim Konzept der Neuen Autorität erklärt sich die führende Person verantwortlich
für die Prozesse, die im Rahmen ihres Auftrags und ihres Einflussbereichs auftauchen, und nicht für die Ergebnisse.Die Fortbildung möchte Sie vertraut machen mit der Haltung und den unterschiedlichen Präsenzebenen. Sie lernen verschiedenen Grade der Intervention kennen und wissen, was eine
Ankündigung ist. Sie kennen die Wirkfaktoren und können Teile daraus anwenden.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 02.12.2020, 09.00 – 16.30 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Schulleitungen, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, an Führungsaufgaben Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Stephanie Bartsch
Sozialpädagogin, Mediatorin und Schulentwicklungsberaterin

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 13

201-49-03

Ganztag als Entwicklungschance

Donnerstag, 03.12.2020, 09.00 bis Freitag, 04.12.2020, 17.00
 

Mit dem Pisa-Schock entstand nach 2003 in Deutschland eine Gründungslawine von Ganztagsschulen, die dazu führte, dass im Jahr 2019 etwa 70% aller Schulen Ganztagsangebote liefern, an denen 44% der Schüler*innen teilnehmen. Während Ganztagsschulen beim Ziel der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie Fortschritte erreichen konnten, sind ihre Erfolge bei der Bekämpfung der Benachteiligung aufgrund familiärer und kultureller Herkunft, bei der Inklusion und einem erweiterten personalisierten Lernen oft nur bescheiden. Dieses Seminar richtet sich an Schulen, die bereits Ganztagsangebote machen bzw. planen. Es zeigt Wege und Verfahren auf, wie man auf partizipative Weise mit Instrumenten des Qualitätsmanagements qualitativ hochwertige und passgenaue Angebote an den Einzelschulen entwickeln oder weiterentwickeln kann, die sich in ein Gesamtkonzept „Ganztagsschule auseinem Guss“ einfügen.

Fortbildungstage: Vier halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 03.12.2020, 09.00 Uhr – Freitag, 04.12.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Führungskräfte, Mitglieder von Steuergruppen - Tandems werden bevorzugt - aller Schulformen
Referenten:

Uwe Ries
Leitender Gesamtschuldirektor und Prozessbegleiter a.D.

Teilnahmebeitrag:140,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
140,00 € 7

Eine Spiritualität, die an der Zeit ist

Einführungskurs: Heilsame Meditation
Donnerstag, 03.12.2020, 17.00 bis Sonntag, 06.12.2020, 13.00
 

Meditation ist eine spirituelle Übung. Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre belegen eine starke positive Wirkung dieser spirituellen Übung auf die physische und psychische Gesundheit. Insbesondere alle Beschwerden, die durch Stress verursacht oder verschlimmert werden wie z.B. Bluthochdruck, werden positiv beeinflusst. Achtsamkeitsübungen werden auch erfolgreich zur Schmerzlinderung eingesetzt.
Im Kurs werden Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen auf diesen Gebieten vorgestellt, spirituelle Traditionen besprochen
und verschiedene meditative Methoden vermittelt und eingeübt. Ziel des Kurses ist die Einübung in die Meditation (der Kurs ist
für Anfänger geeignet) und das Erlernen eines achtsamen Umgangs mit sich selbst und den Mitmenschen.

Kursinhalte:
■ Körperentspannung durch Atmung
■ Ruhemeditation
■ Meditative Übung zum Umgang mit unabweisbaren Problemen, Sorgen, Ängsten, Konflikten
■ Achtsamkeitsübungen

Nähere Informationen und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Termine:
Donnerstag, 03.12.2020, 17.00 Uhr – Sonntag, 06.12.2020, 13.00 Uhr
Tagungsort: Bildungshaus St. Albert Reimlingen
86756 Reimlingen,
Referenten:

Prof. Dr. Brigitte Fuch
Lehrerseelsorgerin

Teilnahmebeitrag:250,00 €
Zahlungshinweise und -informationen erhalten Sie bei Anmeldung
Weitere Informationen: Nähere Informationen und Anmeldung: brigitte-fuchs@t-online.de
250,00 €

201-50-03

Infoveranstaltung „Werkstatt Schule leiten“ – Von der Vision zur Wirklichkeit

Ein Kooperationsprojekt mit der Deutschen Schulakademie ab dem Schuljahr 21/22
Mittwoch, 09.12.2020, 14.00 bis Mittwoch, 09.12.2020, 17.00
 

Die eigene Schule erfolgreich zu leiten und sie gemeinsam mit allen Beteiligten zielgerichtet zu gestalten – das sind Aufgaben von schulischen Führungskräften. Sie tragen die Verantwortung für die Entwicklung einer pädagogischen Handlungskultur in ihrer Schule, die das Lernen der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt. Individuelle Lernwege, Selbständigkeit bei der Bearbeitung von Themen und das Wohlergehen
der Schülerinnen und Schüler stehen im Fokus. Diese Verantwortung mit praktischer Leitungs- und Handlungskompetenz sowie mit Mut, Phantasie und Souveränität wahrzunehmen – darin werden die Teilnehmenden der „Werkstatt Schule leiten“ gestärkt und unterstützt. Sie haben dabei die Chance, auf die an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises bewährten Instrumente der Unterrichts- und Schulentwicklung zurückzugreifen, die Sie für ihre eigene Schule passgenau weiterentwickeln können.

Was ist das Ziel der Werkstatt?
Die Schulleitungen entwickeln ihre Führungskompetenzen weiter, indem sie ein konkretes Reformvorhaben in ihrer Schule initiieren und partizipativ mit allen an der Schule Beteiligten in Begleitung eines Trainerteams umsetzen.

Welche Zielgruppe?
Die Werkstatt richtet sich an Schulleitungstandems allgemeinbildender Schulformen mit der Bereitschaft zur Entwicklung eines konkreten Reformvorhabens in der eigenen Schule sowie einer hohen Motivation zur Mitarbeit.

Wie arbeiten wir in der Werkstatt?
Input durch Expert*innen, die gemeinsame Bearbeitung von Themen, die Reflexion der eigenen Rolle – allein und in Tandems, das Erproben von Gesprächssituationen, das Gestalten und die Weiterentwicklung der sozialen Architektur der eigenen Schule und die gemeinsame Suche nach Lösungen kennzeichnen die Methodenvielfalt in der Werkstatt.

Die Werkstatt im Überblick
Die Werkstatt „Schule leiten“ startet mit dem ersten Baustein im Herbst 2021.
■ Insgesamt 5 Bausteine und zwei eintägige Netzwerktreffen (insgesamt 13 Präsenztage)
■ Planung und Umsetzung eines konkreten Reformvorhabens in der eigenen Schule innerhalb von zwei Jahren
■ gezielte Arbeitsaufträge für Verschränkung von Schul- und Fortbildungsaktivitäten unterstützen
■ zielgerichtete Unterstützung der teilnehmenden Führungskräfte durch das Trainerteam
■ Hospitationen bei Schulleitungen von Preisträgerschulen
■ Fakultativ: Coaching-Angebot

Die beschriebenen Ziele und Strukturen bilden die Basis für die konkrete Ausgestaltung der Werkstatt. In der Informationsveranstaltung möchten wir Sie frühzeitig in die Planungen einbeziehen und Ihnen Gelegenheit geben, dasWerkstatt-Format und das Trainerteam kennenzulernen.

Fortbildungstage: Ein halber Tag

Termine:
Mittwoch, 09.12.2020, 14.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungstandems an allgemeinbildende Schulen
Referenten:

Karin Wandel
Deutsche Schulakademie

Teilnahmebeitrag:Frei

200-50-03

Wirksam unterrichten und präsentieren durch kreative Visualisierung

Überzeugende Flipchartgestaltung in Rekordzeit
Freitag, 11.12.2020, 09.00 bis Freitag, 11.12.2020, 17.00
 

„Ich kann nicht malen!“ – Müssen Sie auch nicht, um wirksam zu visualisieren.
Dieser Workshop lässt Sie in wenigen Stunden Freude am Präsentieren, fernab von Power Point und Keynote, finden. Nach einem eintägigen Workshop werden Sie mit Ihren Flipcharts Ihre Schüler*innen und Ihre Kolleg*innen begeistern. Attraktive Schrift und eine kreative Visualisierung sind keine Zauberei und in kürzester Zeit zu erlernen. Geben Sie Ihren Zuhörern die Wertschätzung, die sie verdienen, und haben Sie selbst Freude an der Gestaltung mit Papier und Stiften.

Eine erste Grundausstattung mit Stiften ist im Teilnahmebeitrag eingeschlossen.

Fortbildungstage: Zwei halbe Tage

Termine:
Freitag, 11.12.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte, Führungskräfe aller Schulformen
Referenten:

Volker Becker
Diplom-Sozialpädagoge, Supervisor und Coach (DGSv), Psychodramaleiter (DFP)

Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung
65,00 € 11
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