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22-04-00

Religionssensibles Coaching in der Schule

Fortbildung für Lehrkräfte zur Förderung der Beratungskompetenz im Kontext gesellschaftlicher und religiöser Vielfalt
Montag, 24.01.2022, 14.00 bis Mittwoch, 25.05.2022, 18.00
 

Wo Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher bzw. religiöser Prägung zusammenkommen, entstehen naturgemäß Fragen, manchmal auch Missverständnisse und Gegensätze. Auch in der Schule ist das so. Manche Probleme sind real - andere eher „künstlich“ erzeugt. Manchmal ist es nicht einfach, hinter der Aufgeregtheit die eigentlichen Anliegen herauszuhören. Ob es um die Teilnahme an bestimmten schulischen Veranstaltungen geht, um das Essen in der Mensa oder um die Frage des Umgangs mit religiösen Feiertagen: Lehrkräfte müssen einerseits die Anforderungen des Systems Schule vertreten. Andererseits wollen sie die Schüler*innen in ihrer Individualität wahrnehmen und dafür sorgen, dass niemand benachteiligt wird. Schließlich soll die Schule ein Ort der gelebten Toleranz, der Chancengleichheit und des friedlichen Miteinanders sein.

Diese Fortbildungsreihe will Lehrkräfte befähigen, Schüler*innen, Eltern, sowie Kolleg*innen in religiös konnotierten Fragen des Zusammenlebens zu beraten. Es geht nicht darum, für jedes Thema sofort eine passende Lösung parat zu haben. Das Ziel ist vielmehr die Entwicklung der eigenen Sensibilität und einer empathischen Gesprächshaltung. Denn: Viele Probleme lassen sich dadurch bearbeiten, dass die Anliegen der Beteiligten ernst genommen werden.

Wir bieten Ihnen:
• Kompakte Basisinformationen (v.a. zum Verständnis muslimisch geprägter Kontexte)
• Übung in religionssensibler Kommunikation
• Arbeit an Fallbeispielen aus dem Schulalltag
• Raum zum Entwickeln von Projekten für die eigene Schule
• Anregungen zum Aufbau unterstützender Netzwerke.

Modul 1: »Diversity« - Was wir erleben und wie wir damit umgehen

Modul 2: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Schüler*innen), Klärung der eigenen Rolle

Modul 3: Arbeit an Fallbeispielen (Lehrer*innen - Eltern), Klärung der eigenen Rolle

Modul 4: Wo finde ich Unterstützung? - Lokale und regionale Netzwerkbildung

Modul 5: Entwickeln von Projekten für die eigene Schule

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium, dem Pädagogischen Zentrum Naurod und dem Religionspädagogischen Institut der EKKW und EKHN.

Anmeldung: frankfurt@rpi-ekkw-ekhn.de

Anmeldeschluss: 17.01.2022

LA-Veranstaltungsnummer: 0200100502

 

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 24.01.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 16.02.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Mittwoch, 23.03.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 4: Mittwoch, 04.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr Modul 5: Mittwoch, 25.05.2022, 14.00 - 18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Alle Interessierten, Interreligiöses Lernen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI Frankfurt

Issam Hamrouni
IGS West, Frankfurt

Tahir Belabidia
IGS West, Frankfurt

Asiye Balikçi-Schmidt
Referentin

N.N.
PZ

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Diese Veranstaltung ist als analoge Präsenzveranstaltung im Religionspädagogischen Institut in Frankfurt geplant, kann aber ggfs. digital durchgeführt werden.

22-06-02

Trinität – eine unlösbare Gleichung?

Ökumenischer Studientag 2022
Mittwoch, 09.02.2022, 08.30 bis Mittwoch, 09.02.2022, 16.00
 

Wie können wir uns die Trinität vorstellen? In der Bibel wird dieser Begriff gar nicht erwähnt. Vater, Sohn und Heiliger Geist in einem zu denken erweist sich daher nicht nur für Schüler*innen oft als schwer lösbare Aufgabe. Auch im Dialog mit anderen Religionen stellt die Trinitätslehre ein schwieriges Denkmodell dar.

Der Ökumenische Studientag will Möglichkeiten geben ausgehend von einem Vortrag eigene Impulse zum Thema zu bekommen und diese in praktischen Workshops für den Unterricht zu vertiefen.

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit den Ämtern für katholische Religionspädagogik in Wiesbaden und Oberursel sowie dem RPI Frankfurt.

Anmeldung über: Amt für katholische Religionspädagogik Oberursel, relpaed.oberursel@bistumlimburg.de, Tel.: 06171-694220

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 09.02.2022, 08.30 – 16.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Sabine Pemsel-Meyer
Professur für Katholische Theologie/ Religionspädagogik (Schwerpunkt Dogmatik und Didaktik)

Sowie verschiedene AK-Leiter*innen

Teilnahmebeitrag:15,00 €
inkl. Verpflegung
Weitere Informationen: Die Zahlung des Teilnahmebeitrages erfolgt vor Ort!
15,00 €

22-09-09

Scriptural Reasoning – eine Methode zum dialogischen Lernen

Religionsunterricht in Bewegung - Die ökumenische Tagung zum BRU
Freitag, 04.03.2022, 15.30 bis Samstag, 05.03.2022, 13.00
 

BRU wird meist im Klassenverband und damit in religiös und weltanschaulich heterogenen Lerngruppen erteilt.
Scriptural Reasoning ist ein Ansatz aus dem interreigiösen Dialog, der auf die Auseinandersetzung mit den zentralen religiösen Schriften fokussiert. Dabei geht es weniger um das Feststellen von Gemeinsamkeiten den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden als den Austausch über den Text und seine Bedeutung für die jeweiligen Teilnehmenden.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW sowie mit dem VKR-Landesverband Hessen.

Im Anschluss an die Veranstaltung findet die jährliche VKR-Mitgliederversammlung statt.

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Termine:
Freitag, 04.03.22, 15.30 Uhr - Samstag, 05.03.2022, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Berufsbildenden Schulen
Referenten:

Dr. Matthias Müller

Ausbilder am Studienseminar für berufliche Schulen Kassel / Fulda für kath. Religion

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:50,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
50,00 € 9

22-10-07

Ausbildungskurs Schulpastoral 2022-2023

Donnerstag, 10.03.2022, 09.30 bis Samstag, 23.09.2023, 16.00
 

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot des Instituts für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie mit dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen.

Was ist Schulpastoral?

Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsfor­men wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...

Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten

Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humani­sierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mit­gestalten wollen. Um Rollenkonflikten vorzubeugen, werden Bewerber/innen, die eine Funktion in der Schulleitung ausüben, nicht berücksichtigt.

Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

Konzeption des Kurses

Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spiritu­ellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.

Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spirituali­tät, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.

Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mit­telpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Men­schen.

Der Kurs umfasst:

  • 18 Kurstage in sechs Seminaren
  • Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
  • schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
  • 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
  • 3 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzep­tion und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
  • schriftliche Abschlussarbeit.

 

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität

Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeits­felder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulge­schichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer/innen von Schüler/innen mit persönli­chen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Ge­sprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.

Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.

Zeit: Donnerstag, 10.3.2022, 09.30 Uhr bis Samstag, 12.3.2022, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

II. „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse

Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.

Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregun­gen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Zeit: Donnerstag, 23.6.2022, 09.30 Uhr bis Samstag, 25.6.2022, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

III. Menschen in Krisen begleiten

In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulall­tag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.

Zeit: Donnerstag, 6.10.2022, 09.30 Uhr bis Samstag, 8.10.2022, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing

In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Kon­fliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Mo­dells "No blame approach" vermittelt.

Zeit: Donnerstag, 2.2.2023., 09.30 Uhr - Samstag, 4.2.2023, 16.00 Uhr

Ort: Wiesbaden-Naurod, Wilhelm-Kempf-Haus

 

V. Spiritualität

Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schul­seelsorgerin/Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiens­ten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottes­dienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.

Zeit: Donnerstag, 4.5.2023, 09.30 Uhr bis Samstag, 6.5.2023, 16.00 Uhr

Ort: Ockenheim, Jakobsberg Bildungsstätte

 

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses

Am ersten Tag werden die Projekte, die im Kurs entstanden sind, der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. An den Tagen darauf folgen Workshops zu ergänzenden Themen und of­fenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.

Zeit: Donnerstag, 21.9.2023, 09.30 Uhr bis Samstag, 23.9.2023, 16.00 Uhr

Ort: Speyer, Bischöfliches Priesterseminar St. German

 

Praxisgruppen

In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Ziel­arbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erar­beitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision

Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.

Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompe­tenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kurs­begleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten

Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten bezuschusst. Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist. Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung

Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbin­dung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist. Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 17.10.2021 an Bischöfliches Ordinariat Mainz, Dezernat Bildung, Abt. Schulpastoral, Dr. Brigitte Lob, Postfach 1560, 55005 Mainz oder per Mail an brigitte.lob@bistum-mainz.de.

Bis Mitte November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können. Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden u.a. Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung

Die Kursleitung wird wahrgenommen von:

Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg
Tel.: 06171 694 222
Mail: b.lecht@bistum-limburg.de

Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz
Tel: 0176-1253 9042 Mail: brigitte.lob@bistum-mainz.de.

Wenn Sie Fragen zum Kurs haben, können Sie sich gerne an die Kursleiterinnen wenden.

Trägerschaft des Kurses

Termine:
Informationstreffen: Mittwoch, 07.10.21, 16 - 18 Uhr 1. Block: Donnerstag, 10.03.22, 09.30 Uhr – Samstag, 12.03.22, 16.00 Uhr 2. Block: Donnerstag, 23.06.22, 09.30 Uhr – Samstag, 25.06.22, 16.00 Uhr 3. Block: Donnerstag, 06.10.22, 09.30 Uhr – Samstag, 08.10.22, 16.00 Uhr 4. Block: Donnerstag, 02.02.23, 09.30 Uhr – Samstag, 04.02.23, 16.00 Uhr 5. Block: Donnerstag, 04.05.23, 09.30 Uhr – Samstag, 06.05.22, 16.00 Uhr 6. Block: Donnerstag, 21.09.23, 09.30 Uhr – Samstag, 23.09.23, 16.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte sowie Pastoral- und Gemeindereferent*innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst aller Schulformen
Referenten:

Christoph Hartmann
Bistum Fulda

Lisa Kupczik
ILF Mainz

Barbara Lecht
Bistum Limburg

Dr. Brigitte Lob
Bistum Mainz

N.N.
PZ

Thomas Stephan
Bistum Speyer 

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:600,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Die Teilnahme am Info-Treffen ist kostenfrei
600,00 €

22-11-04

Himmel - Hölle - oder das große Nichts? Was erwartet uns nach dem Tod?

8. Frankfurter Religionslehrer*innentag
Dienstag, 15.03.2022, 09.00 bis Dienstag, 15.03.2022, 16.00
 

Himmel, Hölle, Jenseits – das „urreligiöse“ Vokabular scheint heute in alle möglichen Bereiche der Kunst, der Literatur oder der Alltagssprache ausgewandert zu sein. Auch die Werbeindustrie bedient sich dieser religiösen Motive und verwertet sie; zurück bleiben vage Bilder und Emotionen. Doch die offene Frage nach dem Wohin unseres Lebens, bedroht durch globale Krisen, Kriege und (Klima)Katastrophen verschwindet dadurch nicht. Wie kann man heute noch sinnvoll vom Jenseits sprechen? Sind Himmel, Hölle, Gericht und Vollendung im Religionsunterricht noch vermittelbar? Theologische Reflexionen zu diesen Themen und Versuche einer Umsetzung in unterrichtliche Praxis geben Impulse und Ideen für den eigenen Religionsunterricht.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem RPI Frankfurt und des RPA Frankfurt und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

Anmeldung: relpaed.frankfurt@bistumlimburg.de

 

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Dienstag, 15.03.2022, 09.00 - 17.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt, Großer Saal,
Zielgruppe: Religionslehrkräfte
Referenten:

PD Dr. Paul Platzbecker
Leiter des IfL Nordrhein-Westfalen sowie verschiedene Referent*innen der Arbeitskreise

Teilnahmebeitrag:15,00 €
inkl. Verpflegung
15,00 €

22-13-04

Christliche Identität zwischen Krise und neuen Perspektiven

Theologische Spurensuche im zeitgenössischen Film
Mittwoch, 30.03.2022, 10.30 bis Freitag, 01.04.2022, 17.00
 

Kino kann als theologischer Erkenntnisort oder als Fremdprophetie verstanden werden. Einige europäische Filme der letzten Jahre sondieren Probleme und Herausforderungen, mit denen sich heute Glaube und Kirche konfrontiert sehen. Filme wie "Corpus Christi" (Jan Komasa, 2019), "Das neue Evangelium" (Milo Rau, 2020) oder "Papst Franziskus - ein Mann seines Wortes" (Wim Wenders, 2018) geben aber auch wichtige Impulse für Erneuerung und Zukunftsfähigkeit. Es sind Filme, die neue Perspektiven für eine Pastoral heute erwarten lassen und in Gemeinde oder Religionsunterricht einsetzbar sind.

Arbeitsformen und Methoden:
Im Filmkurs werden zeitgenössische Filme ganz oder in Einzelsequenzen angesehen und neben der inhaltlichen sowie ästhetischen Erschließung und Diskussion auch Einzelsequenzen und –szenen auf die angewandten filmischen Mittel hin analysiert. Im Kurs werden Impulse für die pastorale bzw. religionspädagogische Arbeit mit dem Medium „Film“ entwickelt.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem TPI Mainz und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

 

Termine:
Mittwoch, 30.03.2022, 10.30 Uhr – Freitag, 01.04.2022,17.00 Uhr
Tagungsort: Kloster Jakobsberg
Am St. Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte
Referenten:

Prof. Dr. Reinhold Zwick
Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik, Universität Münster

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:230,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
230,00 € 3

22-27-04

"Universes in Universe"

Exkursion zur Dokumenta 15 in Kassel
Donnerstag, 07.07.2022, 10.30 bis Freitag, 08.07.2022, 16.00
 

Die alle fünf Jahre stattfindende Documenta ist der Ort für die Begegnung mit internationaler Gegenwartskunst. 2022 gestaltet die indonesische Gruppe ruangrupa die documenta, ihr Konzept trägt den Titel „lumbung“ – das indonesische Wort für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune. Lumbung betont Werte wie Solidarität und Kollektivität; es ist ein Denkansatz, der angesichts von Ungleichheit und Ungerechtigkeit zeigt, dass die Dinge auch anders gelöst werden können.

Kunst ist nicht sichtbar, sondern macht sichtbar. Kunstwerke reflektieren religiöse und gesellschaftliche Phänomene der jeweiligen Gegenwart und bergen explizite und implizite theologische Konzeptionen. Auch dort, wo sie zu überlieferter Religion Abstand hält, greift Kunst weiterhin Momente des Religiösen auf. All dies kann höchste Relevanz für Theologie, Pastoral, Predigt, Erfahrungsräume in Gegenwart und Zukunft haben. Dazu erhoffen wir Inspirationen von Documenta 15 und der gemeinsamen Reflexion in der Kursgruppe.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation zwischen dem TPI Mainz und dem Pädagogischen Zentrum Naurod.

 

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 07.07.2022, 10.30 Uhr – Freitag, 08.07.2022, 16.00 Uhr
Tagungsort: CVJM Tagungshaus Kassel, 34131 Kassel
,
Zielgruppe: Religionslehrkräfte
Referenten:

Prof. Dr. Viera Pirker
Professorin für Religionspädagogik und Mediendidaktik Fachbereich Katholische Theologie Goethe-Universität Frankfurt

Dr. Luisa Fischer
TPI Mainz

Dr. Regina Heyder
TPI Mainz

Kursmanagement: Marina Schwedmann
marina.schwedmann@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:170,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung zzgl. Ticketpreis
Weitere Informationen: Teilnahmebeitrag zuzüglich des 2-Tagesticket von ca. 45,00 €. Information über den Zahlungsweg des Ticketpreises folgt!
170,00 € 3