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180-49-01

Lernen im Dialog, Modul 2

Fortbildungung 7 Modulen für Lehrer/innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik
Mittwoch, 05.12.2018, 14.00 bis Mittwoch, 05.12.2018, 18.00
 

Seit 6 Jahren gibt es bekenntnisorientierte islamische Religionsunterrichte in Hessen. Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch.
Neben den Herausforderungen für jede einzelne Schule, die die Einführung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts mit sich gebracht hat, wird deutlich, welcher Gewinn damit verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was einen tröstet und einem Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welt erschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Lernen im Gespräch oder im Dialog ist immer ein Gewinn!
Wir wollen mit unserer Fortbildungsreihe „Lernen im Dialog“ daran anknüpfen und Sie (soweit möglich) als Team der Fächergruppe Religion/Ethik einladen. Anhand von grundlegenden religiösen Themen, die auch für den Ethikunterricht relevant sind, gehen wir inhaltlich-fachlichen und didaktisch-methodischen Fragen nach. Sie arbeiten dabei im Team Ihrer Schule und haben die Gelegenheit, sich auszutauschen und Ideen für gemeinsame Projekte in der Fächergruppe zu entwickeln. Die einzelnen Module sind didaktisch immer so aufbereitet, dass anhand der Inhalte auch Methoden erarbeitet und für den eigenen Einsatz in der Schule überprüft werden können.

Die Fortbildungsreihe besteht aus 7 Veranstaltungsmodulen im Zeitraum von November 2018 bis Juni 2019. Voraussetzung für das abschließende Zertifikat ist die Teilnahme an mindestens 6 Modulen.

Montag, 5.11. 2018, 10.00-17.00 Uhr
Einführungsveranstaltung (verpflichtend – nicht frei wählbar)
Grundlagen Interreligiösen Lernens
Jesus/Mohammed

Mittwoch, 05.12.2018, 14.00-18.00 Uhr
Bibel/Koran

Mittwoch, 16. 01.2019, 14.00-18.00 Uhr
Kirche/Moschee

Montag, 11.02.2019, 14.00-18.00 Uhr
Feste/Feiern und Gebet

Mittwoch, 20. 03.2019, 10.00-17.00 Uhr
Vorstellung von Best-Practice-Beispielen
Entwicklung von Projekten für die eigene Schule
(verpflichtend – nicht frei wählbar)

Montag, 06.05.2019, 14.00-18.00 Uhr
Rollenverständnisse – als Lehrkraft zwischen Schule und
religiöser Institution

Mittwoch, 05.06.2019, 14.00-18.00 Uhr
Markt der Möglichkeiten: Vorstellung der Projekte aus den
Schulteams und feierlicher Abschluss
(verpflichtend – nicht frei wählbar)

Fortbildungstage: 9 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 05.12.2018, 14.00 -18.00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrer/innen für Religion (evangelische/katholisch/islamisch) und Ethik als Schul-Teams
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis, RPI
Sebastian Lindner, PZ
Serdar Özsoy, Studienseminar Marburg
u.a.

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Darüberhinaus entstehen für Sie keine Kosten.

185-52-03

Die Gottesfrage ins Spiel bringen, Modul 3

Grundkurs Theologisieren mit Schülerinnen und Schülern in 4 Nachmittagsveranstaltungen
Mittwoch, 19.12.2018, 14.00 bis Mittwoch, 19.12.2018, 18.00
 

Die Kinder-und Jugendtheologie hat sich seit einigen Jahren in der Religionspädagogik etabliert und stellt einen viel versprechenden Ansatz dar. Vor dem Hintergrund fehlender religiöser Sozialisation versucht sie, Kinder und Jugendliche für Glaubensfragen aufzuschließen und sie in theologischer Hinsicht sprachfähig zu machen. Dabei bringt sie die Fragen der Kinder und Jugendlichen in ein Gespräch mit christlichen, religiösen und philosophischen Traditionen.
In methodisch klar vorgegebenen Schritten und nach festgelegten Gesprächsregeln setzen sich Schüler/innen mit Grundfragen des Glaubens und Lebens auseinander. Die Lehrkraft setzt dabei die Frageimpulse, gibt gezielte Informationen und stellt Bezüge her, nimmt jedoch ansonsten eine eher moderierende Rolle ein. Gerade auch für den Unterricht in konfessionell gemischten Lerngruppen ist der Ansatz eine Bereicherung.
Wir werden an jedem Veranstaltungsnachmittag das Konzept in der Fortbildungsgruppe praktisch erproben und gemeinsam überlegen, wie eine Umsetzung in den jeweiligen Lerngruppen gelingen kann.


Die Fortbildungsreihe findet statt in Kooperation zwischen dem RPI und dem PZ sowie unter Beteiligung von Studierenden des Fachbereichs Evangelische Theologie der Universität Frankfurt.

Fortbildungstage: 1 halber Tag

 

Termine:
Mittwoch, 19.12.2018,14:00 Uhr - 18:00 Uhr
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: evangelische und katholische Religionslehrer/innen an Grundschulen, Sek 1 und Berufliche Schulen
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis, RPI
Sebastian Lindner, PZ

Teilnahmebeitrag:5,00 €
5,00 €

196-11-01

Ausbildungskurs Schulpastoral 2019-2020

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot in 6 Kursblöcken des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz
Donnerstag, 17.01.2019, 09.30 bis Samstag, 19.01.2019, 16.00
 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.


Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen: Donnerstag, 13. September 2018, 16.00 bis 18.00 Uhr, in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26
Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Ausschreibung und Anmeldemöglichkeit zum Informationstreffen finden Sie auf unserer Homepage unter Fortbildung/Religionsunterricht und Schulpastoral/186-37-01

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
• schriftliche Abschlussarbeit.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeitsfelder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer/innen von Schüler/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Gesprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 09.30 Uhr – Samstag, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 09.30 Uhr – Samstag, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.
Zeit: Donnerstag, 09.30 Uhr – Samstag, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 09.30 Uhr – Samstag, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 09.30 Uhr – Samstag, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg / Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Am ersten Tag werden die Projekte, die im Kurs entstanden sind, der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. An den Tagen darauf folgen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Donnerstag, 09.30 Uhr – Samstag, 16.00 Uhr 
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg / Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten bezuschusst.
Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.
Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung
Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.
Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.
Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 1.9.2018.
Nach dem Vortreffen (13.09.2018) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Bewerbungsfrist
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 28.09.18 per Post an das Pädagogische Zentrum der Bistümer im Lande Hessen, Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod.
Bis Anfang November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und
Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg.
Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an das Pädagogische Zentrum wenden:
info@pz-hessen.de Tel.: 06127/77-285 (Astrid Marx)


Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): kupczik@ilf.bildung-rp.de
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): sebastian.lindner@pz-hessen.de
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
• Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg: B.Lecht@bistumlimburg.de
• Dezernat Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: thomas.stephan@bistum-speyer.de
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: jakob.kalsch@bgv-trier.de

 

Termine:
2019-2020
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrer/innen aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten:

Kursleitung: Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Teilnahmebeitrag:600,00 €
600,00 €

198-06-01

Zwischen Übersetzen und Entsetzen. Von Lust und Last der Bibelarbeit

WKR-Alumni-Tagung 2019
Mittwoch, 06.02.2019, 14.30 bis Freitag, 08.02.2019, 13.00
 

Erzählungen vom Suchen und Finden, vom Bangen und Hoffen, von Gottesferne und Gottesnähe…: Die Bibel bietet einen faszinierenden Reichtum an Texten, die im Religionsunterricht erschlossen werden können. Doch manchmal müssen zuerst Vorbehalte ausgeräumt und Berührungsängste überwunden werden.

Die Themen der diesjährigen Alumni-Tagung sind:
- Die revidierte Einheitsübersetzung
- Bibelübersetzungen im Vergleich
- Bibelausgaben und ihre Eignung für den Unterricht
- Kreative Methoden der Bibelarbeit
- Die biblischen Schöpfungserzählungen
- Vertonungen biblischer Texte.

Die Arbeitseinheiten werden von unterschiedlichen Referentinnen und Referenten gestaltet und bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie und Praxis für den RU.

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 06.02.2019, 14.30 Uhr - Freitag, 08.02.2019, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: ehemalige Teilnehmende der Weiterbildung Kath. Religion (WKR) und interessierte Religionslehrer/innen der Sekundarstufe I
Referenten:

Stefanie Englert
Dr. Sabine Gahlert
Sebastian Lindner
Sabine Meister
Frank Troue

 

Teilnahmebeitrag:140,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21.00 Uhr angeboten
140,00 €

190-08-01

Jesus Christus - das menschgewordene Wort Gottes

Das neue Kerncurriculum für die Q1 - Kath. Religion
Montag, 18.02.2019, 09.30 bis Dienstag, 19.02.2019, 17.00
 

Mit dem Schuljahr 2016/17 ist in Hessen das neue Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe in Kraft getreten. Themen und Inhalte sind neu geordnet und mit Bildungsstandards verbunden. Gesellschaftliche, kirchliche und theologische Entwicklungen der Gegenwart finden Berücksichtigung.
Das Seminar bietet eine theologische und fachdidaktische Einführung in die Themenfelder der Q1:

- Wie lässt sich die Reich-Gottes-Botschaft Jesu heute verstehen?
- Welche Hoffnung schöpfen Christen aus Tod und Auferstehung Jesu?
- Wie wird Jesus von Nazareth in anderen Religionen gesehen?
- Wie sieht christliche Nachfolge heute aus?
- Wie gehen heutige Kunst und Kultur mit Christusbildern um?

Im Anschluss an die inhaltliche Erarbeitung sollen Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung vorgestellt, gemeinsam entwickelt und ausgetauscht werden.

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Montag, 18.02.2019, 09.30 Uhr bis Dienstag, 19.02.2019, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Kath. Religionslehrer/innen der Sekundarstufe II
Referenten:

Prof. Dr. Sabine Pemsel-Maier
Professur für Katholische Theologie / Religionspädagogik (Schwerpunkt Dogmatik und ihre Didaktik), Pädagogische Hochschule Freiburg
weitere Referent/innen aus den hessischen Bistümern

Teilnahmebeitrag:120,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21.00 Uhr angeboten
120,00 €

190-08-02

Chance(n) nutzen - Konfessionelle Kooperationen im Religionsunterricht

Ökumenischer Studientag für Religionslehrer/innen aller Schulformen in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW, dem RPA Oberursel und dem RPA Wiesbaden
Mittwoch, 20.02.2019, 08.30 bis Mittwoch, 20.02.2019, 16.00
 

Kooperationen zwischen dem evangelischen und dem katholischen Religionsunterricht gibt es schon lange und Lerngruppen, in denen sich Schüler/innen der jeweils anderen Konfession befinden, gehören an vielen Schulen zum Alltag.
Seit einiger Zeit ist jedoch, was die Position der Kirchen betrifft, Bewegung in die Diskussion um konfessionelle Kooperation gekommen: Wie kann heutiger Religionsunterricht den gesellschaftlichen und schulischen Realitäten Rechnung tragen, ohne seinen in der Verfassung garantierten Status aufzugeben? Anders gefragt: Wie kann der bekenntnisorientierte RU so weiterentwickelt werden, dass das Kennenlernen des „Eigenen“ in der fortlaufenden Begegnung mit dem „Anderen“ geschieht?
Dies ist zuerst eine religionspädagogische bzw. –didaktische Frage. Deshalb wird es am Vormittag um eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Erfahrungen, praktischen Ansätze und Unterrichtskonzepte gehen: Wie kann dialogisches und mehrperspektivisches Lernen in unterschiedlichen Schulformen gelingen? Welche Haltungen, welches didaktische Vorgehen und welches Unterrichtsmaterial sind dafür erforderlich?
In einem „Markt der Möglichkeiten“ sollen am Nachmittag verschiedene Praxisbeispiele aus Hessen vorgestellt werden.
Außerdem wird die Gelegenheit bestehen, mit Vertretern beider Kirchen über die aktuellen schulrechtlichen Vorgaben und mögliche Entwicklungen ins Gespräch zu kommen.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 20.02.2019, 08.30 Uhr - 16.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: evangelische und katholische Religionslehrer/innen aller Schularten
Referenten:

Prof. Dr. Jan Woppowa
Lehrstuhl für Religionspädagogik/Religionsdidaktik am Institut für Kath. Theologie der Universität Paderborn
u.a.

Teilnahmebeitrag:15,00 €
inkl. Verpflegung
15,00 €

190-10-01

Perspektivenwechsel

Das Kreuz mit dem Kreuz
Mittwoch, 06.03.2019, 09.30 bis Mittwoch, 06.03.2019, 16.30
 

Das Kreuz als zentrales christliches Symbol ist und bleibt eine Herausforderung für den Religionsunterricht. Es spricht uns Menschen als Ganze an - nicht bloß intellektuell, sondern vor allem in unserer Sinnlichkeit, in unserer Phantasie und Vorstellungskraft. Auch für den Unterricht in höheren Klassen eigenen sich deshalb künstlerische und kreative Formen der Auseinandersetzung mit dem Kreuz ganz besonders.
Ausgehend von Kreuzesdarstellungen in der zeitgenössischen Kunst lernen Sie Methoden praktisch kennen, wie Sie selbst und Ihre Schüler/innen ungewohnte Perspektiven einnehmen und das Kreuz als Zeichen der Erlösung neu entdecken können.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 06.03.2019, 09.30 Uhr - 16.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und -lehrer Sekundarstufe I und II (ab Klasse 9) und an Beruflichen Schulen
Referenten:

Andrea Beusch
Religionslehrerin, Malerin, Theaterpädagogin

Teilnahmebeitrag:45,00 €
inkl. Verpflegung
45,00 € 15

190-10-02

Religionsunterricht in Bewegung - Philosophieren und Theologisieren im BRU

Ökumenische Tagung der Relgionslehrer/innen an Beruflichen Schulen
Freitag, 08.03.2019, 15.30 bis Samstag, 09.03.2019, 13.00
 

Die Tagung hat den Kern des Religionsunterrichts zum Thema: das theologische bzw. philosophische Gespräch zwischen Schülerinnen und Schülern. Die Methoden des Philosophierens bzw. Theologisierens zielen auf die theologische Sprachfähigkeit der Lernenden und den Austausch über existentielle Themen. Dabei werden religiöse Überzeugungen und biographische Erfahrungen miteinander verknüpft. In der Tagung gibt es neben kurzen theoretischen Impulsen viel Zeit zum Kennenlernen und Ausprobieren der Methode im Blick auf das unterrichtliche Geschehen.

Im Anschluss an die Tagung findet die Mitgliederversammlung des Verbandes Katholischer Religionslehrer/innen an Beruflichen Schulen (VKR) statt.

Diese Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem RPI der EKKW und EKHN.

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

 

Termine:
Freitag, 08.03.2019, 15.30 Uhr - Samstag, 09.03.2019, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: evangelische und katholische Religionslehrer/innen an Beruflichen Schulen
Referenten:

Dr. Kristina Augst, RPI Darmstadt
Dr. Anke Kaloudis, RPI Frankfurt
Sebastian Lindner, PZ

Teilnahmebeitrag:50,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21.00 Uhr angeboten
50,00 €

195-15-01

Wider den Populismus

Ein Workshop
Montag, 08.04.2019, 09.30 bis Mittwoch, 10.04.2019, 16.30
 

Es gibt sie – rassistische und demokratiefeindliche Sätze, die Ressentiments schüren, diskriminieren, ausgrenzen und bürgerschaftliches oder kirchliches Engagement verunglimpfen. Oft zeugen sie von einem tiefen Misstrauen in die Institutionen und Mechanismen einer demokratischen Gesellschaft. Meistens reichen wenige Worte aus, auf die Andersdenkende dann mit Sprachlosigkeit oder langen Entgegnungen reagieren.
Doch Rassismus kann sich auch unbewusst und ohne Absicht ausdrücken, in der eigenen Sprache, in Bildern, die „wir“ „uns“ von „den Anderen“ machen, in den Selbstverständlichkeiten der eigenen Einrichtung, des Kollegiums, der Klasse oder Schule.
In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, demokratiefeindliche und rassistische Argumentationsmuster zu analysieren. Sie erproben Strategien und Techniken, um diese zu hinterfragen und zu unterbrechen.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem TPI Mainz.
 
Fortbildungstage: 6 halbe Tage

Termine:
Montag, 08.04.2019, 09.30 Uhr - Mittwoch, 10.04.2019, 16.30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte in den Fächern Religion, Ethik und PoWi sowie alle Interessierten
Referenten:

Sebastian Seng
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit Nordrhein-Westfalen

Teilnahmebeitrag:180,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21.00 Uhr angeboten
180,00 €

190-19-01

Creditionen - Glaubensprozesse als Gegenstand des Religionsunterrichts

Donnerstag, 09.05.2019, 14.30 bis Freitag, 10.05.2019, 16.00
 

Unter „Creditionen“ versteht man in der neueren interdisziplinären Forschung Glaubensprozesse religiöser und profaner Art. Entscheidend ist, dass sie in den unterschiedlichsten Situationen des Lebens auftreten: im Gottesdienst ebenso wie beim Einkauf im Supermarkt, bei Entscheidungen über Geldanlagen oder bei der Partnerwahl. Sie sind mit Emotionen und Kognitionen verbunden und spielen eine wichtige Rolle für unsere innere Balance.
Das Creditionen-Modell kann für den Religionsunterricht nutzbar gemacht werden. Schülerinnen und Schüler können wahrnehmen und reflektieren, wie viele Entscheidungen im Leben sie auf der Grundlage geglaubter Voraussetzungen treffen. Sie können ein tieferes Verständnis für den Vorgang des Glaubens und für Glaubensprozesse erwerben. Damit eröffnet sich ihnen ein neuer Zugang auch zur Deutung religiöser Phänomene und zu ethischen Entscheidungsfragen.

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Donnerstag, 09.05.2019, 14.30 Uhr - Freitag, 10.05.2019, 16.00 Uhr
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und -lehrer, Sekundarstufe I und II und Beruflichen Schulen
Referenten:

Birgit Menzel
Studiendirektorin, Lehrerin für kath. Religion und Deutsch

Teilnahmebeitrag:100,00 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21.00 Uhr angeboten
100,00 €
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