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190-39-02

Short Cuts – Neue (Kurz-)Spielfilme für den Unterricht

Mittwoch, 25.09.2019, 14.30 bis Freitag, 27.09.2019, 13.00
 

Gemeinsam einen Film ansehen – das kann ein Erlebnis sein und Gemeinschaft stiften. Vielleicht ist es auch deshalb bei Schüler*innen so beliebt.
Manche Spielfilme sind außerdem nicht bloß unterhaltsam, sondern laden ein zu tiefer gehender Auseinandersetzung und Diskussion, indem sie explizit oder implizit grundlegende Fragen erzählend bearbeiten: Fragen über das Leben, über den Sinn des Daseins, über Werte und Moral, über Glauben und Religion.
Anhand von Spielfilmen lassen sich in der Schule grundlegende Themen erarbeiten und vertiefen – wenn man die Filme und ihr Potential zu nutzen weiß.
In diesem Seminar werden ausgewählte kurze und (teilweise in Ausschnitten) lange Spielfilme gemeinsam gesichtet, diskutiert und auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Unterricht hin befragt. Als „Sehhilfe“ dienen theoretische Überlegungen zur Filmsprache und Filmanalyse.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem ILF Mainz. Sie setzt die Reihe von Kurzfilm-Tagungen der vergangenen Jahre fort. Neu-Einsteiger*innen sind herzlich willkommen!

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 25.09.2019, 14.30 Uhr – Freitag, 27.09.2019, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an weiterführenden Schulen und Interessierte
Referenten:

Franz Günther Weyrich
Leiter des Amtes für kath. Religionspädagogik in Wetzlar
Prof. Dr. Reinhold Zwick
Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik, Universität Münster

Teilnahmebeitrag:150,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
150,00 € 3

190-42-01

Enneagramm und Lehrkräfte-Persönlichkeit

Herbsttagung der Religionskräfte an Beruflichen Schulen
Dienstag, 15.10.2019, 14.30 bis Freitag, 18.10.2019, 13.00
 

Religionslehrkräfte sind mit ihrer ganzen Person gefordert. Sie treten den Schüler*innen als theologisch ausgebildete und gläubige Menschen gegenüber. Allein dies erzeugt mitunter schon Aufsehen. Weil die eigene Person und Persönlichkeit im Unterrichtsgeschehen eine nicht zu überschätzende Rolle spielt, sind Selbstreflexion und Selbstvergewisserung wesentlich Elemente religionspädagogischer Professionalität.
Wer bin ich? Wie glaube ich? Wie unterrichte ich? Was kann und will ich meinen Schüler*innen im RU mit auf den Weg geben? – Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen geschieht anhand einer gemeinsamen Arbeit mit dem Enneagramm. Das Enneagramm ist ein Strukturmodell menschlicher Persönlichkeitstypen und ihrer Beziehungen zueinander. Es wurde in den vergangenen Jahrzehnten als hilfreiches Handwerkszeug in der Geistlichen Begleitung und spirituellen Bildungsarbeit entdeckt. In der Tagung soll das Modell auch anhand vieler praktischer Übungen für die religionspädagogische Arbeit an Beruflichen Schulen fruchtbar gemacht werden.

Fortbildungstage: 7 halbe Tage

Termine:
Dienstag, 15.10.2019, 14.30 Uhr – Freitag, 18.10.2019, 13.00 Uhr
Tagungsort: Exerzitienhaus Franziskanisches Zentrum für Stille und Begegnung
Kreuzweg 23, 65719 Hofheim am Taunus
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Beruflichen Schulen
Referenten:

Inge Witzig-Temme
Religionslehrerin und Enneagramm-Trainerin (ÖAE)

Teilnahmebeitrag:190,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
190,00 € 10

196-43-02

Ausbildungskurs Schulpastoral 2019-2020 - Kurs A, Modul 3

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot in 6 Kursblöcken des Pädagogischen Zentrums der Bistümer im Lande Hessen in Zusammenarbeit mit den Schulabteilungen der Diözesen Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ILF) Mainz
Donnerstag, 24.10.2019, 09.30 bis Samstag, 26.10.2019, 17.00
 

Was ist Schulpastoral?
Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule, die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit ...
Schulpastorale Angebote gibt es an staatlichen und kirchlichen Schulen. Die Schulabteilungen der Bistümer fördern diese auf vielfältige Weise - nach Möglichkeit auch mit Deputatsstunden.

Adressatinnen und Adressaten
Angesprochen sind katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B. bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.


Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

Konzeption des Kurses
Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.
Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.
Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen: Donnerstag, 13. September 2018, 16.00 bis 18.00 Uhr, in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstr. 24-26
Dieses Treffen soll über die Grundlagen der Schulpastoral informieren und in die Konzeption der Weiterbildung einführen. Es dient darüber hinaus dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen sowie der Vergewisserung der eigenen Motivation und des kirchlichen Auftrags. Die Teilnehmenden können dadurch Klarheit darüber gewinnen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden wollen.

Ausschreibung und Anmeldemöglichkeit zum Informationstreffen finden Sie auf unserer Homepage unter Fortbildung/Religionsunterricht und Schulpastoral/186-37-01

Der Kurs umfasst:
• 18 Kurstage in sechs Seminaren
• Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
• schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
• 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
• 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
• 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
• schriftliche Abschlussarbeit.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungsveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität
Zu Beginn erhält die Kursgruppe Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Arbeitsfelder vorzustellen. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Religionslehrer/innen von Schüler/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar werden Gesprächshaltungen erarbeitet, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.
Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.
Zeit: Donnerstag, 14.3.2019, 09.30 Uhr – Samstag, 16.3.2019, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse
Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Gruppen. Die Teilnehmenden lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.
Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.
Zeit: Donnerstag, 24.10.2019, 09.30 Uhr bis Samstag, 26.10.2019, 16.00 Uhr,
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

III. Menschen in Krisen begleiten
In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.
Zeit: Donnerstag, 06.02.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 08.02.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing
In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unterschiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.
Zeit: Donnerstag, 07.05.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 09.05.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität
Ein zentraler biblischer Text kann zum Leitmotiv werden, um die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger zu entdecken, weiter zu entwickeln und zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Vor dem Hintergrund eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.
Zeit: Donnerstag, 27.08.2020, 09.30 Uhr - Samstag, 29.08.2020, 16.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

VI. Projektpräsentation, Praxisworkshops und Abschluss des Kurses
Am ersten Tag werden die Projekte, die im Kurs entstanden sind, der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium. An den Tagen darauf folgen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.
Zeit: Mittwoch, 04.11.2020, 09.30 Uhr bis Samstag, 07.11.2020, 17.00 Uhr
Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

Praxisgruppen
In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral. Dazu gehört die Erstellung eines eigenen Flyers.

Supervision
Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.
Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. Mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit werden praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

Organisatorisches

Kosten
Der Kurs wird von den Schulabteilungen der Bistümer und den Fortbildungsinstituten bezuschusst.
Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.
Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung
Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.
Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.
Die Frist zur Anmeldung für das Vortreffen läuft bis zum 1.9.2018.
Nach dem Vortreffen (13.09.2018) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Bewerbungsfrist
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Weiterbildungskurs senden Sie bitte bis zum 28.09.18 per Post an das Pädagogische Zentrum der Bistümer im Lande Hessen, Wilhelm-Kempf-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod.
Bis Anfang November erhalten Sie von uns dann die Mitteilung, ob Sie an diesem Kurs teilnehmen können.
Falls die Zahl der geeigneten Bewerber/innen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigt, entscheiden Beschäftigungsumfang und Einsatzmöglichkeiten an der Schule bei der Auswahl.

Zertifikat
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

Kursleitung
Die Kursleitung wird wahrgenommen von:
Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und
Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg.
Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an das Pädagogische Zentrum wenden:
info@pz-hessen.de Tel.: 06127/77-285 (Astrid Marx)


Trägerschaft des Kurses
• Institut für Lehrerfort-und -weiterbildung Mainz (ILF): kupczik@ilf.bildung-rp.de
• Pädagogisches Zentrum der Bistümer in Lande Hessen (PZ): sebastian.lindner@pz-hessen.de
• Abteilung Schule-Hochschule-Medien des Bischöflichen Generalvikariats Fulda: christoph.hartmann@bistum-fulda.de
• Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg: B.Lecht@bistumlimburg.de
• Dezernat Schulen und Hochschulen des Bischöflichen Ordinariates Mainz: brigitte.lob@bistum-mainz.de
• Abteilung Religionsunterricht und Schule des Bischöflichen Ordinariates Speyer: thomas.stephan@bistum-speyer.de
• Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Trier: jakob.kalsch@bgv-trier.de

 

Termine:
Donnerstag, 24.10.2019, 09.30 Uhr - Samstag, 26.10.2019, 16.00 Uhr
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrer/innen aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten:

Kursleitung: Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Teilnahmebeitrag:600,00 €
600,00 €

190-44-00

Umstrittene Kirche

Katholische Religion in der gymnasialen Oberstufe (Q4)
Montag, 28.10.2019, 09.30 bis Montag, 28.10.2019, 17.00
 

Die Institution Katholische Kirche befindet sich in einer Krise – nicht zuletzt durch den Missbrauchs-Skandal. Schüler*innen in der Oberstufe wissen davon und reagieren auf aktuelle Nachrichten. Wie kann der Religionsunterricht angemessen mit dieser Situation umgehen – gerade in der Q4, wo die Kirche explizit als Halbjahresthema behandelt wird?
Wir beschäftigen uns mit dem Stichwort „Umstrittene Kirche“ (Themenfeld 5) vor dem Hintergrund der aktuellen Fragestellungen. Dabei ist das Selbstverständnis der Kirche (Themenfeld 1) der Bezugsrahmen für die Suche nach tragfähigen Perspektiven. Im Anschluss an die theologische Erarbeitung sollen Materialien für die Unterrichtsgestaltung vorgestellt und gemeinsam gesichtet werden.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Montag, 28.10.2019, 09:30 – 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte der Sekundarstufe II
Referenten:

Prof. em. Dr. Linus Hauser
Uni Gießen

Teilnahmebeitrag:45,00 €
inkl. Verpflegung
45,00 € 17

195-47-00

Lernen im Dialog

Fortbildung in 7 Modulen für Lehrkräfte-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik
Montag, 18.11.2019, 10.00 bis Mittwoch, 27.05.2020, 18.00
 

Seit einigen Jahren gibt es bekenntnisorientierte islamische Religionsunterrichte in Hessen. Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werten ins Gespräch.
Zu dieser Fortbildungsreihe laden wir Sie einzeln oder als Team der Fächergruppe Religion/Ethik ein. Anhand von grundlegenden religiösen Themen gehen wir inhaltlich-fachlichen und didaktisch-methodischen Fragen nach. Sie haben die Gelegenheit, sich auszutauschen und Ideen für gemeinsame Projekte zu entwickeln. Die einzelnen Module sind so gestaltet, dass anhand der Inhalte auch Methoden erarbeitet und für den Einsatz in der Schule überprüft werden können.

Die Fortbildungsreihe wird angeboten in Kooperation mit dem RPI und dem Hessischen Kultusministerium.

Fortbildungstage: 9 halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 18.11.2019, 10:00 – 17:00 Uhr Einführungsveranstaltung (verpflichtend - nicht frei wählbar) Grundlagen Interreligiösen Lernens Jesus/Mohammed Modul 2: Mittwoch, 11.12.2019, 14:00 – 18:00 Uhr Bibel/Koran Modul 3: Mittwoch, 15.01.2020, 14:00 – 18:00 Uhr Feste/Feiern und Gebet Modul 4: Mittwoch, 26.02.2020, 14:00 – 18:00 Uhr Kirche/Moschee Modul 5: Mittwoch, 18.03.2020, 10:00 – 17:00 Uhr Vorstellung von Best-Practice-Beispielen Entwicklung von Projekten für die eigene Schule (verpflichtend - nicht frei wählbar) Modul 6: Mittwoch, 20.04.2020, 14:00 – 18:00 Uhr Rollenverständnisse - als Lehrkraft zwischen Schule und religiöser Institution Modul 7: Mittwoch, 27.05.2020, 14:00 – 18:00 Uhr Markt der Möglichkeiten: Vorstellung der Projekte aus den Schulteams und feierlicher Ausklang (verpflichtend - nicht frei wählbar)
Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Religionslehrkräfte (evangelisch/katholisch/islamisch) und Ethiklehrkräfte (möglichst als Schul-Teams) an Grundschulen sowie Sekundarstufe I
Referenten:

Dr. Anke Kaloudis
RPI
Sebastian Lindner
PZ
Serdar Özsoy
Studienseminar Gießen
u.a.

Teilnahmebeitrag:Frei
Weitere Informationen: Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Darüber hinaus entstehen für Sie keine weiteren Kosten.

195-47-01

Die reflektierte Nutzung digitaler Medien als Bereicherung für den Religionsunterricht

Dienstag, 19.11.2019, 09.30 bis Dienstag, 19.11.2019, 16.30
 

Wenn Religionsunterricht nicht den Anschluss an die Lebenswelten von Schüler*innen verlieren will, muss er sich mit Fragen der Bildung in einer durch Digitalisierung und Medialisierung beeinflussten Welt auseinandersetzen.
Doch wie kann eine Didaktik aussehen, die den Ansprüchen an zeitgemäßes Lehren und Lernen gerecht wird und die Potenziale digitaler Technologien einbezieht? Wo setzt ein solcher Unterricht an? Nach einigen grundsätzlichen Überlegungen sollen Anwendungsmöglichkeiten in zwei praktisch orientierten Workshops veranschaulicht werden. Dabei wird mit Hilfe digitaler Medien eine an Partizipation und Selbständigkeit der Lernenden orientierte Didaktik umgesetzt. Konkret werden die Chancen multimedialer Schulbücher (Book Creator) und die Erweiterung von Lernräumen durch virtuelle Räume (VR) im Fokus stehen. Abschließend können die Teilnehmenden Einsatzmöglichkeiten im eigenen Unterricht reflektieren.
Die Fortbildung wird angeboten in Kooperation mit dem ILF Mainz.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Dienstag, 19.11.2019, 09:30 – 16:30 Uhr
Tagungsort: Erbacher Hof
Grebenstraße 24, 55116 Mainz
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an weiterführenden Schulen
Referenten:

Jens Palkowitsch-Kühl
Universität Würzburg

Teilnahmebeitrag:45,00 €
inkl. Verpflegung
45,00 € 8

190-50-01

Meditative Übungen im Religionsunterricht

Montag, 09.12.2019, 09.30 bis Dienstag, 10.12.2019, 13.00
 

Stille-Übungen und meditative Formen werden im Religionsunterricht aller Schularten zunehmend nachgefragt. Kinder und Jugendliche sind einer Fülle von Reizen und Eindrücken ausgesetzt, die sie ordnen und verarbeiten müssen. Die Hinführung zu meditativen Formen soll den Schüler*innen Möglichkeiten der inneren Sammlung und Sinnerfahrung erschließen. Die behutsame Hinführung zur Erfahrung der Stille in meditativen Übungen kann die Achtsamkeit für die natürliche und menschliche Umgebung wecken und für spirituelle Wahrnehmung sensibilisieren.
Die Fortbildung führt ein in Theorie und Praxis verschiedener Formen und Methoden meditativer Übungen.

Fortbildungstage: 3 halbe Tage

Termine:
Montag, 09.12.2019, 09:30 Uhr – Dienstag, 10.12.2019, 13:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Dr. theol. habil. Brigitte Fuchs
Lehrerseelsorgerin

Teilnahmebeitrag:100,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
100,00 € 10

195-50-01

LabORA - Zwischen Geschäftigkeit und Gebet

Montag, 09.12.2019, 15.30 bis Mittwoch, 11.12.2019, 14.00
 

Gerade zur Vorweihnachtszeit scheint geistliches Leben mit Arbeit und Festvorbereitungen nur schwer vereinbar zu sein. Die Frage liegt nahe, wie sich beides miteinander ausbalancieren lässt. In der benediktinischen Ordensregel „ora et labora“ („bete und arbeite“) geht es um das rechte Maß aller Lebensbereiche. In einem Tagungshaus, das an ein Kloster von Missions-Benediktinern angegliedert ist, können die Teilnehmenden neue Erfahrungen machen, wie sich Glaube und Arbeit, Gebet und Schulalltag miteinander verbinden. Zum einen sind feste Zeiten für die mitgebrachten (Schul-)Arbeiten eingeplant. Zum anderen wird es Mußezeiten geben, um sich in besonderer Weise für die geheimnisvolle Gegenwart Gottes im eigenen Leben zu öffnen. Hilfreich kann dabei sein, mit allen Sinnen die Natur wahrzunehmen, sich von biblischen Texten inspirieren zu lassen, in Stille zu meditieren, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen oder ein Begleitgespräch in Anspruch zu nehmen.

Die Fortbildung findet statt in Kooperation mit dem ILF Mainz und dem RPI Mainz

Fortbildungstage: 5 halbe Tage

Termine:
Montag, 09.12.2019, 15.30 Uhr – Mittwoch, 11.12.2019, 14.00 Uhr
Tagungsort: Kloster Jakobsberg
Am St. Jakobsberg 1, 55437 Ockenheim
Zielgruppe: Religionslehrkräfte und Interessierte aller Schulformen
Referenten:

Lisa Kupczik
ILF Mainz
Paul Reiner Krieger
Katholisches Schulreferat Siegburg

Teilnahmebeitrag:150,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
150,00 € 20

200-07-01

Kreatives Erzählen mit dem Kamishibai

Montag, 10.02.2020, 14.30 bis Dienstag, 11.02.2020, 17.00
 

Der Religionsunterricht (nicht nur) in der Primarstufe lebt zu einem guten Teil von Erzählungen – biblischen und auch nicht-biblischen Geschichten. Je anschaulicher und lebendiger die Erzählungen präsentiert werden, desto leichter können die Kinder mitgehen, können sie sich mit den Figuren identifizieren, können sie ihre eigenen Fragen, Freuden und Sorgen in der Geschichte entdecken.
Das Kamishibai - eine Art kleines Bilder-Theater - bietet eine einfache und zugleich äußerst vielseitige Möglichkeit, Erzählungen vorzutragen.
Diese Fortbildung richtet sich sowohl an Kamishibai-Anfänger*innen als auch an Fortgeschrittene.
Neben grundlegenden Techniken des Erzählens mit dem Kamishibai vermittelt das Seminar zahlreiche praktische Umsetzungsideen, z.B. für die Gestaltung eigener Bilder und Hintergründe mit Kleistertechnik oder das Erzählen mit Stabpuppen. Alle Techniken werden selbst erprobt und praktisch umgesetzt. Das erforderliche Material wird Ihnen zur Verfügung gestellt.

Fortbildungstage: 4 halbe Tage

Termine:
Montag, 10.02.2020, 14.30 Uhr – Dienstag, 11.02.2020, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte an Grund- und Förderschulen
Referenten:

Ramona Rippert
Märchenerzählerin

Teilnahmebeitrag:100,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
100,00 €

200-07-02

„Warum…?“ – Theodizee als Schlüsselthema des RU

Ökumenischer Studientag 2020
Mittwoch, 12.02.2020, 09.00 bis Mittwoch, 12.02.2020, 16.00
 

Warum gibt es so viel Leid in der Welt, wenn Gott doch gut, gerecht und allmächtig ist? Lässt Gott das Elend zu? Kann er es nicht verhindern? Will er nicht? Oder gibt es ihn ganz einfach nicht? Anders herum gefragt: Sind die unzähligen Opfer der Geschichte nicht gerade der drängendste Grund, auf einen Gott zu hoffen, der Gerechtigkeit herstellt und Versöhnung schafft?
Nicht bloß für Erwachsene ist und bleibt die Theodizee-Frage der Stein des Anstoßes und „Fels des Atheismus“ (Georg Büchner). Auch für Kinder und Jugendliche ist sie eine Einbruchstelle des Gottesglaubens. Auch Schüler*innen kommen mit Leid und Verlust in Berührung und fragen nach dem „Warum…?“.
Der erste Teil des Ökumenischen Studientages dient der theologischen Vergewisserung. Wir suchen nach dem, was sich aus biblischer und systematisch-theologischer Perspektive verantwortbar sagen lässt. Anschließend werden in Workshops schulformbezogene Vorschläge für die unterrichtliche Bearbeitung vorgestellt, aber auch außerunterrichtliche Aspekte (etwa in der Schulseelsorge) aufgezeigt.

Fortbildungstage: 2 halbe Tage

Termine:
Mittwoch, 12.02.2020, 09.00 – 16.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Prof. Dr. Herbert Rommel
Pädagogische Hochschule Weingarten, u.a.

Teilnahmebeitrag:15,00 €
inkl. Verpflegung
15,00 € 76
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