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21-37-05

Umgang mit Konflikten im schulischen Alltag

Qualifizierung im Online-Format, 3 Module
Donnerstag, 16.09.2021, 16.00 bis Donnerstag, 30.09.2021, 18.00
 

Zu diesem Thema erwarten Sie folgende Inhalte:

  • Einführung in die bedürfnisorientierte Handlungsmotivation nach Dr. Marshall Rosenberg
  • Lösungsfokussierte Gesprächsführung (aktionsorientierte Zielvorgabe) nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg#
  • Empathie (Einfühlung in sich und in das Gegenüber) Praktische Übung nach theoretischer Einführung anhand eigener Praxisbeispiele
  • Die Ambivalenzschaukel (Ich und die Anderen)
  • Ambiguitätstoleranz (Toleranz der Vieldeutigkeit)
  •  

    Die Fortbildung ist angelegt für 3 x 2 Zeitstunden und setzt sich zusammen aus:

  • Theoretischer Wissensvermittlung,
  • praktische Übung,
  • Austausch über gemachte Erfahrungen,
  • Möglichkeiten zur Selbstreflexion
  • Handout
  •  

    Das Seminar vermittelt Lehrkräften eine Erweiterung von vorhandenen Möglichkeiten, in angemessener Weise eigene Grenzen zu setzen, Konflikte gewinnbringend für alle Parteien zu klären und aggressivem Verhalten deeskalierend zu begegnen.

     

    Fortbildungstage: 3 halbe Tag (gesamt)

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 20 Personen

    Termine:
    Modul 1: Donnerstag, 16.09.2021, 16.00 - 18.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 23.09.2021, 16.00 - 18.00 Uhr Modul 3: Donnerstag, 30.09.2021, 16.00 - 18.00 Uhr
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Lehrkräfte in Schule aller Schulformen
    Referenten:

    Stephanie Bartsch
    Sozialpädagogin, Mediatorin auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg, Schulentwicklungsbegleiterin, hypnosystemischer Coach und systemischer Coach für Neue Autorität

    Kursmanagement: Marina Schwedmann
    marina.schwedmann@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:105,00 €
    ohne Verpflegung
    105,00 € 15

    21-38-04

    Wertschätzende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – GFK (Gewaltfreie Kommunikation) in der Schule

    Basisausbildung – Qualifizierungskurs in 5 Modulen
    Dienstag, 21.09.2021, 09.00 bis Dienstag, 22.02.2022, 17.00
     

    Diese Modulreihe beschäftigt sich mit der Erweiterung von Kommunikationsfähigkeiten, die Sie darin unterstützen, Werte von Kooperation und Menschlichkeit im Schulalltag zu leben. Neben der Erfüllung von Lehrplänen ist es immer wieder eine Herausforderung, ein Klima der Mitbestimmung und Kooperation herzustellen. Auseinandersetzungen sind oft vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht daher die Vermittlung von Handwerkszeug, um tragfähige Kontakte aufzubauen. Eine Mischung aus Theorie und Praxis wird Sie für die Anwendung der Inhalte in Ihrem Alltag rüsten. Denn von der Fähigkeit Konflikte zu meistern und respektvoll zu kommunizieren profitieren alle Beteiligten: Lehrer/innen, Schüler/innen, Schulleitung und Eltern.

    Nach Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat, welches sowohl der Fachverband der Gewaltfreien Kommunikation als auch das Center for Nonviolent Communication (CNVC) als Teil der eigenen qualitätsorientierten Qualifikation in vollem Umfang anerkennt.

    Modul 1: Einführung in die Wertschätzende Kommunikation
    Sich offen und ehrlich mitzuteilen, erweist sich in vielen Alltagssituationen als Balanceakt. Meist ist die Sorge groß, unter Umständen die Beziehung auf eine harte Probe zu stellen. Mit der Methode der GFK erfahren Sie wie es gelingen kann, sich aufrichtig mitzuteilen und die Kooperationsbereitschaft des Gegenübers zu erhöhen. Der sprachliche Ausdruck ändert sich und zuvor gewohnheitsmäßige, automatische Antworten wandeln sich in bewusste und klare Rückmeldungen. Sich klar für seine Anliegen einzusetzen und gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Auswirkungen dieses Tun auf andere hat, löst neue Dynamiken aus. In einer interaktiven, sicheren Lernumgebung wird an konkreten Beispielen erarbeitet, wie eine empathische Haltung zu gegenseitigem Respekt und Vertrauen beitragen kann und gegenseitiges Verständnis fördert.

    Modul 2: Vertiefung der GFK (Gewaltfreie Kommunikation)
    Dieses Modul dient der Vertiefung und Fortsetzung durch Übungen des sich Mitteilens und Zuhörens. Wie kann ich meine Bedürfnisse verwirklichen und die der anderen besser verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen? Hier entwickeln Sie eine tiefere Bewusstheit über sich selbst und die eigenen Werte, um einen neuen Umgang zu pflegen. Sie werden erfahren, wie Sie sich kraftvoll für eigene Anliegen einsetzen können, ohne auf Strategien der Dominanz oder Manipulation zurückgreifen zu müssen. Hiermit eröffnen Sie neue Räume, so dass auch andere bereit sind Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. Unterrichtsgestaltung, die sich an Bedürfnissen in der Kommunikation orientiert, trägt zum Lernen und Wohlbefinden bei. Der Schwerpunkt liegt auf dem Üben und Ausprobieren der einzelnen Schritte anhand konkreter Situationen aus dem Schulalltag.

    Modul 3: Schwierige Gespräche
    Im schulischen Umfeld lässt sich die GFK auf mehreren Ebenen anwenden, sei es mit Schüler/innen, deren Eltern oder mit Kolleg/innen und Vorgesetzten. Um schwierige Gespräche zu tragfähigen und fairen Vereinbarungen führen zu können, bedarf es einer Erweiterung der Empathiefähigkeit. Im Zentrum stehen der Umgang mit Ärger und Kritik: Wie ist es möglich Urteile und verbale Angriffe nicht mehr persönlich zu nehmen, sondern mit Humor und Gelassenheit zu begegnen? Oft ähneln sich die Ursachen von Missverständnissen, aufbrausenden Emotionen und Sprachlosigkeit. Die Thematisierung der Anliegen hinter unkooperativem Verhalten unter Wahrung der eigenen Ressourcen in einer professionellen Rolle ermöglicht den Aufbau eines tragfähigen Kontaktes. Dies ist die Grundlage für die Optimierung einer entspannteren Arbeitsumgebung in der Schule.

    Modul 4 Konfliktmanagement im Schulalltag
    Wenn Konflikte zu eskalieren drohen, wird es zur Herausforderung Widerstand in Kooperation umzuwandeln. Es gilt einerseits klare Grenzen zu setzen ohne zu verletzen, andererseits aber auch Grenzen zu wahren, um auf Augenhöhe bleiben zu können. Dazu ist es wichtig, Vereinbarungen gemeinsam zu treffen und Alternativen zu suchen, die ohne Strafe und Belohnung auskommen. Wie gelingt es, Schüler/innen in Entscheidungen einzubinden und mit Situationen umzugehen, wenn Vereinbarungen gebrochen werden? Mit den erlernten Methoden werden Sie auch Schüler/innen befähigen, Konflikte untereinander selbstständig zu lösen und entlasten sich selbst von zeitraubenden Interventionen.

    Modul 5: Integration in den Schulalltag
    GFK unterstützt die Entwicklung einer Pädagogik, in der Unabhängigkeit und Gegenseitigkeit parallel entwickelt werden. Gleichzeitig ist es nicht immer einfach, die Dynamik in einer vielfältigen Gruppe mit verschiedensten Bedürfnissen und Wünschen in einem stressvollen Alltag zu verwirklichen. Wie kann man klare Grenzen setzen, ohne Schuld zu vermitteln, ohne zu strafen oder zu drohen, wenn das Verhalten nicht im Einklang mit den eigenen Werten ist? Wie kann ich gut für mich selber sorgen? Es braucht viel Übung, ein Schulfach zu unterrichten und gleichzeitig auf eine Kommunikation zu achten, die die sozialen Fähigkeiten der Schüler/innen fördert. Hier wird es noch einmal viel Gelegenheit zum Üben geben.

     

    Fortbildungstage: 20 halbe Tage (gesamt)

    Teilnehmerzahl: mind. 12/max. 16 Personen

    Termine:
    Modul 1: Dienstag, 21.09.2021, 09.00 Uhr - Mittwoch, 22.09.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Donnerstag, 28.10.2021, 09.00 Uhr – Freitag, 29.10.2021, 17.00 Uhr Modul 3: Dienstag, 23.11.2021, 09.00 Uhr – Mittwoch, 24.11.2021, 17.00 Uhr Modul 4: Montag, 17.01.2022, 09.00 Uhr – Dienstag, 18.01.2021, 17.00 Uhr Modul 5: Montag, 21.02.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 22.02.2022, 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Elke Wilhelm
    Bildungswissenschaftlerin/Pädagogin, Mediatorin, beim CNVC zertifizierte und beim Fachverband anerkannte Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation (GFK), Moderatorin Systemischer Entscheidungsprozesse und Dynamic Facilitation

    Kursmanagement: Laura Müllner
    laura.muellner@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:640,00 €
    inkl. Übernachtung und Verpflegung
    640,00 € 14

    21-40-05

    Mobbing – No Blame Approach

    Donnerstag, 07.10.2021, 09.00 bis Donnerstag, 07.10.2021, 17.00
     

    Der No Blame Approach (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den No Blame Approach direkt anwenden.
    Aus dem Inhalt:

  • Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
  • Die drei Schritte des No Blame Approach
  • Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenem, Unterstützer-Gruppe, Abschlussgespräch)
  • Der No Blame Approach ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert. Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden. Laut einer Studie aus 2008 lag die Quote der Auflösung von Mobbing
    bei 85 %.

     

    Fortbildungstage: 2 halbe Tage

    Teilnehmerzahl: mind. 10/max. 15 Personen

    Termine:
    Donnerstag, 07.10.2021, 9.00 - 17.00 Uhr
    Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
    65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
    Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
    Referenten:

    Ulrike Strubel
    Individualpsychologische Beraterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher-Lehrerfortbildung

    Kursmanagement: Daniela Weck
    daniela.weck@pz-hessen.de
    Teilnahmebeitrag:65,00 €
    inkl. Verpflegung
    65,00 € 9