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201-43-01

Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung

Fortbildung in 2 Modulen
Montag, 19.10.2020, 09.00 bis Donnerstag, 25.02.2021, 17.00
 

Das Konzept der Pädagogischen Präsenz wurde von Prof. Haim Omer zum Umgang mit gewalttätigen Herausforderungen entwickelt und für Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen ausdifferenziert. In Zusammenarbeit mit Prof. Arist von Schlippe ist dieses Konzept auch in Deutschland seit vielen Jahren praxiserprobt. Der heutige schulische Bildungs- und Erziehungsauftrag setzt Beziehungskompetenz voraus, was mit einer großen Herausforderung verbunden ist und gleichzeitig eine Chance darstellt. Lehrkräfte sind in der Auseinandersetzung mit massiven Regelverletzungen, respektlosem und gewaltförmigem Verhalten, Schuldistanz sowie weiteren Formen der Aufkündigung produktiver Zusammenarbeit, auch zwischen Eltern und Lehrkräften konfrontiert. Ziel der Fortbildung ist es, durch die Stärkung und Erweiterung der Pädagogischen Präsenz und Autorität durch Beziehung mehr Handlungssicherheit und -spielraum im Umgang mit herausfordernden schulischen/pädagogischen Situationen zu erlangen.

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Systemischen Institut in Kassel statt und wird als Teil einer Systemischen Beraterausbildung anerkannt.

Fortbildungstage: Acht halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 19.10.2020, 09.00 Uhr – Dienstag, 20.10.2020, 17.00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 24.02.2021, 09.00 Uhr – Donnerstag, 25.02.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Systemisches Institut Kassel
Ludwig-Mond-Str. 45 A 34121 Kassel,
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte in Schule aller Schulformen
Referenten:

Brigitte Schiffner
Leiterin des Systemischen Instituts Kassel, Diplom-Sozialpädagogin, Diplom-Soziologin, Diplom-Supervisorin, systemische Therapeutin

Kursmanagement: Daniela Weck
daniela.weck@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:240,00 €
ohne Verpflegung und Übernachtung
Weitere Informationen: Weitere Auskünfte zu Unterkunft und Verpflegung erhalten Sie über das Systemische Institut Kassel per Mail: info@systemisches-institut- kassel.de oder telefonisch: 05 61-70 57 09 99
240,00 € 5

201-46-07

Mobbing – No Blame Approach

Dienstag, 10.11.2020, 09.00 bis Dienstag, 10.11.2020, 17.00
 

Der No Blame Approach (Ansatz ohne Schuldzuweisung) hilft nachweislich, Mobbing unter Schüler*innen zeitnah und nachhaltig zu beenden. Sie können nach dem Workshop den No Blame Approach direkt anwenden.
Aus dem Inhalt:
■ Mobbing erkennen (Definition, Handlungen, Signale)
■ Die drei Schritte des No Blame Approach
■ Training der drei Schritte (Gesprächsführung mit Mobbing-Betroffenem, Unterstützer-Gruppe, Abschlussgespräch)
Der No Blame Approach ist konsequent lösungsorientiert. Es geht darum, konkrete Schritte und Ideen zu entwickeln, um Mobbing zu stoppen. Die Praxis zeigt, dass dies am besten ohne Schuldzuweisung und Sanktionen, dafür mit einem hohen Maß an Vertrauen in die Fähigkeiten der Schüler*innen funktioniert. Der No Blame Approach lässt sich in allen Schulformen anwenden. Laut einer Studie aus 2008 lag die Quote der Auflösung von Mobbing bei 85 %.

Fortbildung: Zwei halbe Tage

Termine:
Dienstag, 10.11.2020, 09.00 – 17.00 Uhr
Tagungsort: Priesterseminar Limburg
65549 Limburg an der Lahn,
Zielgruppe: Lehrkräfte und sozialpädagogische Kräfte aller Schulformen
Referenten:

Ulrike Strubel
Individualpsychologische Beraterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, langjährige Erfahrung als Referentin in der Eltern-Erzieher-Lehrerfortbildung

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:65,00 €
inkl. Verpflegung

211-10-01

STIMMIGE Kommunikation

Stimm- und Kommunikationstraining in 2 Modulen
Montag, 08.03.2021, 09.00 bis Dienstag, 01.06.2021, 17.00
 

Modul 1: Grundlagen
Kommunikation und Stimme gehören zusammen. In schwierigen Situationen verschlägt es mir die Stimme, oder meine Stimme ist klar und kraftvoll, wenn es mir gut geht. In diesem Kurs geht es um gelingende Kommunikation im Berufsalltag:
■ Ihre eigene Sprechstimme mit Körper-, Atem- und Klangübungen neu entdecken
■ den ganzen Körper mit seinen wichtigen Resonanzräumen beim Sprechen mit einbeziehen. Dies ermöglicht Ihnen, die persönliche Stimme beim Reden (vor Gruppen) icherer
   und schonender einzusetzen und dadurch mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen.
■ anhand von Praxisbeispielen (schwierige) Kommunikationssituationen beleuchten und neue Wege konstruktiver Kommunikation finden
■ Einführung in den 4-Schritte-Prozess der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg.

Modul 2: Aufbau
Körper-, Atem- und Klangübungen aus der Stimmarbeit werden vertieft und ausgebaut.
Der 4-Schritte-Prozess der Gewaltfreien Kommunikation (Dr. M.Rosenberg) wird vertieft und bereits gemachte Erfahrungen aus der Praxis mit einbezogen. Es erfolgt eine Differenzierung, z.B. in den Bereichen Bedürfnisse und Strategien. Der Umgang mit Ärger und Wut in der Gewaltfreien Kommunikation ist ein weiterer Aspekt des Aufbauseminars. Das Arbeiten an Fällen aus der Praxis ermöglicht eine intensivere Auseinandersetzung mit der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation.

Fortbildungstage: Acht halbe Tage

Termine:
Modul 1: Montag, 08.03.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 09.03.2021, 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 31.05.2021, 09.00 Uhr – Dienstag, 01.06.2021, 17.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referenten:

Kathleen Fritz
Diplom-Sozialpädagogin, Coach (FH), Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg, Fortbildung in Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie (PEP) nach Dr. Michael Bohne, Natural Voice Trainerin und Musikerin

Kursmanagement: Laura Müllner
laura.muellner@pz-hessen.de
Teilnahmebeitrag:280,00 €
inkl. Verpflegung und Übernachtung
280,00 € 13
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