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Entwicklung
Gesundheit
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Führungspersönlichkeiten
Führen und entwickeln -
Schulleitung zwischen
Autorität und Authentizität
Spiritualität und
religiöse Bildung

17034

Gott - verborgen und offenbar

Montag, 25.09.2017, 14.30 bis Mittwoch, 27.09.2017, 13.00

Das neue Kerncurriculum für die Q2 - Katholische Religion

 

Mit dem Schuljahr 2016/17 ist in Hessen das neue Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe in Kraft getreten. Themen und Inhalte sind neu geordnet und mit Bildungsstandards verbunden. Gesellschaftliche, kirchliche und theologische Entwicklungen der Gegenwart finden Berücksichtigung.

Das Seminar bietet eine theologische und fachdidaktische Einführung in die Themenfelder der Q2:

- Wie lässt sich heute angemessen von Gott sprechen?

- Welches spezifische Gottesverständnis steht hinter der Rede vom drei-einigen

   Gott?

- Wie wurde und wird um die Vernünftigkeit des Gottesglaubens gestritten?

- Ist der Glaube an einen allmächtigen und gütigen Gott angesichts des Leidens

   in der Welt überhaupt noch möglich?

Im Anschluss an die inhaltliche Erarbeitung sollen Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung vorgestellt, gemeinsam entwickelt und ausgetauscht werden.

Die Fortbildung richtet sich an Fachsprecher/innen und an alle interessierten Kolleginnen und Kollegen. Für die kommenden Schulhalbjahre ist eine kontinuierliche Fortsetzung mit Veranstaltungen zu den Themen der Q3 und Q4 geplant.

Termine:
Montag, 25.09.2017, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 27.09.2017, 13:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer für Kath. Religion in der gymnasialen Oberstufe
Referenten: Erik Müller-Zähringer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität Kassel
Eigenkostenanteil:140,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten
140,00 €

17035

Spielend lernen im BRU

Montag, 23.10.2017, 14.30 bis Freitag, 27.10.2017, 13.00

Fortbildung für Religionslehrerinnen und -lehrer an Beruflichen Schulen

 

Spielen im Unterricht ist weit mehr als ein Zeitvertreib, sondern bietet Möglichkeiten zum erlebnisorientierten Lernen in der Gruppe. Interaktionsspiele und Kooperationsübungen eröffnen vielfältige Erfahrungsräume.

Schülerinnen und Schüler können in der Interaktion ihre sozialen und kognitiven Fähigkeiten weiterentwickeln: Wie verständigen wir uns untereinander? Wie funktioniert Zusammenarbeit? Was fördert, was behindert sie? Welche emotionalen Triebfedern erkenne ich bei mir und bei anderen? Welches Maß an Vertrauen will ich den anderen entgegen bringen? Im Spiel kann ich Vieles über mich selbst und über andere lernen. Richtig inszeniert und reflektiert entstehen erfahrungsorientierte Lernprojekte. Und obendrein macht diese Art des Lernens auch noch Spaß.

Im Mittelpunkt des Seminars steht das gemeinsame Entwickeln und Ausprobieren von Übungen und Aufgabenstellungen, die zum einen Gruppenprozesse anstoßen können und zum anderen Themen aufgreifen lassen. Dazu kommt die Reflexion über die Einsatzmöglichkeiten der Spiele im Unterricht, über thematische Bezüge, über Chancen und Grenzen des Spielens im Klassenzimmer. Die Spielanleitungen sind so gemacht, dass sie sich an jeder Beruflichen Schule umsetzen lassen.

Termine:
Montag, 23.10.2017, 14:30 Uhr bis Freitag, 27.10.2017, 13:00 Uhr
Tagungsort: Exerzitienhaus Franziskanisches Zentrum für Stille und Begegnung
Kreuzweg 23, 65719 Hofheim am Taunus
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und -lehrer an Beruflichen Schulen
Referenten: Dirk Lammers, Berufschulpfarrer i. R. Reinhard Zarges, Dipl. Soz.päd., Schulsozialarbeiter
Eigenkostenanteil:180,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis 21:00 Uhr angeboten.
180,00 €

17046

Lernen im Dialog

Mittwoch, 01.11.2017, 10.00 bis Mittwoch, 23.05.2018, 18.00

Eine Fortbildungsreihe für Lehrer/-innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik

 

Seit 5 Jahren gibt es bekenntnisorientierte islamische Religionsunterrichte in Hessen. Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch.

Neben den Herausforderungen für jede einzelne Schule, die die Einführung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts mit sich gebracht hat, wird deutlich, welcher Gewinn damit verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was einen tröstet und einem Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welt erschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Lernen im Gespräch oder im Dialog ist immer ein Gewinn!

Wir wollen mit unserer Fortbildungsreihe „Lernen im Dialog“ daran anknüpfen und Sie als Team der Fächergruppe Religion/Ethik einladen. Anhand von grundlegenden religiösen Themen, die auch für den Ethikunterricht relevant sind, gehen wir inhaltlich-fachlichen und didaktisch-methodischen Fragen nach. Sie arbeiten dabei im Team Ihrer Schule und haben die Gelegenheit, sich auszutauschen und Ideen für gemeinsame Projekte in der Fächergruppe zu entwickeln. Die einzelnen Module sind didaktisch immer so aufbereitet, dass anhand der Inhalte auch Methoden erarbeitet und für den eigenen Einsatz in der Schule überprüft werden können.

Die Fortbildungsreihe besteht aus 7 Veranstaltungsmodulen im Zeitraum von November 2017 bis Mai 2018. Die Module sind teils verpflichtend, teils wählbar. Voraussetzung für das abschließende Zertifikat ist die Teilnahme an insgesamt 6 Modulen.

Die Forbildung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW sowie dem Hessischen Kultusministerium.

 

Termine:

Mittwoch 1. November 2017, 10.00-17.00 Uhr

Einführungsveranstaltung (verpflichtend – nicht frei wählbar)

Grundlagen Interreligiösen Lernens

Jesus/Mohammed

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 14.00-18.00 Uhr

Bibel/Koran

Mittwoch, 24. Januar 2018, 14.00-18.00 Uhr

Kirche/Moschee

Mittwoch, 14. Februar 2018, 14.00-18.00 Uhr

Feste/Feiern und Gebet

Mittwoch, 14. März 2018, 10.00-17.00 Uhr

Vorstellung von Best-Practice-Beispielen

Entwicklung von Projekten für die eigene Schule

(verpflichtend – nicht frei wählbar)

Mittwoch, 25. April 2018, 14.00-18.00 Uhr

Rollenverständnisse – als Lehrkraft zwischen Schule und

religiöser Institution

Mittwoch, 23. Mai 2018, 14.00-18.00 Uhr

Markt der Möglichkeiten: Vorstellung der Projekte aus den

Schulteams und feierlicher Ausklang

(verpflichtend – nicht frei wählbar)

Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrer/innen für Religion (evangelisch/katholisch/islamisch) und Ethik als Schul-Teams an Grundschulen
Referenten: Nurgül Altuntas, Hessisches Kultusministerium, Dr. Anke Kaloudis, RPI der EKHN und EKKW, Sebastian Lindner, PZ
Eigenkostenanteil:Frei
Weitere Informationen: Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Darüber hinaus entstehen für Sie keine weiteren Kosten

17042

Kinder brauchen Lieder!

Dienstag, 14.11.2017, 10.00 bis Dienstag, 14.11.2017, 17.00

Die neue Liederfibel für Musik und RU aus Seligenstadt

 

Kinder brauchen Lieder - Kinder können singen! In Liedern konzentrieren sich kulturelle Traditionen. Kinder- Kirchen- und Volkslieder schlagen lebenslange Wurzeln. Die neue Liedsammlung für Grundschulen verbindet 129 Lieder aus Hessen, Deutschland und der Welt mit halbfertigen Zeichnungen, mit denen Kinder ihre eigene Fibel gestalten können. So entsteht in vier Grundschuljahren ein bunter Liedschatz, der einen Grundstock für kulturelle Verankerung legt. Die Liederfibel aus Seligenstadt ermöglicht fächerübergreifendes, aufbauendes Lernen in Musik, Religion, Deutsch und vermittelt darüber hinaus einen musikalischen Grundwortschatz für junge Menschen.

Die Fortbildung findet im Musikzentrum Sankt Gabriel statt, in dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene musikalische Projekte besuchen und verfolgen können.

Inhalte der Veranstaltung:

-          Liederfibel St. Gabriel: Konzept, Entstehung, Einsatz

-          Erproben von neuen und alten Liedern: gemeinsames Singen und Erspüren

-          Stimmbildung und Singen mit Grundschulkindern

-          Projektverankerung in meiner Schule

-          Kennenlernen der Möglichkeiten im neuen Musikzentrum Sankt Gabriel

Termine:
Dienstag, 14.11.2017, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Tagungsort: Musikzentrum im Jugendhilfezentrum Sankt Gabriel
Hauptstraße 6, 63512 Hainburg (Ortsteil Hainstadt)
Zielgruppe: Grundschullehrer/innen, v.a. Musik und Religion
Referenten: Thomas Gabriel, Regionalkantor in Seligenstadt Sophie van der Smissen, Sängerin, Gesangspädagogin, Stimmbildnerin
Eigenkostenanteil:45,00 €
45,00 €

17040

"Wach auf! Warum schläfst du, Herr?" (Ps 44)

Donnerstag, 07.12.2017, 09.30 bis Freitag, 08.12.2017, 16.00

Biblische Texte der revidierten Einheitsübersetzung für Impulse zur Spiritualität und zu Schulpastoral

 

Der Schatz der Bibel ist für die eigene Spiritualität und für Impulse und Gottesdienste in der Schule immer wieder neu zu heben. Daher steht die Arbeit an Bibeltexten in der Übersetzung der revidierten Einheitsübersetzung (2016) im Mittelpunkt. Exegetische Inputs, Textvergleiche der verschiedenen Übersetzungen und kreative Bibelmethoden sind Voraussetzung für die spirituelle Vertiefung in diesen zwei Tagen.

Die Teilnehmenden sollen bitte jeweils eine alte und eine revidierte Einheitsübersetzung mitbringen.

Termine:
Donnerstag, 07.12.2017, 09:30 Uhr bis Freitag, 08.12.2017, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulseelsorger/innen aller Schulformen
Referenten: Sebastian Lindner, Studienleiter am Pädagogischen Zentrum Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz Pfr. Martin Olf, Schulpfarrer an der Maria-Ward-Schule Landau
Eigenkostenanteil:120,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten
120,00 €

18002

Ewiges Leben - aber wie?

Mittwoch, 07.02.2018, 08.30 bis Mittwoch, 07.02.2018, 16.00

Ökumenischer Studientag für Religionslehrer/-innen aller Schulformen

 

Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gehört zu den Basics des christlichen Glaubens. Im Religionsunterricht wird sie - auf verschiedene Weise - in allen Schulstufen thematisiert.

Doch was meinen Christen, wenn sie von der Auferstehung der Toten sprechen? Jüngstes Gericht, Himmel, Hölle, Fegefeuer, ewiges Leben…? Mit welchen dieser Begriffe können wir heute noch etwas anfangen? Und sind die damit verbundenen Vorstellungen überhaupt noch vermittelbar?

Der Studientag soll uns zur theologischen und religions-didaktischen Selbstvergewisserung dienen. Wir fragen, was Kinder und Jugendliche am Thema Auferstehung lernen können und welche lebensweltlichen Voraussetzungen sie dabei mitbringen. Am Nachmittag wird das Thema in schulform-bezogenen Workshops unterrichtspraktisch vertieft.

In Kooperation mit dem RPI der evangelischen Landeskirchen und mit den Ämtern für katholische Religionspädagogik Oberursel und Wiesbaden.

Termine:
Mittwoch, 07.02.2018, 08.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und -lehrer, alle Schulformen
Referenten: Dr. Theresa Schwarzkopf, Universität Paderborn u. a.
Eigenkostenanteil:15,00 €
Weitere Informationen: Anmeldungen ausschließlich an das Amt für kath. Religionspädagogik Taunus Herzbergstraße 34, 61440 Oberursel relpaed-oberursel@bistumlimburg.de
15,00 €

18004

Religionsunterricht in Bewegung: Der Berufsbezug als Spezifikum des BRU Vorstellungen und Erfahrungen

Freitag, 16.02.2018, 15.30 bis Samstag, 17.02.2018, 13.00

Tagung der Religionslehrer/-innen an Beruflichen Schulen

 

Was verändert sich, wenn der Religionsunterricht konkrete Fragen aus der Arbeits- und Berufswelt aufgreift? Wenn z.B. Anforderungssituationen und Lernaufgaben in betrieblichen Szenarien verortet werden?

Kann auf diese Weise die Motivation der Auszubildenden erhöht werden, vielleicht sogar die Akzeptanz des Faches Religion? Wird der RU damit zur echten Lebenshilfe für die Schüler/innen? Oder tun sich neue Schwierigkeiten auf, z.B. indem Schüler in Loyalitätskonflikte gegenüber Ihrem Ausbildungsbetrieb gebracht werden?

In der Tagung werden verschiedene Modi von Berufsbezügen in den Blick genommen und miteinander verglichen. Wir entwickeln Kriterien, wie eine Didaktik des Berufsbezugs fruchtbar sein und gelingen kann.

 

Im Rahmen der „Austauschplattform RU an berufsbildenden Schulen“ gibt es am Samstag nach dem thematischen Teil der Tagung noch aktuelle Informationen aus den Schulabteilungen der Bistümer Limburg, Mainz und Fulda, aus dem RPI sowie aus dem VKR.

Die Tagung findet statt in Kooperation mit dem RPI der evangelischen Landeskirchen.

Im Anschluss an die Tagung findet am Samstag von 13:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr die VKR-Jahresversammlung statt.

Termine:
Freitag, 16.02.2018, 15.30 Uhr bis Samstag, 17.02.2018, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und -lehrer an Beruflichen Schulen
Referenten: Prof. Dr. Andreas Obermann, Bonner evangelisches Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (BIBOR)
Eigenkostenanteil:50,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten.
50,00 €

180-11-13

Das Lebensbuch

Donnerstag, 15.03.2018, 09.00 bis Donnerstag, 15.03.2018, 17.00

Biogafiearbeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Immer mehr Kinder und Jugendliche erleben Brüche in ihrer Biografie - und dies oftmals verbunden mit konfliktreichen Beziehungen in ihrem sozialen Umfeld. Gleichzeitig setzen sich Heranwachsende - insbesondere in der Pubertät - mit Fragen auseinander: "Wer bin ich? Wer will ich sein? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist mir wichtig?"
Identitätsbildung stellt heute mehr denn je eine Eigenleistung dar, die individuell gemeistert werden muss. Die Heranwachsenden profitieren von der Biografiearbeit auf vielfältige Weise. Die Gestaltung eines Lebensbuches mit Kindern und Jugendlichen (zwischen 8 und 14 Jahren) stärkt das Selbstwertgefühl sowiedie Fähigkeit zur Selbstreflexion und unterstützt den Zugang zu eigenen Ressourcen und Fähigkeiten. Die kreative Herangehensweise weckt Lebensfreude, fördert Kreativität und Phantasie. Und es können intensive Erlebnisse verarbeitet werden.
Wollen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern Lebensbücher gestalten oder in abgewandelter Form biografisch arbeiten? An dem Seminartag erhalten Sie wichtiges Handwerkszeug dafür. Sie arbeiten praxisbezogen und erhalten theoretische Inputs.
Es geht um …
• Grundlagenwissen ressourcenorientierter Biografiearbeit
• Biografisches Arbeiten in Schule und Unterricht (Vorlagen und Übungen)
• Voraussetzungen, Vorüberlegungen, Chancen und Grenzen zur Durchführung des Projekts "Lebensbuch"
• eine Vielzahl von Methoden und Anregungen, die Sie auch losgelöst vom Projekt Lebensbuchsinnvoll im Unterricht einsetzen und erweitern können

Fortbildungstage: 1,0

Termine:
Donnerstag, 15.03.2018, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Fächer, v.a. Religion, Ethik und Interessierte
Referenten: Mechthild Messer, Frankfurt, M.A., Beruf und Biografie - Beratung und Seminare
Eigenkostenanteil:45,00EUR
45,00EUR

186-11-11

Weiterbildungskurs Schulpastoral 2018-2019

Donnerstag, 15.03.2018, 09.30 bis Samstag, 21.09.2019, 19.00

Befähigung zum schulpastoralem Dienst von Religionslehrerinnen und Religionslehrern

 

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot der diözesanen Schuldezernate von Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie der Institute für Lehrerfortbildung in diesen Diözesen, ILF und PZ

 

Was ist Schulpastoral?

Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule – die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit....

Die Schuldezernate der Bistümer fördern die Schulpastoral an staatlichen und kirchlichen Schulen durch die Aus- und Weiterbildung von Religionslehrer/innen und nach Möglichkeit mit Deputatsstunden für den Bereich Schulpastoral.

 

Adressatinnen und Adressaten

Angesprochen sind Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B.: bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung, durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.

Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

 

Konzeption des Kurses

Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.

Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.

Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen

Donnerstag, 7. September 2017, 16.00 bis 18.00 Uhr

in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26

Dieses Treffen dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der Begriffsklärung, der Grundlagen der Schulpastoral und der Vergewisserung der eigenen Motivation sowie des kirchlichen Auftrags. In die Konzeption der Schulpastoral wird eingeführt, zur Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen, zur Vorstellung des genauen Kursablaufes und der Termine.

Dieses Treffen soll der klaren Entscheidung der einzelnen dienen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden.

 

Der Kurs umfasst:

  • 18 Kurstage in sechs Seminaren
  • Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
  • schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
  • 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
  • 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
  • 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
  • schriftliche Abschlussarbeit, die bis zum 28.6.2018 abzugeben ist.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität

Zu Beginn steht das Kennenlernen der Kursgruppe und das Vorstellen der jeweiligen Arbeitsfelder. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Sie als Religionslehrer/in von Schülern/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar wollen wir Gesprächshaltungen erarbeiten, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.

Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.

Zeit: Donnerstag, 15.03.2018, 09.30 Uhr – Samstag, 17.03.2018, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse

Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Grup-pen. Sie lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.

Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Zeit: Donnerstag, 03.05.2017, 09.30 Uhr - Samstag, 05.05.2017, 16.00 Uhr,

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

III. Menschen in Krisen begleiten

In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.

Zeit: Donnerstag, 08.11.2018, 09.30 Uhr - Samstag, 10.11.2018, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing

In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unter-schiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.

Zeit: Donnerstag, 14.02.2019, 09.30 Uhr - Samstag, 16.02.2019, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität

Ein zentraler biblischer Text wird uns leiten, die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger entdeckend und weiterentwickelnd zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Auf der Grundlage eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.

Zeit: Donnerstag, 09.05.2019, 09.30 Uhr - Samstag, 11.05.2019, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

VI. Praxisworkshops und Abschluss des Kurses

Am Ende stehen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.

Zeit: Donnerstag, 19.09.2019, 9.30 Uhr - Samstag, 21.09.2019, 18.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

Praxisgruppen

In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral, die Erstellung eines eigenen Flyers.

 

Präsentationstag: Mittwoch, 28.8.2019, 09.00 – 19.00 Uhr

An diesem Tag werden die Projekte der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium.

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

Supervision

Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.

Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. In den Sitzungen Gruppensupervision (in Kleingruppen) werden mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft werden. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

 

Organisatorisches

Kosten

Der Kurs wird von den Schuldezernaten und den Instituten bezuschusst.

Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.

Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung

Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.

Die Frist zur Anmeldung für das Informationstreffen läuft bis zum 1.9.2017.

Nach dem Vortreffen (7.09.16) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Zertifikat

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

 

Kursleitung

Die Kursleitung wird wahrgenommen von:

Dr. Brigtte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und

Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Regen vom ILF wenden: regen@ilf.bildung-rp.de, Tel.: 06131/2845-22.

 

Trägerschaft des Kurses

Termine:
15.03.2018 bis 21.09.2019 Informationstreffen: 07.09.2018 (Erbacher Hof, Mainz)
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, so­wie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten: Dr. Brigtte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg. Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Regen vom ILF wenden: regen@ilf.bildung-rp.de, Tel.: 06131/2845-22.
Eigenkostenanteil:600,00 €
Weitere Informationen: 50% Anteil für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur: 600,00 € Fahrtkosten werden nicht erstattet.
600,00 €

18820

Heilige aus der Region als Thema im RU

Montag, 19.03.2018, 14.30 bis Mittwoch, 21.03.2018, 13.00

Tagung der Absolvent/-innen der Weiterbildung Kath. Religion

 

Bonifatius, Hildegard von Bingen, Elisabeth von Thüringen, Edith Stein – das sind die wohl bekanntesten Namen von Männern und Frauen, die in unserer Region gelebt und gewirkt haben und von der Kirche als Heilige verehrt werden. Zahlreiche Orte sind mit ihren Namen verbunden.

Wie lässt sich das Thema „Heilige“ im Religionsunterricht so erarbeiten, dass regionale Bezüge zum Tragen kommen? Auf welche (alten und neuen) Traditionen können wir dabei zurückgreifen? Wie lassen sich außerschulische Lernorte so einbeziehen, dass der Unterricht für Schülerinnen und Schüler anschaulich wird?

Im Verlauf der Tagung gehen wir einzelnen Biografien nach, fragen nach geschichtlichen und theologischen Auswirkungen, und setzen uns mit praktischen Unterrichtsmodellen auseinander.

Termine:
Montag, 19.03.2018, 14.30 Uhr bis Mittwoch, 21.03.2018, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Absolventinnen und Absolventen des Weiterbildungskurses Katholische Religion (WKR)
Referenten: N. N.
Eigenkostenanteil:140,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten
140,00 €