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religiöse Bildung

17046

Lernen im Dialog

Mittwoch, 01.11.2017, 10.00 bis Mittwoch, 23.05.2018, 18.00

Eine Fortbildungsreihe für Lehrer/-innen-Teams der Fächergruppe Religion und Ethik

 

Seit 5 Jahren gibt es bekenntnisorientierte islamische Religionsunterrichte in Hessen. Die Fächergruppe Religion und Ethik hat damit ihr Gesicht verändert. Evangelische, katholische und muslimische Religionslehrkräfte sowie Lehrkräfte im Fach Ethik kommen mit Kindern über Fragen nach Gott, Glauben und Werte ins Gespräch.

Neben den Herausforderungen für jede einzelne Schule, die die Einführung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts mit sich gebracht hat, wird deutlich, welcher Gewinn damit verbunden ist: Viele unterschiedliche Perspektiven treffen in einer Schule zusammen und bereichern sich. Was einen tröstet und einem Mut im Leben macht, kann ganz unterschiedlich beantwortet werden. Und die Frage danach, wer die Welt erschaffen hat, wird erst dann interessant, wenn unterschiedliche Antworten miteinander ins Gespräch gebracht und diskutiert werden. Lernen im Gespräch oder im Dialog ist immer ein Gewinn!

Wir wollen mit unserer Fortbildungsreihe „Lernen im Dialog“ daran anknüpfen und Sie als Team der Fächergruppe Religion/Ethik einladen. Anhand von grundlegenden religiösen Themen, die auch für den Ethikunterricht relevant sind, gehen wir inhaltlich-fachlichen und didaktisch-methodischen Fragen nach. Sie arbeiten dabei im Team Ihrer Schule und haben die Gelegenheit, sich auszutauschen und Ideen für gemeinsame Projekte in der Fächergruppe zu entwickeln. Die einzelnen Module sind didaktisch immer so aufbereitet, dass anhand der Inhalte auch Methoden erarbeitet und für den eigenen Einsatz in der Schule überprüft werden können.

Die Fortbildungsreihe besteht aus 7 Veranstaltungsmodulen im Zeitraum von November 2017 bis Mai 2018. Die Module sind teils verpflichtend, teils wählbar. Voraussetzung für das abschließende Zertifikat ist die Teilnahme an insgesamt 6 Modulen.

Die Forbildung findet statt in Kooperation mit dem RPI der EKHN und EKKW sowie dem Hessischen Kultusministerium.

 

Termine:

Mittwoch 1. November 2017, 10.00-17.00 Uhr

Einführungsveranstaltung (verpflichtend – nicht frei wählbar)

Grundlagen Interreligiösen Lernens

Jesus/Mohammed

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 14.00-18.00 Uhr

Bibel/Koran

Mittwoch, 24. Januar 2018, 14.00-18.00 Uhr

Kirche/Moschee

Mittwoch, 14. Februar 2018, 14.00-18.00 Uhr

Feste/Feiern und Gebet

Mittwoch, 14. März 2018, 10.00-17.00 Uhr

Vorstellung von Best-Practice-Beispielen

Entwicklung von Projekten für die eigene Schule

(verpflichtend – nicht frei wählbar)

Mittwoch, 25. April 2018, 14.00-18.00 Uhr

Rollenverständnisse – als Lehrkraft zwischen Schule und

religiöser Institution

Mittwoch, 23. Mai 2018, 14.00-18.00 Uhr

Markt der Möglichkeiten: Vorstellung der Projekte aus den

Schulteams und feierlicher Ausklang

(verpflichtend – nicht frei wählbar)

Tagungsort: RPI Regionalstelle Frankfurt (Religionspädagogisches Institut)
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Zielgruppe: Lehrer/innen für Religion (evangelisch/katholisch/islamisch) und Ethik als Schul-Teams an Grundschulen
Referenten: Nurgül Altuntas, Hessisches Kultusministerium, Dr. Anke Kaloudis, RPI der EKHN und EKKW, Sebastian Lindner, PZ
Eigenkostenanteil:Frei
Weitere Informationen: Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Darüber hinaus entstehen für Sie keine weiteren Kosten

17037

Erfolgreich bilingual unterrichten

Montag, 06.11.2017, 14.30 bis Mittwoch, 08.11.2017, 13.00

Ein Zertifikatskurs zur Didaktik und Methodik des bilingualen Unterrichtes in drei Modulen

Modul 1: Montag, 06.11.2017, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 08.11.2017, 13:00 Uhr

Modul 2: Montag, 26.02.2018, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 28.02.2018, 13:00 Uhr

Modul 3: Montag, 04.06.2018, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 06.06.2018, 13:00 Uhr

 

Bilingualer Unterricht wird im Rahmen bilingualer Bildungsgänge und als bilinguale Module in zunehmendem Maße an weiterführenden Schulen in Hessen angeboten. Dieser Unterricht stellt besondere didaktisch-methodische Anforderungen an die Lehrkräfte. In der Regel unterrichten im bilingualen Unterricht Lehrkräfte, die die Lehrbefähigung für die Fremdsprache und das entsprechende Sachfach besitzen. Auf diese Weise werden sowohl die sprachliche als auch die fachliche Kompetenz gewährleistet und das fächerverbindende Arbeiten gefördert.

Um insbesondere Lehrkräfte, die noch keine oder kaum Erfahrungen mit durchgehendem bilingualen Sachfachunterricht oder bilingualen Modulen haben, bei der didaktischen und methodischen Gestaltung des bilingualen Unterrichts zu unterstützen, wird im Pädagogischen Zentrum eine Fortbildung im Umfang von 3 Modulen angeboten.

 

Die Ziele des Zertifikatskurses

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen Ziele, Formen und Inhalte bilingualen Unterrichts detailliert kennen lernen. Zudem sollen sie befähigt werden,

  • fachliches und sprachliches Lernen im bilingualen Unterricht sinnvoll miteinander zu verknüpfen
  • Methoden der inhaltsbezogenen Spracharbeit im bilingualen Unterricht funktional angemessen einzusetzen
  • Inhalte und Methoden des interkulturellen Lernens und Arbeitens angemessen in den bilingualen Unterricht zu integrieren
  • Methoden der Textrezeption und Textproduktion im bilingualen Unterricht sinnvoll anzuwenden
  • fremdsprachliche fachbezogene Schreib- und Sprechkompetenzen im bilingualen Unterricht angemessen zu fördern
  • Formen der fachbezogenen Kommunikation in der Fremdsprache im bilingualen Unterricht zielgerichtet einzusetzen
  • im bilingualen Unterricht Schülerbeiträge sensibel zu korrigieren und Schülerleistungen angemessen zu bewerten und zu evaluieren
  • bilinguale Unterrichtseinheiten/Projekte sinnvoll zu planen, durchzuführen und zu evaluieren
  • Materialien für bilingualen Unterricht sinnvoll auszuwählen sowie sprachliche und methodische Hilfen bzw. Aufgabenapparate adäquat zu gestalten und bereitzustellen.

Abschluss

Die Teilnehmer/innen des Kurses erhalten nach erfolgreichem Abschluss (dazu gehört eine eigene schriftliche Ausarbeitung) ein Zertifikat nach Kategorie B des HLBG.

 

Struktur des Kurses

Modul 1 (PZ 17037):

Formen bilingualen Lernens und Arbeitens sowie deren Verankerung im Schulprogramm - Methoden der inhaltsbezogenen Spracharbeit

Montag, 06.11.2017, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 08.11.2017, 13:00 Uhr 

 

Modul 2 (18007) :

Von der Textrezeption zur Textproduktion und Kommunikation - Planung von bilingualen Unterrichtseinheiten und Projekten

Montag, 26.02.2018, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 28.02.2018, 13:00 Uhr

Modul 3 (18018):

Materialentwicklung für bilingualen Unterricht - Interkulturelles Lernen im bilingualen Unterricht

Montag, 04.06.2018, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 06.06.2018, 13:00 Uhr

Termine:
Modul 1: Montag, 06.11.2017, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 08.11.2017, 13:00 Uhr Modul 2: Montag, 26.02.2018, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 28.02.2018, 13:00 Uhr Modul 3: Montag, 04.06.2018, 14:30 Uhr bis Mittwoch, 06.06.2018, 13:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Teilnehmen können Lehrer/innen an weiterführenden Schulen mit der Fächerkombination Englisch, Französisch oder Spanisch + beliebigem Sachfach (z.B. Religion, Erdkunde, Politik, Geschichte, Biologie, Sport…), die noch keine oder wenige Erfahrungen mit bilingualem Unterricht haben.
Referenten: Dr. Hans-Ludwig Krechel Fachleiter für Französisch und Kernseminarleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Bonn, koordiniert dort den Ausbildungsschwerpunkt „Erziehung zur Mehrsprachigkeit und bilingualer Unterricht“
Eigenkostenanteil:420,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Unterrichtseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten.
420,00 €

17137

Achtsamkeit - Kommunikation - Konfliktfähigkeit

Donnerstag, 30.11.2017, 09.00 bis Freitag, 01.12.2017, 17.00

Systemisch-Dialogische Konfliktbearbeitung in der Schule


Qualifizierungskurs in vier Modulen

Modul I: Donnerstag, 30.11.2017, 09:00 Uhr bis Freitag, 01.12.2017, 17:00 Uhr
Modul II: Mittwoch, 11.04.2018, 09:00 Uhr bis Donnerstag, 12.04.2018, 17:00 Uhr
Modul III: Montag, 20.08.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 21.08.2018, 17:00 Uhr
Modul IV: Donnerstag, 13.12.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 14.12.2018, 17:00 Uhr

 

Haltung, Methodenkompetenz und Fachwissen zeichnen die Persönlichkeit der Lehrerin und des Lehrers aus. Der Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit, kontinuierlich an ihren kommunikativen Fähigkeiten und persönlichen Konfliktbearbeitungsstrategien zu arbeiten. Damit stärken Sie sich selbst und tragen bei zu einer gesunden Beziehungsgestaltung im Kontext Schule. Im Zentrum stehen das Kennenlernen und Einüben von wertschätzenden Haltungen und Methoden der Konfliktbearbeitung. Eine konkrete Fallarbeit in allen Modulen wird begleitet und unterstützt von Achtsamkeitsübungen, Meditationen in Ruhe und Bewegung sowie durch spirituelle Impulse. Wir gestalten gemeinsam Erfahrungsräume zum Üben, Austauschen und zur Reflexion.

 

Modul I     

Konstruktive Gesprächsführung

Ob Elterngespräch, Gespräch mit der Leitung oder unter Kolleg/innen: Stets ist es wichtig, sich über die eigenen Bedürfnisse klar zu sein und damit auch selbstsicher in ein Gespräch gehen zu können. Die Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg zeigt, wie wir Vorwürfe und Anklagen in eine konstruktive Sprache wandeln können. Gefühle sind dabei ein Wegweiser zu unseren Interessen und Werten. Mithilfe von Körperspracheübungen stärken wir unsere Präsenz. Achtsamkeitsübungen für Zwischendurch fördern, dass wir in der Hitze des Gespräches entschleunigen und bewusst Pausen setzen, um eingefahrenen Gesprächsmustern eine neue, sinnvollere Qualität zu geben.

 

Modul II  

Prävention und Intervention bei Mobbing

Nicht jeder Streit ist gleich ein Fall von Mobbing, doch können anfängliche Hänseleien einen Mobbingprozess einleiten. Dieses zweite Modul bietet Aufklärung und Information rund um Mobbingprozesse im System Schule und bietet den Übungsrahmen, um gezielte Interventionen mit den beteiligten Personen oder Personengruppen auf der kommunikativen Ebene, wie auf der gruppendynamisch- strukturellen Ebene setzen zu können. Die Sicherheit, zur Gruppe zu gehören, ist für Schüler genauso wichtig wie für Lehrer und Lehrerinnen.

 

Modul III  

 Die Klasse als Team und der Lehrer als Team: Grundlagen Systemischer Pädagogik

Als Lehrer/in sind Sie als Persönlichkeit gefragt mit ihren Schwächen und Ressourcen als Wegweiser für Schüler, die ihre eigene Lernerpersönlichkeit herausbilden. Unsere Gesellschaft und Wirtschaft braucht nicht nur brave Pflichterfüller, die Aufgaben aus dem Buch erledigen. Individuelle Bildungsprozesse in der Gruppe sind da sinnvoll und konstruktiv, wo Schule Eigen-Sinn zulässt und Querdenken. Erkenntnisse und Einsichten aus der Systemischen Pädagogik zeigen Ihnen, wie Sie gruppendynamische Prozesse für gelingende Bildungsprozesse nutzen können und wie Sie Ihre eigene Rolle und Ihren Platz in der Klasse oder im Kollegium mittels Strukturaufstellungen klären können.

 

Modul IV   

Vertiefen, Präsentieren und Wertschätzen

Diese vierte Einheit dient dem verstärkten Üben an unterschiedlichen Praxisbeispielen und dem Klären von Fragen, die in der Zwischenzeit aufgekommen sind. Die Teilnehmenden präsentieren und reflektieren ihre Vorgehensweise bei einem selbstgewählten Praxisbeispiel.

Termine:
Modul I: Donnerstag, 30.11.2017, 09:00 Uhr bis Freitag, 01.12.2017, 17:00 Uhr Modul II: Mittwoch, 11.04.2018, 09:00 Uhr bis Donnerstag, 12.04.2018, 17:00 Uhr Modul III: Montag, 20.08.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 21.08.2018, 17:00 Uhr Modul IV: Donnerstag, 13.12.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 14.12.2018, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten und Fächer
Referenten: Dr. Isolde Macho-Wagner, Theologin, Mediatorin, Kommunikations- und Körpersprachetrainerin, ausgebildet in Dialogisch-Systemischer Aufstellungsarbeit
Eigenkostenanteil:490,00 €
490,00 € 4

186-11-11

Weiterbildungskurs Schulpastoral 2018-2019

Donnerstag, 15.03.2018, 09.30 bis Samstag, 21.09.2019, 19.00

Befähigung zum schulpastoralem Dienst von Religionslehrerinnen und Religionslehrern

 

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot der diözesanen Schuldezernate von Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie der Institute für Lehrerfortbildung in diesen Diözesen, ILF und PZ

 

Was ist Schulpastoral?

Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule – die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit....

Die Schuldezernate der Bistümer fördern die Schulpastoral an staatlichen und kirchlichen Schulen durch die Aus- und Weiterbildung von Religionslehrer/innen und nach Möglichkeit mit Deputatsstunden für den Bereich Schulpastoral.

 

Adressatinnen und Adressaten

Angesprochen sind Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B.: bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung, durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.

Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

 

Konzeption des Kurses

Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.

Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.

Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen

Donnerstag, 7. September 2017, 16.00 bis 18.00 Uhr

in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26

Dieses Treffen dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der Begriffsklärung, der Grundlagen der Schulpastoral und der Vergewisserung der eigenen Motivation sowie des kirchlichen Auftrags. In die Konzeption der Schulpastoral wird eingeführt, zur Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen, zur Vorstellung des genauen Kursablaufes und der Termine.

Dieses Treffen soll der klaren Entscheidung der einzelnen dienen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden.

 

Der Kurs umfasst:

  • 18 Kurstage in sechs Seminaren
  • Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
  • schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
  • 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
  • 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
  • 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
  • schriftliche Abschlussarbeit, die bis zum 28.6.2018 abzugeben ist.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität

Zu Beginn steht das Kennenlernen der Kursgruppe und das Vorstellen der jeweiligen Arbeitsfelder. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Sie als Religionslehrer/in von Schülern/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar wollen wir Gesprächshaltungen erarbeiten, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.

Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.

Zeit: Donnerstag, 15.03.2018, 09.30 Uhr – Samstag, 17.03.2018, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse

Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Grup-pen. Sie lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.

Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Zeit: Donnerstag, 03.05.2017, 09.30 Uhr - Samstag, 05.05.2017, 16.00 Uhr,

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

III. Menschen in Krisen begleiten

In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.

Zeit: Donnerstag, 08.11.2018, 09.30 Uhr - Samstag, 10.11.2018, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing

In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unter-schiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.

Zeit: Donnerstag, 14.02.2019, 09.30 Uhr - Samstag, 16.02.2019, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität

Ein zentraler biblischer Text wird uns leiten, die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger entdeckend und weiterentwickelnd zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Auf der Grundlage eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.

Zeit: Donnerstag, 09.05.2019, 09.30 Uhr - Samstag, 11.05.2019, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

VI. Praxisworkshops und Abschluss des Kurses

Am Ende stehen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.

Zeit: Donnerstag, 19.09.2019, 9.30 Uhr - Samstag, 21.09.2019, 18.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

Praxisgruppen

In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral, die Erstellung eines eigenen Flyers.

 

Präsentationstag: Mittwoch, 28.8.2019, 09.00 – 19.00 Uhr

An diesem Tag werden die Projekte der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium.

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

Supervision

Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.

Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. In den Sitzungen Gruppensupervision (in Kleingruppen) werden mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft werden. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

 

Organisatorisches

Kosten

Der Kurs wird von den Schuldezernaten und den Instituten bezuschusst.

Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.

Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung

Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.

Die Frist zur Anmeldung für das Informationstreffen läuft bis zum 1.9.2017.

Nach dem Vortreffen (7.09.16) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Zertifikat

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

 

Kursleitung

Die Kursleitung wird wahrgenommen von:

Dr. Brigtte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und

Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Regen vom ILF wenden: regen@ilf.bildung-rp.de, Tel.: 06131/2845-22.

 

Trägerschaft des Kurses

Termine:
15.03.2018 bis 21.09.2019 Informationstreffen: 07.09.2018 (Erbacher Hof, Mainz)
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, so­wie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten: Dr. Brigtte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg. Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Regen vom ILF wenden: regen@ilf.bildung-rp.de, Tel.: 06131/2845-22.
Eigenkostenanteil:600,00 €
Weitere Informationen: 50% Anteil für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur: 600,00 € Fahrtkosten werden nicht erstattet.
600,00 €

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Die Lehrerin und der Lehrer als Führungs-"Kraft"

Donnerstag, 27.09.2018, 09.00 bis Freitag, 28.09.2018, 17.00

Qualifizierungskurs in drei Modulen

 

Modul I: Donnerstag, 27.09.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 28.09.2018, 17:00 Uhr 

Modul II: Donnerstag, 06.12.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 07.12.2018, 17:00 Uhr

Modul III: Donnerstag, 21.03.2019, 09:00 Uhr bis Freitag, 22.03.2019, 17:00 Uhr

 

Die Klasse als soziales System braucht für ein konstruktives Zusammenwirken Orientierung, gemeinsame Ziele und Werte. Lehrende sind daher gefordert neben Fachwissen auch persönlich Führungskräfte zu entwickeln.

Der Klassenlehrer ist dabei in doppelter Hinsicht gefragt, einmal in Hinblick auf seine Leitungskompetenzen in der Klasse und weiter in Hinblick auf Koordination und Zusammenwirken im Klassenteam der Lehrenden bzw. Jahrgangsteams.

Modul I

Vom Ich zum Wir: Wirkungsvoll leiten

Wissen können wir uns aus dem „Netz ziehen“. Doch Bildung braucht Beziehung. Im Mittelpunkt dieses ersten Moduls steht die Selbstreflexion und Stärkung des Lehrers als Führungskraft in Beziehung zur Klasse als soziales System.

Modul II

Konflikte als Lernchance für die Klasse

Ein konstruktiver Umgang mit eigenen Emotionen und bspw. mit Ärger von Eltern oder Frust von Schülern gehört zum täglichen Geschäft von Lehrern. Die Erweiterung der eigenen kommunikativen Fähigkeiten und Konfliktbearbeitungsstrategien bei der Klassenleitung und auch im Miteinander im Kollegium steht im Mittelpunkt des zweiten Moduls.

Modul III

Synergien nutzen im Klassenteam und in Jahrgangsteams

Führungskraft brauchen Klassenlehrer, auch wenn Sie aktiv ihr Klassenteam gestalten oder gar leiten wollen. Viele Ressourcen und Synergien liegen oft ungenutzt brach im Zusammenwirken oder besser Nebeneinanderwirken von Kollegen und Kolleginnen, die dieselbe Klasse unterrichten. Im dritten Modul gilt es Führungskraft zu entwickeln im Miteinander und in Bezug zu den Kollegen und Kolleginnen.

Termine:
Modul I: Donnerstag, 27.09.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 28.09.2018, 17:00 Uhr Modul II: Donnerstag, 06.12.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 07.12.2018, 17:00 Uhr Modul III: Donnerstag, 21.03.2019, 09:00 Uhr bis Freitag, 22.03.2019, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten: Dr. Isolde Macho-Wagner, Theologin, Mediatorin, Kommunikations- und Körpersprachetrainerin, ausgebildet in Dialogisch-Systemischer Aufstellungsarbeit
Eigenkostenanteil:390,00 €
390,00 €