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freie Plätze
Unterrichts-
Entwicklung
Gesundheit
Lehrkräfte als
Führungspersönlichkeiten
Führen und entwickeln -
Schulleitung zwischen
Autorität und Authentizität
Spiritualität und
religiöse Bildung

18004

Religionsunterricht in Bewegung: Der Berufsbezug als Spezifikum des BRU Vorstellungen und Erfahrungen

Freitag, 16.02.2018, 15.30 bis Samstag, 17.02.2018, 13.00

Tagung der Religionslehrer/-innen an Beruflichen Schulen

 

Was verändert sich, wenn der Religionsunterricht konkrete Fragen aus der Arbeits- und Berufswelt aufgreift? Wenn z.B. Anforderungssituationen und Lernaufgaben in betrieblichen Szenarien verortet werden?

Kann auf diese Weise die Motivation der Auszubildenden erhöht werden, vielleicht sogar die Akzeptanz des Faches Religion? Wird der RU damit zur echten Lebenshilfe für die Schüler/innen? Oder tun sich neue Schwierigkeiten auf, z.B. indem Schüler in Loyalitätskonflikte gegenüber Ihrem Ausbildungsbetrieb gebracht werden?

In der Tagung werden verschiedene Modi von Berufsbezügen in den Blick genommen und miteinander verglichen. Wir entwickeln Kriterien, wie eine Didaktik des Berufsbezugs fruchtbar sein und gelingen kann.

 

Im Rahmen der „Austauschplattform RU an berufsbildenden Schulen“ gibt es am Samstag nach dem thematischen Teil der Tagung noch aktuelle Informationen aus den Schulabteilungen der Bistümer Limburg, Mainz und Fulda, aus dem RPI sowie aus dem VKR.

Die Tagung findet statt in Kooperation mit dem RPI der evangelischen Landeskirchen.

Im Anschluss an die Tagung findet am Samstag von 13:30 Uhr bis ca. 16:00 Uhr die VKR-Jahresversammlung statt.

Termine:
Freitag, 16.02.2018, 15.30 Uhr bis Samstag, 17.02.2018, 13.00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und -lehrer an Beruflichen Schulen
Referenten: Prof. Dr. Andreas Obermann, Bonner evangelisches Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (BIBOR)
Eigenkostenanteil:50,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten.
50,00 €

18105

Eine Spiritualität, die an der Zeit ist

Donnerstag, 22.02.2018, 18.00 bis Samstag, 24.02.2018, 16.00

Vom Umgang mit den sogenannten "negativen" Gefühlen: Ärger, Wut und Traurigkeit.

 

Ärger, Angst und Traurigkeit sind Gefühle, die wir gerne weghaben möchten. Häufig kämpfen wir vergeblich dagegen an. Die spirituelle Praxis lehrt uns Mittel und Wege, auch das Schwierige zum Dünger für unser Wachstum werden zu lassen.

Ruheloses Arbeiten und Freizeit-Stress führen dazu, dass immer mehr Menschen an typischen Zeit-Krankheiten unserer Epoche leiden: Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom, Erschöpfungssyndrom, Burnout - erschöpfte Menschen, die auch dann nicht mehr zur Ruhe kommen, wenn sie es wollen.

Diesen Zeit-Krankheiten hat christliche Spiritualität mehr entgegenzusetzen als nur die „Auszeit“. Sie lehrt von alters her einen anderen Umgang mit der Zeit, sie leitet an, den zerstreuten Geist zu sammeln und zu sich selbst zu kommen. Sie bietet Hilfen, um das Leiden an der temporalen Zerstreuung und ihren Folgen zu lindern.

Wir werden Sicht und Wirkweisen dieser spirituellen Praxis kennenlernen und mit meditativen Übungen vertiefen und einüben.

Termine:
Donnerstag, 22.02.2018, 18:00 Uhr bis Samstag, 24.02.2018, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten: PD Dr. theol. habil. Brigitte Fuchs, Lehrerseelsorgerin
Eigenkostenanteil:140,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten
140,00 €

18107

Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung

Montag, 05.03.2018, 09.00 bis Dienstag, 06.03.2018, 17.00

Fortbildungsveranstaltung in zwei Modulen

 

Modul 1: Montag, 05.03.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 06.03.2018, 17:00 Uhr
Modul 2: Montag, 24.09.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 25.09.2018, 17:00 Uhr

 

Modul 1           

Einführung in das Konzept der elterlichen/pädagogischen Präsenz nach Haim Omer und Arist von Schlippe.

Zunehmend verlieren Eltern in ihrer Familie die Autorität. Sie werden an den Rand der Familie gedrückt und fürchten sich vor ihren Kindern. Die Kinder haben in der Familie das Heft in die Hand genommen – sei es durch renitentes Verhalten, durch eine körperliche Symptomatik, durch Suiziddrohungen, durch destruktives Verhalten oder offene Gewalt.

Dieses Phänomen erleben wir auch im Schulalltag immer häufiger. In diesem Seminar wird ein Vorgehen für Eltern vorgestellt, das auf den Gedanken Gandhis über den gewaltlosen Widerstand basiert: Schrittweise stellen die Eltern/ Lehrer/innen ihre elterliche/pädagogische Präsenz wieder her und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Punkte, an denen es gewohnheitsmäßig zu Eskalationen kam, entschärft werden. Wie führe ich Gespräche mit Eltern, um ein konstruktives Arbeitsbündnis zwischen Eltern und Coach/Lehrer/in entstehen zu lassen? Erste Schritte werden eingeübt.

Modul 2                       

Es werden hilfreiche Methoden aufgezeigt, wie Eltern und Lehrer/innen wieder in ihrer Rolle präsent werden. Sie erfahren u. a. etwas über konstruktive und destruktive Machtkämpfe und Deeskalationsstrategien.

Termine:
Modul 1: Montag, 05.03.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 06.03.2018, 17:00 Uhr Modul 2: Montag, 24.09.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 25.09.2018, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten: Brigitte Schiffner, Leiterin des Systemischen Instituts Kassel, u.a
Eigenkostenanteil:260,00 €
260,00 €

18108

Gut aufgestellt?!

Dienstag, 06.03.2018, 09.00 bis Mittwoch, 07.03.2018, 17.00

Teamentwicklung in der Schulleitung in zwei Modulen

 

Modul I: Dienstag, 06.03.2018, 09:00 Uhr bis Mittwoch, 07.03.2018, 17:00 Uhr
Modul II: Mittwoch, 23.05.2018, 09:00 Uhr bis Donnerstag, 24.05.2018, 17:00 Uhr

 

Schulleitungsteams sind zunehmend herausgefordert, komplexe Aufgaben zu bewältigen: die Personal- und Schulentwicklung steuern, den Überblick über die diversen Projekte und Prozesse bewahren, der Schulgemeinde Orientierung bezüglich der Verantwortlichkeiten und Ansprechpartner/innen geben etc. Nicht selten sind dabei Loyalitätskonflikte und Zwickmühlen zu lösen!

Dazu braucht es ein nach innen und außen gut aufgestelltes Team:

  • Klarheit in den Rollen und Zuständigkeiten
  • Visionen und Ziele
  • eine gemeinsam verabredete Besprechungsstruktur und -kultur umfassen die wesentlichen Eckpunkte gelingender Teamarbeit.
Termine:
Modul I: Dienstag, 06.03.2018, 09:00 Uhr bis Mittwoch, 07.03.2018, 17:00 Uhr Modul II: Mittwoch, 23.05.2018, 09:00 Uhr bis Donnerstag, 24.05.2018, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleitungsteams
Referenten: Petra Wörsdörfer, Diplompädagogin, Supervisorin und Lehrende Supervisorin (DGSv), Coach, Beraterin für Personal- und Organisationsentwicklung
Eigenkostenanteil:260,00 €
260,00 €

18109

"Find out statt burn out"

Montag, 12.03.2018, 09.00 bis Dienstag, 13.03.2018, 17.00

Mehr über die eigene Gesundheit heraus finden, um Stress wirkungsvoll zu begegnen

 

Wie kann das Wissen um die eigenen gesundheitlichen Kompetenzen dazu beitragen, dass wir mit mehr Zufriedenheit und Gelassenheit durch den Arbeitsalltag gehen?

„Find out statt burn out“ ist ein Konzept, das einlädt, einmal anders als gewohnt über das Thema Gesundheit nachzudenken. Vorgestellt werden verschiedene Gesundheitskonzepte, wie z. B. das Modell der Salutogenese die durch Übungen und Reflexionseinheiten ergänzt und vertieft werden.

Termine:
Montag, 12.03.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 13.03.2018, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten: Bertina Weiser, Supervisorin und Coach, Dozentin am Systemischen Institut Kassel
Eigenkostenanteil:150,00 €
150,00 €

180-11-10

Psychische Störungsbilder bei Kindern im Grundschulalter

Mittwoch, 14.03.2018, 09.30 bis Freitag, 16.03.2018, 15.00

Erkennen, Einordnen, Handeln

 

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter, d.h. Auffälligkeiten in der psychosozialen und emotionalen Entwicklung, oft kombiniert mit Lern-Leistungsschwierigkeiten gab es schon immer. Neu ist jedoch, dass die komplexen gesellschaftlichen Anforderungen bei häufig geringen Ressourcen dazu führen, dass Kinder und deren Familien, aber auch Lehrer und Erzieherinnen immer häufiger mit dieser Thematik konfrontiert sind. Dabei können psychische Auffälligkeiten von Kindern Lehrkräfte und Erzieherinnen vor schwierige Fragen stellen: Handelt es sich nur um eine vorübergehende Phase, oder liegt ein tiefere Störung mit Krankheitswert vor? Wann muss ich die Eltern ansprechen und auf welche Unterstützungssysteme kann ich verweisen? Kann ich selber irgendwie helfen, ohne übertrieben zu reagieren oder gar zu bagatellisieren?

Gerade weil uns alle diese Fragen so intensiv bewegen und die Beschäftigung mit der Thematik in der Öffentlichkeit oft sehr kontrovers erfolgt, ist ein Grundwissen über die Vielfalt der Störungsbilder eine gute Voraussetzung für einen geschulten Blick. Eine gute Fähigkeit zur Einschätzung der Situation dient wiederum als Grundlage für ein angemessenes pädagogisches Handeln.

In dieser Fortbildung wird daher zunächst ein Überblick über die psychischen Störungsbilder im Grundschulalter und die ärztlich-therapeutischen Versorgungsstrukturen gegeben. Hierauf aufbauend erfolgt dann die vertiefende Vorstellung einzelner Störungsbilder (z.B. Ängste, Depression, Schulverweigerung, ADHS, Autismus, Störung im Sozialverhalten). Dies soll dazu beitragen, die Signale der Kinder besser zu erkennen, und verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie man selbst Hilfestellung geben bzw. auf professionelle Hilfe verweisen kann. Dabei wird es auch immer darum gehen, den Stellenwert der pädagogischen Hilfen deutlich werden zu lassen, da möglichst frühzeitiges und angemessenes pädagogisches Handeln eine wesentliche Ergänzung der ärztlich-therapeutischen Maßnahmen darstellt. Hierzu werden wir im Kursverlauf auch aktiv einzelne pädagogische Interventionen erleben, um so Lust auf deren Anwendung im eigenen Alltag zu bekommen. Auch wird es die Möglichkeit geben, an eingebrachten Fallbeispielen der Teilnehmenden erste Anregungen im Umgang damit zu entwickeln.

Termine:
Mittwoch, 14.03.2018, 09:30 Uhr bis Freitag, 16.03.2018, 15:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer in der Grundschule, Erzieherinnen und Erzieher
Referenten: Dr. med. Michael Einig, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Eigenkostenanteil:190,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten
190,00 €

18110

Klare Stimme - Klarer Kopf

Donnerstag, 15.03.2018, 09.00 bis Freitag, 16.03.2018, 17.00

Stimm- und Auftrittstraining in herausfordernden Situationen

 

Im Schulalltag gibt es immer wieder herausfordernde Situationen. Ob in der Klasse, bei einem Elternabend oder in einer Konferenz, ständig sind Sie in einer „Auftrittssituation“, auch ohne Bühne!

In diesem Seminar werden Sie u.a.

-    körpernahe Übungen kennen lernen, um Stress und starke Gefühle besser zu regulieren,

-    Interventionen ausprobieren, die Ihnen helfen, auch in herausfordernden Situationen mit Ihren Ressourcen und Stärken präsent zu bleiben.

Methoden: Körper-, Atem- und Klangübungen zur Stärkung der Stimme, Übungen zur Selbsterfahrung und Methoden von PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne, Hannover)

Termine:
Donnerstag, 15.03.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 16.03.2018, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten: Kathleen Fritz,Dipl.-Sozialpädagogin, Coach (FH), Fortbildung in Prozess- und Embodimentfokussierter Psychologie (PEP) nach Dr. Michael Bohne, Natural Voice Trainerin und Musikerin
Eigenkostenanteil:150,00 €
150,00 € 12

180-11-13

Das Lebensbuch

Donnerstag, 15.03.2018, 09.00 bis Donnerstag, 15.03.2018, 17.00

Biogafiearbeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Immer mehr Kinder und Jugendliche erleben Brüche in ihrer Biografie - und dies oftmals verbunden mit konfliktreichen Beziehungen in ihrem sozialen Umfeld. Gleichzeitig setzen sich Heranwachsende - insbesondere in der Pubertät - mit Fragen auseinander: "Wer bin ich? Wer will ich sein? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist mir wichtig?"
Identitätsbildung stellt heute mehr denn je eine Eigenleistung dar, die individuell gemeistert werden muss. Die Heranwachsenden profitieren von der Biografiearbeit auf vielfältige Weise. Die Gestaltung eines Lebensbuches mit Kindern und Jugendlichen (zwischen 8 und 14 Jahren) stärkt das Selbstwertgefühl sowiedie Fähigkeit zur Selbstreflexion und unterstützt den Zugang zu eigenen Ressourcen und Fähigkeiten. Die kreative Herangehensweise weckt Lebensfreude, fördert Kreativität und Phantasie. Und es können intensive Erlebnisse verarbeitet werden.
Wollen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern Lebensbücher gestalten oder in abgewandelter Form biografisch arbeiten? An dem Seminartag erhalten Sie wichtiges Handwerkszeug dafür. Sie arbeiten praxisbezogen und erhalten theoretische Inputs.
Es geht um …
• Grundlagenwissen ressourcenorientierter Biografiearbeit
• Biografisches Arbeiten in Schule und Unterricht (Vorlagen und Übungen)
• Voraussetzungen, Vorüberlegungen, Chancen und Grenzen zur Durchführung des Projekts "Lebensbuch"
• eine Vielzahl von Methoden und Anregungen, die Sie auch losgelöst vom Projekt Lebensbuchsinnvoll im Unterricht einsetzen und erweitern können

Fortbildungstage: 1,0

Termine:
Donnerstag, 15.03.2018, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Fächer, v.a. Religion, Ethik und Interessierte
Referenten: Mechthild Messer, Frankfurt, M.A., Beruf und Biografie - Beratung und Seminare
Eigenkostenanteil:45,00EUR
45,00EUR

186-11-11

Weiterbildungskurs Schulpastoral 2018-2019

Donnerstag, 15.03.2018, 09.30 bis Samstag, 21.09.2019, 19.00

Befähigung zum schulpastoralem Dienst von Religionslehrerinnen und Religionslehrern

 

Berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot der diözesanen Schuldezernate von Fulda, Limburg, Mainz, Speyer und Trier sowie der Institute für Lehrerfortbildung in diesen Diözesen, ILF und PZ

 

Was ist Schulpastoral?

Schulpastoral ist ein Dienst der Kirche an und mit den Menschen in der Schule – die gleichermaßen Lern- und Lebensort ist. Sie wendet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, weitere Angestellte und Eltern. In dieser umfassenden Sichtweise geht die Schulpastoral über die reine Schüler/innenseelsorge hinaus. Sie will einen Beitrag zur Humanisierung von Schule leisten und Menschen ganzheitlich in ihrer Entwicklung fördern und stärken. Sie entwickelt je nach Schultyp unterschiedliche Ausprägungen und Gestaltungsformen wie Beratung und Begleitung, Räume der Begegnung, spirituelle Angebote, Konfliktbearbeitung und Prävention, Schulentwicklung, Angebote auf Klassenebene, Reflexionstage, Gruppenarbeit....

Die Schuldezernate der Bistümer fördern die Schulpastoral an staatlichen und kirchlichen Schulen durch die Aus- und Weiterbildung von Religionslehrer/innen und nach Möglichkeit mit Deputatsstunden für den Bereich Schulpastoral.

 

Adressatinnen und Adressaten

Angesprochen sind Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, sowie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Pfarrer und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen, die einen Beitrag zur Verlebendigung und Humanisierung von Schule leisten und z. B.: bei Angeboten der Nachmittagsbetreuung, durch religiöse Impulse oder durch vernetzte Angebote mit Gemeinden und anderen außerschulischen Institutionen das Schulleben mitgestalten wollen.

Der Kurs ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

 

Konzeption des Kurses

Ziel des Kurses ist die Vertiefung oder der Erwerb von fachlichen, methodischen, kommunikativen, spirituellen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem professionellen Handeln.

Zu den Inhalten gehören die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Rolle, der eigenen Spiritualität, der Glaubens- und Lebensgeschichte, sowie die Beschäftigung mit institutionellen Rahmenbedingungen von Schule und der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern.

Die Fortbildung ermöglicht den Teilnehmenden, theoretische Grundlagen und praktisches Handeln im langfristigen Lernprozess zu verknüpfen und ein eigenes Konzept von Schulpastoral zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht das Lernen an und mit der eigenen Person als wichtigstes „Medium“ im Umgang mit Menschen.

Aufbau und Rahmen

Informationstreffen

Donnerstag, 7. September 2017, 16.00 bis 18.00 Uhr

in Mainz, Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26

Dieses Treffen dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der Begriffsklärung, der Grundlagen der Schulpastoral und der Vergewisserung der eigenen Motivation sowie des kirchlichen Auftrags. In die Konzeption der Schulpastoral wird eingeführt, zur Klärung der Lernvoraussetzungen und Lerninteressen, zur Vorstellung des genauen Kursablaufes und der Termine.

Dieses Treffen soll der klaren Entscheidung der einzelnen dienen, ob sie sich zu diesem Kurs verbindlich anmelden.

 

Der Kurs umfasst:

  • 18 Kurstage in sechs Seminaren
  • Lektüre von Studienmaterial und weiterführender Literatur
  • schulpastorales Tätigkeitsfeld (eigenes Projekt)
  • 12 Sitzungen in Supervisionsgruppen
  • 4 Sitzungen in regionalen Praxisgruppen zum Austausch und zur Erarbeitung von eigener Konzeption und einem Angebot in der Schulpastoral an der eigenen Schule
  • 1 Tag zur Präsentation der eigenen Projekte und Konzeptionen mit Abschlusskolloquium
  • schriftliche Abschlussarbeit, die bis zum 28.6.2018 abzugeben ist.

Beschreibung der Kurselemente:

6 KURSBLÖCKE:

I. Einführungveranstaltung. Grundlagen der Schulpastoral: Gesprächsführung und Spiritualität

Zu Beginn steht das Kennenlernen der Kursgruppe und das Vorstellen der jeweiligen Arbeitsfelder. Dazu gehört auch eine biographische Arbeit über die eigene Glaubens- und Schulgeschichte. Weitere Inhalte sind Grundübungen aus der Persönlichkeitsarbeit und der Gesprächsführung: Buchstäblich zwischen Tür und Angel werden gerade Sie als Religionslehrer/in von Schülern/innen mit persönlichen Fragen, Krisenerlebnissen und existentiellen Themen angesprochen. In dem Seminar wollen wir Gesprächshaltungen erarbeiten, die Hilfestellungen und Leitlinien für ein anknüpfungsfähiges und gelingendes Kurzgespräch geben. Theoriehintergrund ist der systemisch orientierte Ansatz. Zur Grundlegung gehört auch die Auseinandersetzung mit den Zielen, Qualitätskriterien und Aufgaben der Schulpastoral. Die eigene Spiritualität und religiöse Impulse im Schulalltag bilden einen roten Faden durch den Kursverlauf.

Im Laufe der Tagung werden die Supervisions- und Praxisgruppen gebildet.

Zeit: Donnerstag, 15.03.2018, 09.30 Uhr – Samstag, 17.03.2018, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

II. Landkarte „Person und Beziehung“ – Grundlagen der Transaktionsanalyse

Eine Schlüsselaufgabe der Pastoral ist die Gestaltung von Beziehungen zu Einzelnen und in Grup-pen. Sie lernen Modelle aus der Transaktionsanalyse (TA) kennen, die die Grundlage bilden, um die menschliche Persönlichkeit und zwischenmenschliche Beziehungen besser verstehen zu können.

Die TA bietet als psychologische Schule, die mit dem biblischen Menschenbild gut kompatibel ist, Anregungen, um die eigene professionelle Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Zeit: Donnerstag, 03.05.2017, 09.30 Uhr - Samstag, 05.05.2017, 16.00 Uhr,

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

III. Menschen in Krisen begleiten

In jedem Schuljahr sterben Angehörige von Schüler/innen, Kolleg/innen oder sogar Schüler/innen selbst. Unfälle und schwere Krankheiten durchbrechen die alltäglichen Gewohnheiten und verändern den Schulalltag. Lehrerinnen und Lehrer sind in solchen Situationen herausgefordert, Worte zu finden, Unterstützung zu geben und mit Schüler/innen Rituale zu entwickeln. Durch den persönlichen Zugang zum Thema wird aus der Reflexion der Umgang mit Trauer und Krisen im Schulalltag entwickelt, mit Gesprächshilfen, Methoden und Ritualen.

Zeit: Donnerstag, 08.11.2018, 09.30 Uhr - Samstag, 10.11.2018, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

IV. Umgang mit Konflikten und Mobbing

In diesem Kursabschnitt lernen die Teilnehmenden Haltungen und Methoden für eine konstruktive Konfliktkultur kennen. Mithilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg werden unter-schiedliche Bedürfnisse von Eltern, Schülern und Lehrern als Ressourcen entdeckt und wertgeschätzt. Verschiedene Methoden der Streitschlichtung werden eingeübt. Der Umgang mit Mobbing wird eigens mit Hilfe des Modells "No blame approach" vermittelt.

Zeit: Donnerstag, 14.02.2019, 09.30 Uhr - Samstag, 16.02.2019, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

V. Spiritualität

Ein zentraler biblischer Text wird uns leiten, die eigene Spiritualität und Identität als Schulseelsorgerin/Schulseelsorger entdeckend und weiterentwickelnd zu klären. Szenische und kreativ schreibende Methoden führen in die Begegnung mit sich selbst, untereinander und mit dem Text. Impulse und Reflexion unterstützen diese Prozesse. Auf dieser Grundlage geht es dann um die Rolle der Geistlichen Begleitung innerhalb der Schulpastoral, um die Gestaltung von spirituellen Impulsen und Schulgottesdiensten. Auf der Grundlage eigener gottesdienstlicher Erfahrungen werden Elemente und Formen gottesdienstlicher Praxis vorgestellt, konkrete Beispiele bearbeitet und die Leitungsrolle thematisiert.

Zeit: Donnerstag, 09.05.2019, 09.30 Uhr - Samstag, 11.05.2019, 16.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

VI. Praxisworkshops und Abschluss des Kurses

Am Ende stehen Workshops zu ergänzenden Themen und offenen Fragen aus der Schulpastoral sowie eine Auswertung der Lernerfahrungen und des Gesamtkurses. Die Vorbereitung und Durchführung einer gemeinsamen Präsentation der durchgeführten Projekte und des Abschlussgottesdienstes, in dem die Zertifikate überreicht werden, bilden den Abschluss.

Zeit: Donnerstag, 19.09.2019, 9.30 Uhr - Samstag, 21.09.2019, 18.00 Uhr

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

Praxisgruppen

In regionalen Kleingruppen werden die eigenen Projekte, die im Rahmen von Schulpastoral an der eigenen Schule durchgeführt werden sollen, vorbereitet und vorgestellt. Hier geht es um Projektmanagement, Zielarbeit, Schulanalyse, die eigene Rolle und Spiritualität als Schulseelsorger/in. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines eigenen Konzeptes und Profils zur Schulpastoral, die Erstellung eines eigenen Flyers.

 

Präsentationstag: Mittwoch, 28.8.2019, 09.00 – 19.00 Uhr

An diesem Tag werden die Projekte der Gesamtgruppe vorgestellt, verbunden mit einem Abschlusskolloquium.

Ort: Heppenheim, Haus am Maiberg

 

Supervision

Die Gesamtgruppe wird nach dem ersten Kursblock in Supervisionsgruppen weiterarbeiten.

Supervision dient der Reflexion beruflichen Handelns und der Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz. In den Sitzungen Gruppensupervision (in Kleingruppen) werden mit Hilfe von Fallarbeit und anderen Methoden aus der supervisorischen Arbeit praktische Probleme und Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus dem Bereich der Schulpastoral bearbeitet und kursbegleitend vertieft werden. Ziel ist es, ein – den eigenen Kompetenzen entsprechendes sowie mit der Situation vor Ort stimmiges – Konzept von Schulpastoral an der eigenen Schule zu entwickeln.

 

Organisatorisches

Kosten

Der Kurs wird von den Schuldezernaten und den Instituten bezuschusst.

Für die Teilnehmer/innen ergibt sich ein Eigenanteil von 600,- Euro, der in zwei Raten zu zahlen ist.

Darin sind die Kosten für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur enthalten. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung

Bitte setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem/Ihrer diözesanen Schulpastoralreferenten/referentin in Verbindung (Kontaktadressen s.u.), da ein positives Votum des Bistums für die Zulassung zum Kurs erforderlich ist.

Die Bewerbungsunterlagen können Sie sowohl von Ihrem Bistum als auch vom Pädagogischen Zentrum erhalten.

Die Frist zur Anmeldung für das Informationstreffen läuft bis zum 1.9.2017.

Nach dem Vortreffen (7.09.16) haben Sie dann noch einige Tage Zeit, sich endgültig zu entscheiden, ob Sie am Kurs teilnehmen möchten und die Bewerbungsunterlagen einreichen.

Zertifikat

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verpflichten sich, an allen Kurselementen teilzunehmen und erhalten am Ende ein Zertifikat, in dem detailliert Lernformen und Lerninhalte beschrieben sind.

 

Kursleitung

Die Kursleitung wird wahrgenommen von:

Dr. Brigtte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und

Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg

Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Regen vom ILF wenden: regen@ilf.bildung-rp.de, Tel.: 06131/2845-22.

 

Trägerschaft des Kurses

Termine:
15.03.2018 bis 21.09.2019 Informationstreffen: 07.09.2018 (Erbacher Hof, Mainz)
Tagungsort: Haus am Maiberg
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Zielgruppe: Religionslehrerinnen und Religionslehrer aller Schularten und Schulstufen, so­wie Pastoral- und Gemeindereferent/innen, Ordensleute, Priester und Diakone im Schuldienst, die im Bereich Schulpastoral einen Schwerpunkt setzen wollen
Referenten: Dr. Brigtte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz und Barbara Lecht, Referentin für Schulpastoral im Bistum Limburg. Für weitere Informationen und Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Regen vom ILF wenden: regen@ilf.bildung-rp.de, Tel.: 06131/2845-22.
Eigenkostenanteil:600,00 €
Weitere Informationen: 50% Anteil für Verpflegung und Unterkunft in den Bildungshäusern, für Supervision und für Fachliteratur: 600,00 € Fahrtkosten werden nicht erstattet.
600,00 €

18111

Führung aus dem Hintergrund (Leading from Behind)

Montag, 19.03.2018, 09.00 bis Montag, 19.03.2018, 16.30

Eine Werkstatt zu neuen Konzepten der Schulführung

 

„Leading from Behind“ als höchst zeitgemäßes Führungskonzept kann übersetzt werden als „Führung aus dem Hintergrund“. Führung aus dem Hintergrund benennt eine kunstvolle und sensible Art, die „Geführten“ im Schulbereich wertschätzend als Menschen und respektvoll als Professionelle zu verstehen und auch so zu behandeln. Es wird oftmals bereits eine Vielzahl von Formen der Leitung aus dem Hintergrund praktiziert, ohne dass sich die beteiligten Akteure dessen voll bewusst sind.

Im Seminar werden Konzepte von „Führung aus dem Hintergrund“ erläutert und veranschaulicht und in Gruppen werden Wege und Prozesse der Verwirklichung erarbeitet.

Termine:
Montag, 19.03.2018, 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleiterinnen und Schulleiter, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, an Führungsaufgaben Interessierte
Referenten: Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff, em. Professor am Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund, Gründer der DAPF und Vorsitzender des Akademierates der DAPF
Eigenkostenanteil:65,00 €
65,00 €