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17039

Übergänge gestalten

Montag, 27.11.2017, 09.00 bis Montag, 27.11.2017, 17.00

Pädagogischer Fachtag in Kooperation mit der Abt. Kindertageseinrichtungen im Bistum Limburg

 

Der Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule bringt sowohl beim Kind als auch bei seinen Eltern große Veränderungen in den Rollen, den Beziehungen und der Identität mit sich. Die Fachliteratur spricht von "Übergang" oder "Transition" wenn eine durch einschneidende Veränderungen bedingte neue Lebensphase beginnt.

Diese Zeit der Diskontinuität dauert so lange, bis der Mensch das "Gleichgewicht" wiedergefunden hat und sein Leben wieder kontinuierlich verläuft. Dabei gilt: "Rollen sind umso leichter zu erfüllen, je klarer und ausgesprochener die Erwartungen sind, je besser der Einzelne auf sie vorbereitet ist, und je vorhersehbarer Rückmeldungen über das gezeigte Verhalten sind" (Griebel/ Niesel).

Der Fachtag beschäftigt sich im Rahmen verschiedener Workshops und eines Hauptreferates mit Möglichkeiten zur gelingenden Gestaltung des Übergangs zwischen der Lebensphase Kindergartenkind und Schulkind. Dabei soll der interdisziplinäre Fachtag Fachkräfte aus Schule und Kita miteinander ins Gespräch bringen und im fachlichen Diskurs Methoden zur gelingenden Transition in den Blick nehmen.

 

Tagesablauf

09:00 Uhr  Begrüßung, Einführung

09:20 Uhr  Fachimpuls "Transitionen meistern - eine Herausforderung

                für alle Beteiligten“

                Prof. Dr. Katy Dieckerhoff, Hochschule Koblenz

                (Lehrgebiet: Sozialwissenschaftliche und pädagogische Grundlagen

                und Konzepte im Bereich der Kindheit)

10:15 Uhr  Pause

10:30 Uhr  Workshops I

12:30 Uhr  Mittagessen

13:30 Uhr  „Best practise“ -Vorstellung Bildungsforum Mengerskirchen

14:30 Uhr  Workshops II

16:30 Uhr  Abschluss mit Kurzberichten aus den Workshops und Fazig der Tagung

17:00 Uhr  Ende der Veranstaltung

Workshop-Angebote:

1. Partizipative Strukturen

Sowohl in der Kita als auch in der Schule gibt es Formen der Partizipation, d.h. der Teilhabe von Kindern und Eltern an Entscheidungsprozessen. Betroffene sollen zu Beteiligten werden. Die üblichen Formen der Beteiligung unterscheiden sich allerdings. Wie können Tandems die Partizipation von Kindern und Eltern gerade in der Phase des Übergangs sicherstellen?

Referentin: Sonja Alberti, Dipl. Sozialpädagogin, Lehrbeauftragte, Fortbildnerin

2. Sprachförderung

Durch die gezielte Zusammenarbeit von Kitas und Grundschulen kann der wachsende Spracherwerb von Kindern besonders unterstützt werden. Dies kommt v.a. Kindern mit anderer Muttersprache zugute. Hier werden Konzepte vorgestellt, die sich in der Praxis bewährt haben und auch für andere Tandems hilfreich sein können.

Referent: Dr. Giovanni Catanese, Erziehungswissenschaftler, Lehrbeauftragter

3. Portfolio-Arbeit

Die Arbeit mit Portfolios hat zugenommen, sowohl in den Kitas als auch in den Schulen. Durch die Zusammenarbeit kann Kindern der Zugang zu Portfolio-Arbeit erleichtert werden. Außerdem bietet sich hier eine gute Möglichkeit zum Austausch und zum Gespräch zwischen Erzieher/innen, Lehrer/innen, Eltern und Kindern.

Referentin: Betina Ober-Kubicek, Dipl.-Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv, Mediatorin

4. Religiöse Rituale im Übergang

Rituale geben Kindern Sicherheit. Gerade der Übergang von der Kita in die Schule kann durch religiöse Lieder, Übungen, kleine Gebete und religiöse Geschichten begleitet werden. Sie geben Kindern Mut und Zuversicht und helfen ihnen, passende Worte für ihre Lebenssituation zu finden. Ergänzend wird ein kurzer Gottesdienst zum Übergang vorgestellt.

Referentin: Ute Schüßler-Telschow, Studienleiterin, Amt für katholische Religionspädagogik Wiesbaden

5. Kinderatelier im Koffer

Künstlerisches Gestalten nach dem kreativitätsorientierten Ansatz verschafft Kindern die Gewissheit, dass sie Probleme und Aufgaben eigenständig lösen können. Kreative Kinder nehmen Herausforderungen an - und haben es deshalb auch in der Schule leichter. Kann das Kinderatelier methodisch-didaktisches Bindeglied in der Übergangsgestaltung sein? In diesem Workshop erfahren Sie es ganz praktisch!

Referent: Sascha Krause, Dipl.-Sozialpädagoge/ Sozialarbeiter (FH) & Kunstpädagoge, Atelier mobil e.V.

Termine:
Montag, 27.11.2017, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Grundschullehrer/innen, Schulleitungen, Leitungen und pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Horten und Schulbetreuungen
Referenten: Prof. Dr. Katy Dieckerhoff, Hochschule Koblenz u.a.
Eigenkostenanteil:45,00 €

17136

Eine Spiritualität, die an der Zeit ist

Mittwoch, 29.11.2017, 15.00 bis Freitag, 01.12.2017, 13.00

Spiritualität der Achtsamkeit als Ressource in den Belastungen des Alltags

 

Achtsamkeit hilft uns, innere und äußere Vorgänge bewusst wahrzunehmen, ohne uns in Grübeleien zu verfangen oder von emotionalen Reaktionen mitreißen zu lassen. Destruktive Reaktionsmuster können so durchbrochen werden; Wachheit, Ruhe und Gelassenheit wachsen. Auf diese Weise kann achtsamkeitsorientiertes Leben und Handeln im (Schul)-Alltag heilende und heilsame Wirkung entfalten.

Ruheloses Arbeiten und Freizeit-Stress führen dazu, dass immer mehr Menschen an typischen Zeit-krankheiten unserer Epoche leiden: Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom, Erschöpfungssyndrom, Burnout - erschöpfte Menschen, die auch dann nicht mehr zur Ruhe kommen, wenn sie es wollen.

Diesen Zeit-Krankheiten hat christliche Spiritualität mehr entgegenzusetzen als nur die „Auszeit“. Sie lehrt von alters her einen anderen Umgang mit der Zeit, sie leitet an, den zerstreuten Geist zu sammeln und zu sich selbst zu kommen. Sie bietet Hilfen, um das Leiden an der temporalen Zerstreuung und ihren Folgen zu lindern.

Wir werden Sicht und Wirkweisen dieser spirituellen Praxis kennenlernen und mit meditativen Übungen vertiefen und einüben.

Termine:
Mittwoch, 29.11.2017, 15:00 Uhr bis Freitag, 01.12.2017, 13:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten
Referenten: PD Dr. theol. habil. Brigitte Fuchs, Lehrerseelsorgerin
Eigenkostenanteil:140,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten

17137

Achtsamkeit - Kommunikation - Konfliktfähigkeit - Modul 1

Donnerstag, 30.11.2017, 09.00 bis Freitag, 01.12.2017, 17.00

Systemisch-Dialogische Konfliktbearbeitung in der Schule


Qualifizierungskurs in vier Modulen

Modul 1: Donnerstag, 30.11.2017, 09:00 Uhr bis Freitag, 01.12.2017, 17:00 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 11.04.2018, 09:00 Uhr bis Donnerstag, 12.04.2018, 17:00 Uhr
Modul 3: Montag, 20.08.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 21.08.2018, 17:00 Uhr
Modul 4: Donnerstag, 13.12.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 14.12.2018, 17:00 Uhr

 

Haltung, Methodenkompetenz und Fachwissen zeichnen die Persönlichkeit der Lehrerin und des Lehrers aus. Der Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit, kontinuierlich an ihren kommunikativen Fähigkeiten und persönlichen Konfliktbearbeitungsstrategien zu arbeiten. Damit stärken Sie sich selbst und tragen bei zu einer gesunden Beziehungsgestaltung im Kontext Schule. Im Zentrum stehen das Kennenlernen und Einüben von wertschätzenden Haltungen und Methoden der Konfliktbearbeitung. Eine konkrete Fallarbeit in allen Modulen wird begleitet und unterstützt von Achtsamkeitsübungen, Meditationen in Ruhe und Bewegung sowie durch spirituelle Impulse. Wir gestalten gemeinsam Erfahrungsräume zum Üben, Austauschen und zur Reflexion.

 

Modul 1    

Konstruktive Gesprächsführung

Ob Elterngespräch, Gespräch mit der Leitung oder unter Kolleg/innen: Stets ist es wichtig, sich über die eigenen Bedürfnisse klar zu sein und damit auch selbstsicher in ein Gespräch gehen zu können. Die Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg zeigt, wie wir Vorwürfe und Anklagen in eine konstruktive Sprache wandeln können. Gefühle sind dabei ein Wegweiser zu unseren Interessen und Werten. Mithilfe von Körperspracheübungen stärken wir unsere Präsenz. Achtsamkeitsübungen für Zwischendurch fördern, dass wir in der Hitze des Gespräches entschleunigen und bewusst Pausen setzen, um eingefahrenen Gesprächsmustern eine neue, sinnvollere Qualität zu geben.

 

Modul 2 

Prävention und Intervention bei Mobbing

Nicht jeder Streit ist gleich ein Fall von Mobbing, doch können anfängliche Hänseleien einen Mobbingprozess einleiten. Dieses zweite Modul bietet Aufklärung und Information rund um Mobbingprozesse im System Schule und bietet den Übungsrahmen, um gezielte Interventionen mit den beteiligten Personen oder Personengruppen auf der kommunikativen Ebene, wie auf der gruppendynamisch- strukturellen Ebene setzen zu können. Die Sicherheit, zur Gruppe zu gehören, ist für Schüler genauso wichtig wie für Lehrer und Lehrerinnen.

 

Modul 3 

Die Klasse als Team und der Lehrer als Team: Grundlagen Systemischer Pädagogik

Als Lehrer/in sind Sie als Persönlichkeit gefragt mit ihren Schwächen und Ressourcen als Wegweiser für Schüler, die ihre eigene Lernerpersönlichkeit herausbilden. Unsere Gesellschaft und Wirtschaft braucht nicht nur brave Pflichterfüller, die Aufgaben aus dem Buch erledigen. Individuelle Bildungsprozesse in der Gruppe sind da sinnvoll und konstruktiv, wo Schule Eigen-Sinn zulässt und Querdenken. Erkenntnisse und Einsichten aus der Systemischen Pädagogik zeigen Ihnen, wie Sie gruppendynamische Prozesse für gelingende Bildungsprozesse nutzen können und wie Sie Ihre eigene Rolle und Ihren Platz in der Klasse oder im Kollegium mittels Strukturaufstellungen klären können.

 

Modul 4  

Vertiefen, Präsentieren und Wertschätzen

Diese vierte Einheit dient dem verstärkten Üben an unterschiedlichen Praxisbeispielen und dem Klären von Fragen, die in der Zwischenzeit aufgekommen sind. Die Teilnehmenden präsentieren und reflektieren ihre Vorgehensweise bei einem selbstgewählten Praxisbeispiel.

Termine:
Modul 1: Donnerstag, 30.11.2017, 09:00 Uhr bis Freitag, 01.12.2017, 17:00 Uhr Modul 2: Mittwoch, 11.04.2018, 09:00 Uhr bis Donnerstag, 12.04.2018, 17:00 Uhr Modul 3: Montag, 20.08.2018, 09:00 Uhr bis Dienstag, 21.08.2018, 17:00 Uhr Modul 4: Donnerstag, 13.12.2018, 09:00 Uhr bis Freitag, 14.12.2018, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten und Fächer
Referenten: Dr. Isolde Macho-Wagner, Theologin, Mediatorin, Kommunikations- und Körpersprachetrainerin, ausgebildet in Dialogisch-Systemischer Aufstellungsarbeit
Eigenkostenanteil:490,00 €

17138

Manager - Boss - Leader

Montag, 04.12.2017, 09.00 bis Dienstag, 05.12.2017, 17.00

Führung in der Schule, aber wie?

 

Die Ansprüche an Schulleitungen sind ebenso vielfältig wie die Arbeitsfelder von Schulleitung. Wirksame Führung in einer flachen Hierarchie stellt eine starke Herausforderung für Schulleitungen dar.

Unabhängig davon, ob Sie bereits Führungskraft sind oder nicht - in diesem Seminar, das sich ausgewogen zwischen Input- und Praxisphasen bewegt, haben Sie die Möglichkeit diverse direkte wie indirekte schulische Führungstechniken zu reflektieren und in realitätsnahen Simulationen zu erproben. Sie erfahren von wichtigen Einflussfaktoren auf Ihr individuelles Führungshandeln und erkunden Ihre diesbezüglichen Entwicklungsmöglichkeiten. Dabei spielt die persönliche Haltung eine herausgehobene Rolle. Ihr Mehrwert: Das Referententeam fügt seine unterschiedlichen professionellen Perspektiven harmonisch zusammen und veranschaulicht diese mit Beispielen aus der eigenen Erfahrung.

Termine:
Montag, 04.12.2017, 09:00 Uhr bis Dienstag, 05.12.2017, 17:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleiterinnen und Schulleiter, Mitglieder der erweiterten Schulleitung, Führungsaufgaben Interessierte
Referenten: Manuel Lillig, Diplompsychologe, Ausbildung von Führungskräften, Hanns-Georg Tischbein, stellv. Schulleiter, Ausbildung von Führungskräften an Schulen
Eigenkostenanteil:130,00 €

17040

"Wach auf! Warum schläfst du, Herr?" (Ps 44)

Donnerstag, 07.12.2017, 09.30 bis Freitag, 08.12.2017, 16.00

Biblische Texte der revidierten Einheitsübersetzung für Impulse zur Spiritualität und zu Schulpastoral

 

Der Schatz der Bibel ist für die eigene Spiritualität und für Impulse und Gottesdienste in der Schule immer wieder neu zu heben. Daher steht die Arbeit an Bibeltexten in der Übersetzung der revidierten Einheitsübersetzung (2016) im Mittelpunkt. Exegetische Inputs, Textvergleiche der verschiedenen Übersetzungen und kreative Bibelmethoden sind Voraussetzung für die spirituelle Vertiefung in diesen zwei Tagen.

Die Teilnehmenden sollen bitte jeweils eine alte und eine revidierte Einheitsübersetzung mitbringen.

Termine:
Donnerstag, 07.12.2017, 09:30 Uhr bis Freitag, 08.12.2017, 16:00 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulseelsorger/innen aller Schulformen
Referenten: Sebastian Lindner, Studienleiter am Pädagogischen Zentrum Dr. Brigitte Lob, Referentin für Schulpastoral im Bistum Mainz Pfr. Martin Olf, Schulpfarrer an der Maria-Ward-Schule Landau
Eigenkostenanteil:120,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis ca. 21:00 Uhr angeboten
120,00 €

17041

Wenn Kinder psychisch auffällig werden - Modul 2

Mittwoch, 13.12.2017, 09.30 bis Donnerstag, 14.12.2017, 17.00

Pädagogisches Handeln zwischen Herausforderung und Überforderung

 

Psychisch auffällige Kinder und Jugendliche gab es schon immer. Dennoch scheint die Zahl psychisch beeinträchtigter Schülerinnen und Schüler immer mehr zuzunehmen. Damit verbunden steigt die von Lehrer/innen subjektiv empfundene Beeinträchtigung im Schulalltag. Die mit dem Ziel der inklusiven Beschulung verbundenen Veränderungen stellen eine zusätzliche Herausforderung in der alltäglichen Arbeit und bei der Kooperation mit den betroffenen Familien dar.

Damit Schule mit diesen Herausforderungen produktiv umgehen kann, braucht es im Kollegium Personen, die spezielle Kenntnisse im Umgang mit Auffälligkeiten der psychosozialen und emotionalen Entwicklung von Kindern sowie den oft zusätzlich vorliegenden Lern-Leistungsschwierigkeiten haben. Sie können zu einer wichtigen „Erstanlaufstelle“ im Schulalltag und zu „zentralen Personen“ bei der Umsetzung hilfreicher Strategien werden. Sie sollten ratsuchenden Kolleginnen und Kollegen eine pädagogisch fundierte Einschätzung und ggf. weitere Empfehlungen geben können, aber auch um die Möglichkeiten schulischer Präventionsarbeit und externer Hilfsangebote wissen.

Die hier angebotene fünfteilige Modulreihe versteht sich als Fortbildung für solche schulinternen Ansprechpersonen, aber auch für andere an der Thematik intensiver interessierte Pädagoginnen und Pädagogen. Sie bietet einen umfassenden Überblick zum Thema psychischer Gesundheit und zu den psychiatrischen Störungsbildern im Kindesalter bis hin zur Pubertät. Neben den vielfältigen Theorie-Blöcken wird ausreichend Raum für die Arbeit an eigenen Fallbeispielen sein. Auch besteht im Kursverlauf die Möglichkeit, eigene schulinterne Projekte zu entwickeln und in der Gruppe regelmäßig zu reflektieren.

Es geht dabei immer um das pädagogische Handeln im System Schule. Ausdrücklich kann und will dieser Kurs Lehrer und Lehrerinnen nicht zu „Ersatztherapeuten“ ausbilden, die versucht sind, die oft geringen Ressourcen anderer Systeme zu kompensieren.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf maximal 16 Personen begrenzt.

Kursinhalte sind:

- Psychiatrische Störungsbilder bei Kindern, wie z.B. ADS/ADHS, Depression,

  Schulangst und Schulverweigerung, Zwänge, Störungen des Sozialverhaltens,

  Bindungstypen und -störungen, Umgang mit Traumata, Suizidalität

  und Selbstverletzungen, Autismus-Spektrum u.a.

- medizinisch-therapeutische Versorgungsstrukturen für Kinder und Jugendliche

- Salutogenese (Faktoren zum Erhalt der Gesundheit) bei Kindern und Erwachsenen;

  Elemente einer gesunden Schule; psychosoziale Präventionsarbeit

- Mobbing im Schulalltag

- Medienkonsum und Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern

Termine:
1. Modul: Donnerstag, 24.08.2017 bis Freitag, 25.08.2017 2. Modul: Mittwoch, 13.12.2017 bis Donnerstag, 14.12.2017 3. Modul: Donnerstag, 01.02.2017 bis Freitag, 02.02.2018 4. Modul: Donnerstag, 26.04.2018 bis Freitag, 27.04.2018 5. Modul: Mittwoch, 13.06.2018 bis Donnerstag, 14.06.2018
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Klassenlehrer/innen, Beratungslehrer/innen, Förderschullehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Schulpsycholog/innen, Pädagogische Fachkräfte, (v.a. 1.bis 6. Schuljahr)
Referenten: Dr. med. Michael Einig, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Eigenkostenanteil:850,00 €
Weitere Informationen: Alle Module beginnen jeweils am ersten Tag um 09.30 Uhr mit einem Vormittags-Kaffee und enden am zweiten Tag um 17.00 Uhr. In der Regel werden Abendeinheiten bis ca. 21.00 Uhr angeboten.
850,00 € 1

17142

Schulleitung auf den Punkt gebracht

Montag, 18.12.2017, 14.30 bis Dienstag, 19.12.2017, 17.00
 

Diese Seminartage versuchen alles, was wir über Aufgaben, Rollenprofil und Wirkung von Schulleitung wissen, aufzuspüren und in kompakter Form zu vergegenwärtigen. Die Leitidee besteht darin, analog der Quadratur des Kreises, für die es keine exakte Lösung gibt, die jedoch sehr wohl in Annäherung zu erreichen ist, kein Bild einer perfekten Schulleitung zu konstruieren, sondern Konzepte von Schulleitung darzustellen, die dem sehr nahe kommen ohne zu überfordern: Also Konturen guter und sogar sehr guter Schulleitung zu erarbeiten.

Im Einzelnen geht es um:

  • Wirksamkeit von Schulleitung – was sagt die Forschung?
  • Begriffe von Schulleitung
  • Dinge, die Schulleitungen zweifellos tun müssen
  • Kompetenzen, die Schulleitungen haben müssen
  • Schulleitungen als Qualitätsmanager
  • Brauchen Schulleitungen Charisma?
  • Erleichterungen sind nötig und möglich
  • Salutogene Leitung und Führung aus dem Hintergrund gehört die Zukunft
  • Schulleitung als gelingende Quadratur des Kreises: Lösungsvorschläge

Inputs und vertiefende Arbeitsgruppen unterstreichen diese zentralen Themenbereiche.

Termine:
Montag, 18.12.2017, 14.30 Uhr bis Dienstag, 19.12.2017, 17 Uhr
Tagungsort: Wilhelm-Kempf-Haus
65207 Wiesbaden-Naurod, 65207 Wiesbaden
Zielgruppe: Schulleiterinnen und Schulleiter, Schulleitungsteams, an Führungsaufgaben interessierte Lehrerinnne und Lehrer
Referenten: Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff. Dr. Hans-Günter Rolff ist ehemaliger Professor am Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund, Gründer der Deutschen Akademie für Pädagogische Führungskräfte DAPF und Vorsitzender des Akademierates der DAPF.
Eigenkostenanteil:110,00 €
Weitere Informationen: In der Regel werden Arbeitseinheiten bis 21.30 Uhr angeboten